VMware Hands-on Labs - HOL-1908-91-HCI


HOL-1908-91-HCI – vSAN 6.7 Lightning Lab: Einrichtung, Dimensionierung und Aktivierung

Übersicht – vSAN 6.7 – Einrichtung, Dimensionierung und Aktivierung


Willkommen beim vSAN 6.7 Lightning Lab: Einrichtung, Dimensionierung und Aktivierung

Mit unseren Lightning Labs möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, sich innerhalb kürzester Zeit mit VMware-Produkten vertraut zu machen.

In diesem Lab erhalten Sie eine Einführung zu VMware vSAN. Wir behandeln die Funktionen von vSAN und zeigen Ihnen, wie Sie vSAN mithilfe des neuen vSphere Client (HTML5-UI) aktivieren.

Hands-on Lab-Dozenten:

Möchten Sie mehr über vSAN 6.7 erfahren? Weitere Infos im vollständigen Lab: vSAN 6.7 – Erste Schritte

Lab-SKU: HOL-1908-01-HCI  

Das Lab „vSAN 6.7 – Erste Schritte“ umfasst folgende Lab-Module:

Wenn Sie bisher noch kein Lab durchgeführt haben, lesen Sie den Anhang – Anleitung für das Hands-on Lab – mit Best Practices und Tipps zur Verwendung der Konsole für die Lab-Umgebung.


Einführung


vSAN 6.7 bietet eine völlig neue, speziell auf die Hybrid Cloud ausgerichtete HCI-Erfahrung mit höherer betrieblicher Effizienz. Die neue, intuitive Benutzeroberfläche beschleunigt die Wertschöpfung und gewährleistet durch erweiterte Selbstreparatur und proaktive Support-Informationen eine konsistente Performance und Verfügbarkeit von Anwendungen. Durch nahtlose Integration in den gesamten VMware-Stack für das Software-Defined Datacenter (SDDC) sowie in führende Hybrid Cloud-Angebote ist die Lösung die umfassendste Plattform für virtuelle Maschinen, die das Ausführen von geschäftskritischen Datenbanken, virtuellen Desktops oder Anwendungen der nächsten Generation grundsätzlich vereinfacht.

Vor dem eigentlichen Beginn des Hands-on Lab gehen wir noch kurz auf die Neuerungen in vSAN 6.7 und die Anwendungsbereiche für vSAN ein.

In dieser Lektion werden wir

 


Aktivierung von vSAN


Um vSAN nutzen zu können, muss ein Host-Cluster erstellt und vSAN im Cluster aktiviert werden.

Ein vSAN-Cluster kann Hosts mit und ohne Kapazität enthalten.

Befolgen Sie die nachstehenden Anweisungen beim Erstellen eines vSAN-Clusters.

Nach der Aktivierung von vSAN wird der vSAN-Storage-Anbieter automatisch in vCenter Server registriert und der vSAN-Datastore wird erstellt.


 

Google Chrome über die Windows-Schnellstartleiste öffnen

 

  1. Klicken Sie in der Windows-Schnellstartleiste auf das Chrome-Symbol.

 

 

Bei vSphere Client anmelden

 

  1. Wählen Sie im vSphere Client-Anmeldebildschirm Use Windows session authentication aus.
  2. Klicken Sie auf Login.

 

 

vSphere Client-Startseite

 

Die vSphere Client-Startseite wird angezeigt.

Klicken Sie auf den Pfeil, um die Fenster „Recent Tasks“ oder „Alarms“ zu minimieren oder zu maximieren.

Wenn nach der Anmeldung nicht direkt die Startseite angezeigt wird, wählen Sie im oberen Menü des vSphere Client Home aus.

  1. Wählen Sie Hosts and Clusters aus.

 

 

Aktivieren von vSAN

 

vSAN ist aktuell in Ihrer Hands-on Lab-Umgebung deaktiviert. In dieser Lektion erfahren Sie, wie Sie vSAN mit ein paar einfachen Schritten aktivieren.

Ein kurzer Hinweis zur Hands-on Lab-Umgebung: Der Cluster RegionA01-COMP01 enthält zurzeit drei ESXi-Hosts, die Storage in Form von Cache und Kapazität beitragen, um den vSAN-Datastore zu bilden.

  1. Wählen Sie RegionA01-COMP01 aus.
  2. Wählen Sie Configure aus.
  3. Wählen Sie vSAN > Services aus.
  4. Wählen Sie Configure aus.

