VMware Hands-on Labs - HOL-1911-91-SDC


HOL-1911-91-SDC-vSphere 6.7 Lightning: Einfaches, effizientes und skalierbares Management

Übersicht – vSphere 6.7 Lightning Lab: Einfaches, effizientes und skalierbares Management


Willkommen beim vSphere 6.7 Lightning Lab: Einfaches, effizientes und skalierbares Management

Mit unseren Lightning Labs möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich innerhalb kürzester Zeit mit VMware-Produkten vertraut zu machen.

In diesem Lab lernen Sie die Verbesserungen in vSphere 6.7 und die neuen Funktionen in ESXi sowie dem vCenter-Servermanagement und -Lebenszyklus kennen.

Hands-on Lab-Dozent:

Möchten Sie mehr über vSphere 6.7 erfahren? Weitere Infos im vollständigen Lab: Neuerungen in vSphere 6.7

Lab-SKU: HOL-1911-01-SDC

Das Lab „Neuerungen in vSphere 6.7“ umfasst folgende Lab-Module:

Wenn Sie bisher noch kein Lab durchgeführt haben, lesen Sie den Anhang – Anleitung für das Hands-on Lab – mit Best Practices und Tipps zur Verwendung der Konsole für die Lab-Umgebung.


Lebenszyklusmanagement-Prozess


VMware vSphere 6.7 enthält mehrere Verbesserungen, die das Lebenszyklusmanagement von Hosts beschleunigen, um Administratoren wertvolle Zeit zu sparen.

Bevor Sie mit dem Lab beginnen, empfehlen wir Ihnen, sich kurz die neuen Funktionen und Erweiterungen von vSphere 6.7 anzusehen, die für die Interoperabilität mit entwickelt wurden.


 

Neue vSphere Update Manager-Oberfläche

 

1.  Öffnen Sie den Google Chrome-Browser.

 

1.  Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Use Windows session authentication.

2. Klicken Sie auf Login.

 

Gehen Sie auf der vCenter Server-Startseite wie folgt vor:

1. Klicken Sie auf Menu.

2. Klicken Sie auf Update Manger.

 

1. Klicken Sie auf Updates.

2. Filtern Sie nach ID.

3. Geben Sie 2018 ein.

Die Ergebnisse werden nach 2018 veröffentlichten Patches gefiltert. Sie können auch nach Version, Release, Kategorie, Typ etc. filtern.

 

 

Update Manager mit Embedded Linked Mode

Mit der Einführung von Embedded Linked Mode in vSphere 6.7 können Update Manager-Instanzen jetzt über dieselbe Oberfläche verwaltet werden.

 

 

 

 

Upgrades von Version 6.5 auf 6.7

Für Hosts mit ESXi 6.5 werden wesentlich schneller als je zuvor Upgrades auf Version 6.7 durchgeführt. Zu verdanken ist dies mehreren Optimierungen für diesen Upgrade-Pfad, einschließlich nur eines Neustarts anstatt der normalerweise für Host-Upgrades erforderlichen zwei Neustarts. In der Vergangenheit wurde für mit Update Manager aktualisierte Hosts ein erster Neustart durchgeführt, um den Upgrade-Prozess zu starten, und dann ein weiterer nach Abschluss des Upgrades. Moderne Serverhardware mit Hunderten von Gigabyte RAM benötigt in der Regel mehrere Minuten für Initialisierung und Selbsttests. Wenn diese Hardwareinitialisierung während eines Upgrades zweimal erfolgt, verlängert sich der Prozess spürbar. Diese neue Optimierung verkürzt die für Upgrades von vSphere-Infrastruktur-Clustern erforderlichen Wartungsfenster deutlich.

Diese neuen Verbesserungen verringern die insgesamt für Cluster-Upgrades erforderliche Zeit und somit auch die Wartungsfenster, sodass wertvolle Ressourcen an anderer Stelle eingesetzt werden können.

Da Anwendungen aufgrund von DRS und vMotion bei Hypervisor-Upgrades niemals von Ausfallzeiten betroffen sind, werden VMs bei Bedarf nahtlos von Host zu Host verschoben.

 

 

vSphere Quick Boot

Was ist Quick Boot? Mit Quick Boot wird anstatt eines vollständigen Neustarts der Hosthardware, einschließlich POSTing usw., nur der Hypervisor neu gestartet. Diese Funktion wird im Rahmen von vSphere Update Manager verwendet, sodass Patching und Upgrading wesentlich schneller durchgeführt werden. Ein Hinweis zur Rückwärtskompatibilität: Diese Funktion ist nur für Hosts mit ESXi 6.7 verfügbar. Auch wenn Ihre Hardware mit der neuen Quick Boot-Funktion kompatibel ist, steht diese Version nicht zur Verfügung, wenn Sie eine Legacy-Version von ESXi einsetzen.

Hostneustarts sind selten, werden jedoch normalerweise nach Aktivitäten wie dem Anwenden eines Hypervisor-Patches oder dem Installieren einer Drittanbieterkomponente bzw. eines -treibers erforderlich. Moderne Serverhardware mit viel RAM kann mehrere Minuten für Geräteinitialisierung und Selbsttests benötigen.

Mit Quick Boot entfällt die zeitaufwendige Hardwareinitialisierung, indem ESXi ordnungsgemäß heruntergefahren und anschließend sofort neu gestartet wird. Wenn es mehrere Minuten oder länger dauert, bis die physische Hardware Geräte initialisiert und die erforderlichen Selbsttests durchführt, ist dies ungefähr die Zeitersparnis bei der Verwendung von Quick Boot. Bei großen Clustern, in denen in der Regel ein Host auf einmal repariert werden kann, ist besonders augenfällig, wie diese neue Technologie Wartungsfenster für Rechenzentren erheblich reduzieren kann.

Aufgrund der Eigenschaften des Hands-on Lab kann die Quick Boot-Funktion nicht demonstriert werden, da ESXi auf ESXi ausgeführt wird. Klicken Sie auf dieses Video, um Quick Boot in Aktion zu erleben.

 
 

 

Erste Schritte mit Update Manager


VMware vSphere Update Manager ist ein Tool, das automatisiertes Patch- und Versionsmanagement für VMware vSphere vereinfacht sowie zentralisiert und Unterstützung für VMware ESX-Hosts, virtuelle Maschinen und virtuelle Appliances bietet.  

Mit Update Manager können Sie die folgenden Aufgaben ausführen:

  1. Durchführen von Upgrades und Installieren von Patches für ESXi-Hosts
  2. Durchführen von Upgrades für VM-Hardware, VMware Tools und virtuelle Appliances

vSphere Update Manager ist standardmäßig auf der vCenter Server Appliance installiert und wird ausgeführt. Jede vCenter-Appliance ist mit einem einzelnen vSphere Update Manager gekoppelt.


 

Beim vSphere Web Client anmelden

 

Navigieren Sie im Chrome-Webbrowser zur URL für den Web Client. Für dieses Hands-on Lab können Sie die Verknüpfung in der Adressleiste verwenden.

  1. Klicken Sie auf den Lesezeichenordner RegionA.
  2. Klicken Sie auf das Lesezeichen RegionA vSphere Client (HTML).
  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Use Windows session authentication.
  4. Klicken Sie auf Login.

Alternativ können Sie diese Anmeldedaten verwenden:

  1. User name: corp\Administrator
  2. Kennwort: VMware1!

Hinweis: Alle in diesem Lab verwendeten Anwenderanmeldedaten sind in der README.TXT-Datei auf dem Desktop aufgeführt.

 

 

Bildschirmbereich in Chrome durch Herauszoomen vergrößern

 

Der Desktop des Hands-on Lab ist auf eine Bildschirmauflösung von 1280 x 800 begrenzt. Es kann hilfreich sein, den Browser zur besseren Lesbarkeit zu verkleinern.

  1. Wählen Sie in Chrome das Optionsmenü aus.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche -, um die Anzeige auf 90% zu verkleinern.

Dadurch erhalten Sie mehr Platz, können aber den Text nach wie vor lesen.

 

 

Zu Update Manager navigieren

 

Navigieren Sie zur Oberfläche von Update Manager.

  1. Klicken Sie auf Menu.
  2. Klicken Sie auf Update Manager.

 

 

„vcsa-01b.corp.local“ auswählen

 

Sie erstellen nun eine Baseline für den vCenter Server „vcsa-01b“.