 

 

vSAN konfigurieren

 

Für die grundlegende Konfiguration behalten Sie die Standardauswahl Single site cluster bei.

Klicken Sie auf NEXT.

 

 

vSAN konfigurieren

 

Bei der Verwendung einer All-Flash-Konfiguration haben Sie die Möglichkeit, „Deduplication and Compression“ zu aktivieren. vSAN Encryption wird in einem späteren Modul beschrieben.

  1. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Deduplication and Compression.
  2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Allow Reduced Redundancy.

Bei aktivierter Option „Allow Reduced Redundancy“ kann vSAN die Schutzstufe Ihrer VMs während Deduplizierung und Komprimierung gegebenenfalls verringern. Diese Option kann nur verwendet werden, wenn sich Ihr Setup an der Grenze der Schutzstufe befindet, die von der Storage-Richtlinie einer bestimmten VM konfiguriert wurde.

Klicken Sie auf NEXT.

 

 

Datenträger nach Datenträgermodell/-größe beanspruchen

 

Wichtig: Jeder der Hosts besitzt sechs Storage-Geräte. Für diese Lektion beanspruchen Sie pro Host lediglich drei dieser Geräte (ein Cache-Gerät und zwei Kapazitätsgeräte).

  1. Erweitern Sie per Mausklick die Ansicht Cache Device.
  2. Setzen Sie bei jedem Host ein Cache-Gerät auf Do not claim (am Ende besitzt jeder Host ein Cache-Gerät).
  3. Minimieren Sie per Mausklick die Ansicht Cache Device (nicht abgebildet).

Klicken Sie noch nicht auf „Next“. Gehen Sie weiter zum nächsten Schritt im Hands-on Lab-Handbuch.

 

 

Datenträger nach Datenträgermodell/-größe beanspruchen

 

Wichtig: Jeder der Hosts besitzt sechs Storage-Geräte. Für diese Lektion beanspruchen Sie pro Host lediglich drei dieser Geräte (ein Cache-Gerät und zwei Kapazitätsgeräte).

  1. Erweitern Sie per Mausklick die Ansicht Capacity Device.
  2. Setzen Sie bei jedem Host zwei Kapazitätsgeräte auf Do not claim.
  3. Verwenden Sie den Pfeil nach unten auf Ihrer Tastatur und wiederholen Sie Schritt 2 für die verbleibenden Hosts (am Ende besitzt jeder Host zwei Kapazitätsgeräte).

Klicken Sie noch nicht auf „Next“. Gehen Sie weiter zum nächsten Schritt im Hands-on Lab-Handbuch.

 

 

Datenträger nach Host beanspruchen

 

  1. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Group by:“ den Eintrag Host aus.

Das ist eine Ansicht des Storage aus Hostperspektive. In dieser Übung erstellen Sie auf jedem ESXi-Host eine Datenträgergruppe.

Die Datenträgergruppe enthält einen Cache-Datenträger mit 5 GB und zwei Kapazitätsdatenträger mit je 10 GB.

2.     Vergewissern Sie sich, dass Sie 60,00 GB Kapazität und 15,00 GB Cache für insgesamt 75,00 GB beanspruchen.

3.     Klicken Sie auf NEXT.

 

 

 

Fehlerdomänen erstellen

 

Sie erstellen jetzt noch keine Fehlerdomänen. Jeder ESXi-Host stellt standardmäßig selbst eine Fehlerdomäne dar.

  1. Klicken Sie auf NEXT.

 

 

Vorgang abschließen

 

Überprüfen Sie Ihre Auswahl.

1.     Hier können Sie festlegen, dass ein vSAN-Datastore mit einer Kapazität von 60,00 GB und einem Cache von 15,00 GB erstellt werden soll.

Dies ist ein All-Flash-vSAN-Cluster, d.h. sowohl die Cache- als auch die Kapazitätsdatenträger sind SSD-/Flash-Datenträger.

2.     Klicken Sie auf FINISH.

 

 

Fortschritt überwachen

 

  1. Wählen Sie unten links Recent Tasks aus.
  2. Wählen Sie im Dropdown-Menü den Eintrag Running aus.
  3. Minimieren Sie die Ansicht Recent Tasks (nicht abgebildet).

Beobachten Sie, ob alle Aufgaben abgeschlossen werden.