  1. Vergewissern Sie sich, dass vcsa-01b.corp.local im Dropdown-Menü des Hosts ausgewählt ist.

 

 

Baselines und Baseline-Gruppen

 

Baselines können Upgrade-, Erweiterungs- oder Patch-Baselines sein. Baselines enthalten eine Sammlung von einem/einer oder mehreren Patches, Erweiterungen oder Upgrades.  

Baseline-Gruppen werden aus vorhandenen Baselines zusammengestellt und enthalten möglicherweise eine Upgrade-Baseline pro Upgrade-Baseline-Typ und eine oder mehrere Patch- und Erweiterungs-Baselines. Wenn Sie Hosts, virtuelle Maschinen und virtuelle Appliances scannen, bewerten Sie sie anhand von Baselines und Baseline-Gruppen, um ihren Compliance-Grad zu ermitteln.

Standardmäßig enthält Update Manager zwei vordefinierte dynamische Patch-Baselines.

  • Kritische Host-Patches – Sie überprüfen die Compliance von ESXi-Hosts mit allen kritischen Patches.
  • Nicht kritische Host-Patches – Sie überprüfen die Compliance von ESXi-Hosts mit allen optionalen Patches.

Sie erstellen jetzt eine neue Baseline, mit der Sie dann einen vSphere-Host scannen, um sicherzustellen, dass er über die neuesten Patches verfügt.

  1. Wählen Sie die Registerkarte „Baselines“ aus.
  2. Klicken Sie auf New.
  3. Klicken Sie auf New Baseline.

 

 

Neue Baseline

 

  1. Geben Sie den Namen HOL Host Baseline und eine Beschreibung der Baseline ein.
  2. Geben Sie unter „Description“ Host Baseline ein.
  3. Verwenden Sie die rechte Bildlaufleiste, um zum nach unten zu scrollen.

 

 

„Baseline Definition“ (Fortsetzung)

 

  1. Markieren Sie das Optionsfeld Patch.
  2. Klicken Sie auf Next, um fortzufahren.

 

 

„Select Patches Automatically“

 

In diesem Bildschirm kann sich die Baseline anhand der von Ihnen ausgewählten Kriterien kontinuierlich selbst aktualisieren. Mit diesen Optionen können Sie den Umfang der zu dieser Baseline hinzugefügten Patches eingrenzen (die Auswahl von „embeddedEsx 6.5.0“ würde diese Baseline auf die für ESXi 6.5 relevanten Patches beschränken).

Die Baseline-Patches lassen sich u.a. in den folgenden Bereichen verfeinern:

  • Patch vendor
  • Product
  • Severity (Critical, Important, Moderate, Low)
  • Category (Security, BugFix, Enhancement, Other)
  1. Im vorliegenden Beispiel behalten Sie die Standardeinstellung bei, damit die Baseline automatisch aktualisiert wird, sobald neue Patches verfügbar werden. Die Standardeinstellung Any von „Criteria“ übernehmen Sie ebenfalls unverändert für alle Optionen.
  2. Klicken Sie auf Next.

 

 

„Select Patches Manually“

 

Auf diesem Bildschirm haben Sie die Möglichkeit, manuell Patches für die Baseline auszuwählen. Da Sie die Option zur automatischen Aktualisierung dieser Baseline ausgewählt haben, wird dieser Bildschirm ohne Patch-Auswahl angezeigt. Wenn Sie die automatische Option im vorherigen Bildschirm deaktivieren, wird jetzt eine Liste aller verfügbaren Patches angezeigt, die Sie manuell in diese Baseline aufnehmen können.

  1. Klicken Sie auf Next.

 

 

„Ready to Complete“

 

Überprüfen Sie die Einstellungen der erstellten Patch-Baseline, bevor Sie den Assistenten beenden.

  1. Klicken Sie auf Finish, um die Erstellung der Patch-Baseline abzuschließen.

 

 

Zu „Hosts and Clusters“ zurückkehren

 

Im nächsten Schritt fügen Sie die soeben erstellte Baseline zu einem Host hinzu. Dadurch wird sichergestellt, dass Scan- und Reparaturvorgänge für den Host erfolgen.