 

 

vSAN aktiviert

 

Gehen Sie nach Abschluss des Konfigurationsprozesses wie folgt vor:

  1. Wählen Sie Configure aus.
  2. Wählen Sie vSAN > Services aus.

Es dauert möglicherweise einige Minuten, bis der Cluster alle Aktualisierungen abgeschlossen hat, und es werden möglicherweise einige Warnungen in vCenter angezeigt, bis vSAN vollständig eingerichtet ist.

Danach sollten die Services „Health“ und „Performance“ standardmäßig aktiviert sein.

 

 

Abschluss

Mit der Aktivierung von vSAN wird ein vSAN-Datastore erstellt und der vSAN-Storage-Anbieter registriert. vSAN-Storage-Anbieter sind integrierte Softwarekomponenten, die die Storage-Funktionen des Datastore an vCenter Server weiterleiten.

 

Dimensionierung von vSAN


In der vorangegangenen Lektion haben Sie den vSAN-Cluster im Hands-on Lab aktiviert. Vor der Aktivierung von vSAN in Ihren Umgebungen müssen Sie wissen, wie Sie Ihren vSAN-Cluster im Hinblick auf die notwendigen Computing-, Arbeitsspeicher- und lokalen Storage-Ressourcen richtig dimensionieren. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie HCI Assessment auf Basis von Live Optics zur Erfassung von Performance-Kennzahlen nutzen und diese online in den vSAN-Dimensionierungsrechner eingeben, um eine Empfehlung für den vSAN-Build zu erhalten. Mit diesen Build-Informationen können Sie anschließend mithilfe des VMware vSAN-Kompatibilitätsleitfadens den gewünschten vSAN ReadyNode-Anbieter für Ihre Anforderungen auswählen.  


 

HCI Assessment auf Basis von Live Optics

 

Live Optics ist ein in der Branche weit verbreitetes Tool, das für die Erfassung von Workload-Kennzahlen genutzt wird, damit Kunden ihre derzeitigen Umgebungen bewerten können. Im Rahmen des VMware HCI Assessments werden die für die Dimensionierung und das Design einer HCI-Lösung notwendigen Kennzahlen erfasst. Diese Daten können anschließend in den vSAN ReadyNode Sizer übertragen werden, um eine kundenspezifische vSAN-Lösung zu erstellen.

Auf den folgenden Seiten werden zunächst die Ergebnisse einer tatsächlichen Live Optics-Untersuchung erläutert. Anschließend geben Sie diese Informationen in den ReadyNode Sizer ein und erhalten eine Empfehlung für den vSAN-Build. Beachten Sie, dass für ein VMware HCI Assessment keine Kosten entstehen.

 

 

Umgebungsansicht

 

In der Umgebungsansicht werden wichtige allgemeine Merkmale angezeigt, z.B.:  

  1. 95% der Zeit beliefen sich die IOPS auf 10.790.
  2. Kapazitätsinformationen (genutzt, frei, und insgesamt)

Es werden auch weitere allgemeine Kennzahlen angezeigt (CPU, Arbeitsspeicher, Netzwerk usw.).

 

 

Performance-Ansicht

 

Per Drilldown können Sie Folgendes prüfen:

  1. Lese-/Schreibverhältnisse (diese sind besonders wichtig, da sie bei der korrekten Dimensionierung des vSAN-Cache helfen)

 

 

Hypervisor

 

Live Optics bietet auch weitere nützliche Informationen wie Gesamtanzahl der Gast-VMs, Gesamtanzahl der vCPUs, Vergleich des genutzten und insgesamt für Gast-VMs bereitgestellten Arbeitsspeichers, Gesamtgröße des für Gast-VMs bereitgestellten Speicherplatzes, durchschnittliche vCPU pro Gast-VM, durchschnittlich genutzter Arbeitsspeicher pro Gast-VM, Verhältnis von vCPU zu Serverkern usw.

 

 

VM-Informationen

 

Live Optics erfasst außerdem die Informationen einzelner virtueller Maschinen, welche wiederum für vSAN-Build-Entscheidungen herangezogen werden können.

Als Nächstes geben Sie die von Live Optics erfassten Daten online in den vSAN ReadyNode Sizer ein. Daraufhin erhalten Sie eine vSAN-Empfehlung.

 

Interaktive Hands-on Lab-Simulation: vSAN-Dimensionierung


Dieser Teil wird als interaktive Hands-on Labs-Simulation durchgeführt. Dadurch können Sie Schritte nachvollziehen, die zu zeitaufwendig oder ressourcenintensiv für die Hands-on Lab-Umgebung sind. In dieser Simulation können Sie die Softwareschnittstelle wie eine Live-Umgebung verwenden.

Die orangefarbenen Felder zeigen Ihnen die Bereiche an, auf die Sie klicken müssen. Mit den linken und rechten Pfeiltasten können Sie in beide Richtungen durch die Simulation navigieren.

  1. Klicken Sie hier, um die interaktive Simulation zu öffnen. Diese wird in einem neuen Browserfenster oder einer neuen Registerkarte geöffnet.
  2. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf den Link „Return to the lab“, um mit diesem Lab fortzufahren.

Das Hands-on Lab wird weiterhin im Hintergrund ausgeführt. Falls das Hands-on Lab in den Standby-Modus wechselt, können Sie es nach Abschluss des Moduls fortsetzen.


Lightning Lab-Fazit


Vielen Dank für Ihre Teilnahme am vSAN 6.7 Lightning Lab: Einrichtung, Dimensionierung und Aktivierung

Möchten Sie mehr über vSAN 6.7 erfahren? Weitere Infos im vollständigen Lab: vSAN 6.7 – Erste Schritte

Lab-SKU: HOL-1908-01-HCI

Das Lab „vSAN 6.7 – Erste Schritte“ umfasst folgende Lab-Module:


 

Hands-on Lab beenden

 

Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Anhang – Anleitung für das Hands-on Lab



 

Position der Hauptkonsole

 

  1. Der ROT umrahmte Bereich ist die Hauptkonsole. Das Hands-on Lab-Handbuch finden Sie auf der Registerkarte rechts neben der Hauptkonsole.
  2. Für bestimmte Hands-on Labs sind möglicherweise auf separaten Registerkarten links oben zusätzliche Konsolen verfügbar. Falls Sie eine andere Konsole öffnen müssen, erhalten Sie entsprechende Anweisungen.
  3. Für die Bearbeitung des Hands-on Lab haben Sie 90 Minuten Zeit. Das Hands-on Lab kann nicht gespeichert werden. Sie müssen alle Aufgaben während dieser Zeit erledigen. Sie können jedoch die verfügbare Zeit verlängern, indem Sie auf die Schaltfläche EXTEND klicken. Auf einer Veranstaltung von VMware können Sie die Zeit für Hands-on Labs zweimal um bis zu 30 Minuten verlängern. Mit jedem Klick erhalten Sie weitere 15 Minuten. Außerhalb von VMware-Veranstaltungen können Sie Ihre Zeit für das Hands-on Lab um bis zu 9 Stunden und 30 Minuten verlängern. Mit jedem Klick verlängert sich die Dauer um eine Stunde.

 

 

Alternativen zur Tastatureingabe

Im Verlauf des Moduls geben Sie Text in die Hauptkonsole ein. Neben der Tastatureingabe gibt es zwei weitere, äußerst hilfreiche Methoden, die die Eingabe komplexer Daten erleichtern.

 

 

Inhalte im Hands-on Lab-Handbuch anklicken und in das aktive Konsolenfenster ziehen

 
 

Sie können Text und Befehle in der Befehlszeilenschnittstelle (CLI) anklicken und direkt aus dem Hands-on Lab-Handbuch in das aktive Fenster der Hauptkonsole ziehen.  

 

 

Internationale Online-Tastatur aufrufen

 

Darüber hinaus können Sie die internationale Online-Tastatur in der Hauptkonsole verwenden.

  1. Klicken Sie auf das Tastatursymbol in der Windows-Schnellstartleiste.

 

 

Einmal in das aktive Konsolenfenster klicken

 

In diesem Beispiel verwenden Sie die Online-Tastatur zur Eingabe des in E-Mail-Adressen verwendeten Symbols @. Auf US-Tastaturen wird das @-Zeichen über die Umschalttaste (2) eingegeben.

  1. Klicken Sie einmal in das aktive Konsolenfenster.
  2. Klicken Sie auf die Umschalttaste.

 

 

Auf die @-Taste klicken

 

  1. Klicken Sie auf die @-Taste.

Das @-Zeichen wurde im aktiven Konsolenfenster eingegeben.

 

 

Aktivierungsaufforderung oder Wasserzeichen

 

Wenn Sie Ihr Hands-on Lab erstmals starten, sehen Sie möglicherweise ein Wasserzeichen auf dem Desktop, das angibt, dass Windows nicht aktiviert wurde.  