  1. Klicken Sie auf Menu.
  2. Wählen Sie Hosts and Clusters aus.

 

 

Patch-Baseline zu Host hinzufügen

 

 

  1. Erweitern Sie den vCenter Server vcsa-01b.corp.local --> Rechenzentrum RegionB01 --> Cluster RegionB01-COMP01.
  2. Klicken Sie auf den Host esx-01b.corp.local.
  3. Wählen Sie die Registerkarte Updates aus.
  4. Klicken Sie auf Attach.

 

 

Baseline auswählen

 

Gehen Sie in dem neu geöffneten Fenster folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf HOL Host Baseline. Das ist die neue Baseline, die Sie gerade erstellt haben.
  2. Klicken Sie auf OK, um fortzufahren.

 

 

Überprüfen, ob Baseline hinzugefügt wurde

 

Überprüfen Sie vor dem Compliance-Scan des Hosts mithilfe der neuen Baseline, ob die neue Baseline hinzugefügt wurde, und ermitteln Sie den aktuellen Compliance-Status.

  1. Überprüfen Sie, ob HOL Host Baseline in der Liste Attached Baselines aufgeführt ist.
  2. Als aktueller Status wird Unknown angezeigt. Das ist der normale Status beim Anhängen einer neuen Baseline. Update Manager hat diesen Host noch nicht gescannt und seinen aktuellen Status mit dem Baseline-Status verglichen.

Im nächsten Schritt scannen Sie den Host, um festzustellen, ob er der hinzugefügten Baseline entspricht.

 

 

Host scannen

 

Sie scannen nun diesen Host, um festzustellen, ob er mit der hinzugefügten Baseline konform ist.

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche CHECK COMPLIANCE.
  2. Sie erhalten möglicherweise eine Meldung in einer blauen Leiste am oberen Bildschirmrand, die angibt, dass eine Aktualisierung erforderlich ist. Klicken Sie auf den Link Refresh, um den Bildschirm zu aktualisieren. Nach dem Klicken auf „Refresh“ können Sie das Meldungsfenster sicher über das X schließen.
  3. Achten Sie auf den neuen Status dieses Hosts. Er lautet nun Compliant. Das bedeutet, dass der Host die in dieser Baseline ausgewählten Patch-Kriterien erfüllt. 

Sollten diesem Host irgendwelche in den Baseline-Kriterien identifizierten Patches fehlen, würde der Status Not Compliant lauten. Dies würde bedeuten, dass dem Host ein in der Baseline identifizierter Patch fehlt. In diesem Fall könnten Sie den Host über die Option Remediate in diesem Bildschirm reparieren.

Hinweis: Die Vorprüfung ist jetzt ein separater Vorgang, mit dem Administratoren vor der Workload-Initialisierung überprüfen können, ob ein Cluster für ein Upgrade bereit ist.

 

 

Video: Upgrade von vSphere-Hosts mit Update Manager

 
 

vSphere Update Manager kann auch zum Aktualisieren der VMware Tools auf einer virtuellen Maschine verwendet werden. Im folgenden Video wird dieser Prozess erläutert.

 

Lightning Lab-Fazit


Sie haben das Lightning Lab absolviert!

Vielen Dank für Ihre Teilnahme am vSphere 6.7 Lightning Lab: Einfaches, effizientes und skalierbares Management

Möchten Sie mehr über vSphere 6.7 erfahren? Weitere Infos im vollständigen Lab: Neuerungen in vSphere 6.7

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Das Lab „Neuerungen in vSphere 6.7“ umfasst folgende Lab-Module:


 

Hands-on Lab beenden

 

Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Anhang – Anleitung für das Hands-on Lab



 

Position der Hauptkonsole

 

  1. Der ROT umrahmte Bereich ist die Hauptkonsole. Das Hands-on Lab-Handbuch finden Sie auf der Registerkarte rechts neben der Hauptkonsole.
  2. Für bestimmte Hands-on Labs sind möglicherweise auf separaten Registerkarten links oben zusätzliche Konsolen verfügbar. Falls Sie eine andere Konsole öffnen müssen, erhalten Sie entsprechende Anweisungen.
  3. Für die Bearbeitung des Hands-on Lab haben Sie 90 Minuten Zeit. Das Hands-on Lab kann nicht gespeichert werden. Sie müssen alle Aufgaben während dieser Zeit erledigen. Sie können jedoch die verfügbare Zeit verlängern, indem Sie auf die Schaltfläche EXTEND klicken. Auf einer Veranstaltung von VMware können Sie die Zeit für Hands-on Labs zweimal um bis zu 30 Minuten verlängern. Mit jedem Klick erhalten Sie weitere 15 Minuten. Außerhalb von VMware-Veranstaltungen können Sie Ihre Zeit für das Hands-on Lab um bis zu 9 Stunden und 30 Minuten verlängern. Mit jedem Klick verlängert sich die Dauer um eine Stunde.

 

 

Alternativen zur Tastatureingabe

Im Verlauf des Moduls geben Sie Text in die Hauptkonsole ein. Neben der Tastatureingabe gibt es zwei weitere, äußerst hilfreiche Methoden, die die Eingabe komplexer Daten erleichtern.

 

 

Inhalte im Hands-on Lab-Handbuch anklicken und in das aktive Konsolenfenster ziehen

 
 

Sie können Text und Befehle in der Befehlszeilenschnittstelle (CLI) anklicken und direkt aus dem Hands-on Lab-Handbuch in das aktive Fenster der Hauptkonsole ziehen.  

 

 

Internationale Online-Tastatur aufrufen

 

Darüber hinaus können Sie die internationale Online-Tastatur in der Hauptkonsole verwenden.

  1. Klicken Sie auf das Tastatursymbol in der Windows-Schnellstartleiste.

 

 

Einmal in das aktive Konsolenfenster klicken

 

In diesem Beispiel verwenden Sie die Online-Tastatur zur Eingabe des in E-Mail-Adressen verwendeten Symbols @. Auf US-Tastaturen wird das @-Zeichen über die Umschalttaste (2) eingegeben.

  1. Klicken Sie einmal in das aktive Konsolenfenster.
  2. Klicken Sie auf die Umschalttaste.

 

 

Auf die @-Taste klicken

 

  1. Klicken Sie auf die @-Taste.

Das @-Zeichen wurde im aktiven Konsolenfenster eingegeben.

 

 

Aktivierungsaufforderung oder Wasserzeichen

 

Wenn Sie Ihr Hands-on Lab erstmals starten, sehen Sie möglicherweise ein Wasserzeichen auf dem Desktop, das angibt, dass Windows nicht aktiviert wurde.  

Einer der großen Vorteile von Virtualisierung ist, dass virtuelle Maschinen verschoben und auf jeder beliebigen Plattform ausgeführt werden können. Die Hands-on Labs machen sich diesen Vorteil zunutze, d.h. sie können von mehreren Rechenzentren aus ausgeführt werden. Allerdings können sich die Prozessoren dieser Rechenzentren unterscheiden. Dies veranlasst Microsoft zu einer Aktivierungsprüfung über das Internet.

Sie können jedoch sicher sein, dass VMware und die Hands-on Labs die Lizenzierungsanforderungen von Microsoft uneingeschränkt erfüllen. Bei dem Hands-on Lab, mit dem Sie gerade arbeiten, handelt es sich um einen gekapselten Pod ohne Vollzugriff auf das Internet. Ein solcher Zugriff ist jedoch für die Windows-Aktivierungsprüfung erforderlich. Ohne Vollzugriff auf das Internet schlägt dieser automatisierte Prozess fehl und es wird dieses Wasserzeichen angezeigt.

Hierbei handelt es sich um ein kosmetisches Problem, das Ihr Hands-on Lab nicht beeinträchtigt.  

 

 

Info rechts unten auf dem Bildschirm

 

Überprüfen Sie, ob das Hands-on Lab alle Startroutinen abgeschlossen hat und gestartet werden kann. Falls etwas anderes als „Ready“ angezeigt wird, warten Sie einige Minuten. Wenn der Status Ihres Hands-on Lab nach fünf Minuten immer noch nicht zu „Ready“ gewechselt hat, bitten Sie um Hilfe.

 

 

Ausführen von vmware-cip-launcher.exe zulassen

 

Gelegentlich wird das Hands-on Lab mit Chrome-Standardeinstellungen bereitgestellt. Ist dies der Fall, wird möglicherweise der oben abgebildete Dialog angezeigt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Startprogramm mit dem vSphere Web Client (Flash) auszuführen:

  1. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Always open these types of links in the associated app.
  2. Wählen Sie Open vmware-cip-launcher.exe aus.

Sie können anschließend wie gewohnt mit dem Hands-on Lab fortfahren.

 

 

„Recent Tasks“ und „Recent Objects“ im vSphere Web Client minimieren

 

Aufgrund der Bildschirmauflösung des Hands-on Lab-Desktops werden im Lab-Verlauf einige Komponenten der NSX-Benutzeroberfläche möglicherweise unvollständig oder überhaupt nicht angezeigt. Um die nutzbare Bildschirmfläche zu maximieren, wird empfohlen, die Fenster „Recent Objects“ und „Recent Tasks“ im vSphere Web Client (Flash) zu minimieren. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie rechts oben im Fenster Recent Objects auf das Stecknadelsymbol.
  2. Klicken Sie rechts oben im Fenster Recent Tasks auf das Stecknadelsymbol.

Hier klicken, um zurückzukehren zu: Übersicht – vSphere 6.7 Lightning Lab

 

Anhang – Erweiterte vCenter Server Appliance


In vSphere 6.7 wurden alle neuen Funktionen und Erweiterungen rund um die vCenter Server Appliance entwickelt. Dies ist das letzte Release von VMware vCenter, das eine Windows-Installation von vCenter bietet. Die neue Appliance verfügt über eine neue, übersichtlichere Benutzeroberfläche, erweiterte Serviceüberwachung sowie dateibasierte Backups. Zudem lässt sie sich einfacher anzeigen.


 

Installieren

Eine wesentliche Änderung an der vCenter Server Appliance besteht in der vereinfachten Architektur. Alle vCenter Server-Services sollen wieder in einer einzigen Instanz mit sämtlichen Vorteilen ausgeführt werden. Genau das ist mit der vCenter Server Appliance 6.7 nun möglich, denn sie verfügt über vCenter Server mit eingebettetem PSC und erweitertem verknüpften Modus. Nachfolgend werden die Vorteile dieses Bereitstellungsmodells beschrieben:

 

 

Migrieren

vSphere 6.7 ist auch das letzte Release, das vCenter Server für Windows enthält. Kunden können mit dem integrierten Migrationstool auf die vCenter Server Appliance migrieren. In vSphere 6.7 können Sie nun auswählen, wie die Verlaufs- und Performance-Daten während einer Migration importiert werden:

Kunden erhalten außerdem eine geschätzte Angabe zur Dauer der jeweiligen Migrationsoption. Die Schätzung hängt von der Größe der Verlaufs- und Performance-Daten in Ihrer Umgebung ab. Beim Importieren von Daten im Hintergrund haben Kunden die Möglichkeit, den Vorgang jederzeit anzuhalten und fortzusetzen. Diese neue Funktion ist in der Managementoberfläche der vSphere-Appliance verfügbar. Eine weitere Verbesserung für den Migrationsprozess ist die Unterstützung anwenderdefinierter Ports. Kunden, die die standardmäßigen vCenter Server-Ports für Windows geändert haben, werden nicht mehr blockiert.  

 
 

 

 

Überwachung und Management

Es wurde investiert, um die Überwachung der vCenter Server Appliance zu verbessern. Ein Teil dieser Verbesserungen wurde bereits in vSphere 6.5, umgesetzt, in vSphere 6.7 kamen dann weitere neue Funktionen hinzu. Melden Sie sich zunächst bei der Managementoberfläche der vSphere-Appliance (vSphere Appliance Management Interface, VAMI) auf Port 5480 an. Sofort fällt auf, dass die VAMI ein Update für die Clarity UI erhalten hat. Außerdem sind im Vergleich zu vSphere 6.5 auf der linken Seite mehrere neue Registerkarten hinzugekommen. Es gibt nun eine eigene Registerkarte für die Überwachung. Hier wird die Auslastung von CPU, Arbeitsspeicher, Netzwerk und Datenbank angezeigt. Die Registerkarte „Monitor“ enthält einen neuen Abschnitt: „Disks“. Kunden sehen nun jede Datenträgerpartition für die vCenter Server Appliance, den verfügbaren Speicherplatz sowie die Auslastung.

 

Die Registerkarte „Monitor“ enthält einen neuen Abschnitt: „Disks“. Kunden sehen nun jede Datenträgerpartition für die vCenter Server Appliance, den verfügbaren Speicherplatz sowie die Auslastung.

 

 

 

Integrierter verknüpfter Modus (Embedded Linked Mode, ELM)

Der vCenter Embedded Linked Mode ist die Unterstützung des erweiterten verknüpften Modus für die vCenter Server Appliance mit einem integrierten Platform Services Controller. Dieses Hands-on Lab wurde mit dem Embedded Linked Mode in vSphere 6.7 konfiguriert. Mithilfe des vCenter Embedded Linked Mode können Sie eine vCenter Server Appliance mit einem integrierten Platform Services Controller verbinden, um eine Domäne zu erstellen. Der vCenter Embedded Linked Mode wird nicht für Windows-Installationen von vCenter Server unterstützt. Er wird ab vSphere 6.5 Update 2 unterstützt und ist für die meisten Bereitstellungen geeignet. Der vCenter Embedded Linked Mode zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass es keinen externen Platform Services Controller gibt, sodass im Vergleich zum erweiterten verknüpften Modus eine einfachere Domänenarchitektur entsteht. Weitere Vorteile sind vereinfachte Backup-, Wiederherstellungs- sowie Hochverfügbarkeitsprozesse, wodurch Lastausgleich überflüssig wird. Bis zu 15 vCenter Server Appliances können mithilfe des vCenter Embedded Linked Mode miteinander verknüpft und in einer einzigen Bestandsansicht angezeigt werden. Für einen vCenter High Availability(vCenter HA)-Cluster bilden drei Knoten einen logischen vCenter Server-Knoten. Dies entspricht dem Zehnfachen der vCenter HA-Cluster im vCenter Embedded Linked Mode für insgesamt 30 VMs.

 

 

Dateibasierte Backups

Dateibasierte Backups wurden erstmals in vSphere 6.5 auf der Übersichtsregisterkarte eingeführt und haben nun eine eigene Backup-Registerkarte erhalten. Die erste verfügbare Option vorne und in der Mitte nach dem Aufrufen der Backup-Registerkarte ist ein Scheduler. Jetzt können Kunden die Backups ihrer vCenter Server Appliances planen und auswählen, wie viele Backups aufbewahrt werden sollen. Ein weiterer neuer Abschnitt für dateibasierte Backups ist „Activities“. Sobald der Backup-Job abgeschlossen wurde, wird er im Abschnitt „Activities“ mit detaillierten Informationen protokolliert. Backups müssen aber auch wiederherstellbar sein. Der Wiederherstellungs-Workflow umfasst jetzt einen Backup-Archiv-Browser. Der Browser zeigt alle Backups an, ohne dass der gesamte Backup-Pfad bekannt sein muss.

 

Klicken Sie auf das Video, um ein Video zur Backup-Planung anzuzeigen.

 
 

 

 

Services

Eine weitere neue Registerkarte ist „Services“, die sich ebenfalls in der VAMI befindet. Für die Out-of-Band-Fehlerbehebung wurde die Registerkarte aus dem vSphere Web Client in die VAMI verschoben. Alle Services, aus denen die vCenter Server Appliance besteht, sowie deren Starttyp, Zustand und Status sind hier aufgeführt. Sie haben außerdem die Möglichkeit, Services bei Bedarf zu starten, anzuhalten und neu zu starten.

Auch wenn die Registerkarten „Syslog“ und „Update“ nicht neu in der VAMI sind, wurden in diesen Bereichen ebenfalls Verbesserungen vorgenommen. Syslog unterstützt nun bis zu drei Syslog-Weiterleitungsziele. vSphere 6.5 bot nur Unterstützung für eine Weiterleitung. Patching und Aktualisierungen lassen sich jetzt flexibler durchführen. Auf der Registerkarte „Update“ kann ausgewählt werden, welcher Patch bzw. welches Update angewendet werden soll. Kunden erhalten außerdem weitere Informationen, darunter Typ, Schweregrad und ob ein Neustart erforderlich ist. Durch das Erweitern eines Patches oder Updates in der Ansicht werden zusätzliche Informationen zum Inhalt angezeigt. Schließlich kann ein Patch oder Update in der VAMI bereitgestellt und installiert werden. Diese Funktion war bisher nur in der CLI verfügbar.

 

 

 

vSphere Client (HTML5)

Der vSphere Client ist ein weiterer Bereich, in dem erhebliche Investitionen getätigt wurden. Mit vSphere 6.5 hat VMware eine unterstützte Version des vSphere Client (HTML5) eingeführt. Als Teil der vCenter Server Appliance war die Funktionalität eingeschränkt. Das vSphere-Team hat intensiv an der Paritätsfunktion für den vSphere Client gearbeitet. Basierend auf Kundenfeedback hat es Arbeitsabläufe optimiert und verbessert. Das Release von vSphere 6.7 markiert auch die endgültige Version des vSphere Web Client (Flash). Zu den neueren Workflows im aktualisierten vSphere Client-Release gehören:

 

Einige der oben genannten Workflows verfügen noch nicht über alle Funktionen. VMware wird den vSphere Client in künftigen vSphere-Wartungs-Releases (Patches/Updates) weiter aktualisieren. Fast geschafft!

Es gibt auch einen Client weniger. Die Platform Services Controller(PSC)-UI (/psc) ist jetzt Teil des vSphere Client. Die PSC-Optionen befinden sich nun im Menü „Administration“ und sind auf zwei Registerkarten verteilt. Das Zertifikatsmanagement besitzt eine eigene Registerkarte und alle anderen Managementfunktionen sind auf der Registerkarte „Configuration“ angeordnet.

 

 

CLI-Tools

Auch die CLI von vCenter Server Appliance 6.7 wurde verbessert. Die erste Verbesserung bezieht sich auf die Neuzuweisung mit cmsso-util. Diese Funktion ist nicht neu. In vSphere 6.5 war sie nicht verfügbar und gehört nun wieder zum Umfang von vSphere 6.7. Es handelt sich um die Neuzuweisung einer externen vCenter Server Appliance über mehrere SSO-Standorte einer vSphere-SSO-Domäne hinweg. Aber das sind noch nicht alle Optionen, die die Neuzuweisung bietet.

Kunden können nun ihre vCenter Server Appliance über vSphere-SSO-Domänen hinweg neu zuweisen. Ist das Konsolidierung? Die Neuzuweisungsfunktion für Domänen unterstützt nur externe Bereitstellungen mit vSphere 6.7. Diese integrierte Funktion verfügt über eine äußerst nützliche Vorprüfungsoption. Die Vorprüfung vergleicht die beiden vSphere-SSO-Domänen und listet alle Diskrepanzen in einer JSON-Konfliktdatei auf. Das ist Ihre Gelegenheit, alle Diskrepanzen zu beseitigen, bevor Sie das Neuzuweisungstool für Domänen ausführen. Dieses Tool kann Lizenzen, Tags, Kategorien und Berechtigungen von einer vSphere-SSO-Domäne auf eine andere migrieren.

 

 

 

CLI-Tools (Fortsetzung)

Eine andere CLI-Verbesserung betrifft das CLI-Installationsprogramm für das Lebenszyklusmanagement der vCenter Server Appliance. Die vCenter Server Appliance-ISO enthält JSON-Vorlagenbeispiele. Mithilfe dieser JSON-Vorlagen kann die Konsistenz zwischen Installationen, Upgrades und Migrationen sichergestellt werden. Normalerweise müsste im CLI-Installationsprogramm eine JSON-Vorlage nach der anderen in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden. Diese manuelle Bereitstellung pro Knoten gehört nun dank Batch-Prozessen der Vergangenheit an. Bei Batch-Prozessen können mehrere JSON-Vorlagen ohne manuellen Eingriff nacheinander in einem einzigen Verzeichnis ausgeführt werden. Vorher sollten Sie eine Vorprüfung im Verzeichnis durchführen, um die Vorlagen einschließlich Reihenfolge zu überprüfen.

 

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Schlussbemerkung

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an den VMware Hands-on Labs. Besuchen Sie http://hol.vmware.com/ um an weiteren Online-Labs teilzunehmen.

Lab SKU: HOL-1911-91-SDC

Version: 20190208-205858