Einer der großen Vorteile von Virtualisierung ist, dass virtuelle Maschinen verschoben und auf jeder beliebigen Plattform ausgeführt werden können. Die Hands-on Labs machen sich diesen Vorteil zunutze, d.h. sie können von mehreren Rechenzentren aus ausgeführt werden. Allerdings können sich die Prozessoren dieser Rechenzentren unterscheiden. Dies veranlasst Microsoft zu einer Aktivierungsprüfung über das Internet.

Sie können jedoch sicher sein, dass VMware und die Hands-on Labs die Lizenzierungsanforderungen von Microsoft uneingeschränkt erfüllen. Bei dem Hands-on Lab, mit dem Sie gerade arbeiten, handelt es sich um einen gekapselten Pod ohne Vollzugriff auf das Internet. Ein solcher Zugriff ist jedoch für die Windows-Aktivierungsprüfung erforderlich. Ohne Vollzugriff auf das Internet schlägt dieser automatisierte Prozess fehl und es wird dieses Wasserzeichen angezeigt.

Hierbei handelt es sich um ein kosmetisches Problem, das Ihr Hands-on Lab nicht beeinträchtigt.  

 

 

Info rechts unten auf dem Bildschirm

 

Überprüfen Sie, ob das Hands-on Lab alle Startroutinen abgeschlossen hat und gestartet werden kann. Falls etwas anderes als „Ready“ angezeigt wird, warten Sie einige Minuten. Wenn der Status Ihres Hands-on Lab nach fünf Minuten immer noch nicht zu „Ready“ gewechselt hat, bitten Sie um Hilfe.

 

 

Ausführen von vmware-cip-launcher.exe zulassen

 

Gelegentlich wird das Hands-on Lab mit Chrome-Standardeinstellungen bereitgestellt. Ist dies der Fall, wird möglicherweise der oben abgebildete Dialog angezeigt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Startprogramm mit dem vSphere Web Client (Flash) auszuführen:

  1. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Always open these types of links in the associated app.
  2. Wählen Sie Open vmware-cip-launcher.exe aus.

Sie können anschließend wie gewohnt mit dem Hands-on Lab fortfahren.

 

 

„Recent Tasks“ und „Recent Objects“ im vSphere Web Client minimieren

 

Aufgrund der Bildschirmauflösung des Hands-on Lab-Desktops werden im Lab-Verlauf einige Komponenten der NSX-Benutzeroberfläche möglicherweise unvollständig oder überhaupt nicht angezeigt. Um die nutzbare Bildschirmfläche zu maximieren, wird empfohlen, die Fenster „Recent Objects“ und „Recent Tasks“ im vSphere Web Client (Flash) zu minimieren. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie rechts oben im Fenster Recent Objects auf das Stecknadelsymbol.
  2. Klicken Sie rechts oben im Fenster Recent Tasks auf das Stecknadelsymbol.

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Anhang – vSAN 6.7 – Neuerungen und Anwendungsbereiche


Vor Beginn des Hands-on Lab wird zunächst auf die Neuerungen in vSAN 6.7 und die Anwendungsbereiche für vSAN eingegangen.


 

Neuerungen in vSAN 6.7

vSAN 6.7 stellt eine völlig neue HCI-Erfahrung mit höherer betrieblicher Effizienz bereit. Dadurch werden Einarbeitungszeiten verkürzt und Entscheidungsprozesse beschleunigt. Dieses Release bietet eine konsistentere, stabilere und sicherere Anwendungserfahrung. Zudem werden im Rahmen des verbesserten Support-Angebots erfahrene Mitarbeiter, ausgereifte Technologien sowie detaillierte Analysen eingesetzt, um Probleme einfacher und schneller zu lösen. VMware vSAN ist die am häufigsten eingesetzte HCI-Lösung, mit der Unternehmen ihren digitalen Grundstein legen – vom Edge über den Core bis in die Cloud.

 

 

Produktverbesserungen

Zu den wichtigsten neuen Funktionen und Updates von vSAN 6.7 zählt Folgendes:

Eine vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche ermöglicht modernes und benutzerfreundliches Management. Sie wurde mit demselben Framework wie andere VMware-Produkte erstellt, sodass Sie den kompletten SDDC-Stack einheitlich und intuitiv verwalten können. Darüber hinaus stellt die neue UI optimierte Workflows bereit, um die Anzahl der Klicks zum Ausführen vieler verschiedener Funktionen zu reduzieren.

Beim Management ihrer vSAN-Umgebungen mit vRealize Operations stehen Kunden zwei Optionen zur Auswahl: die globale Betriebsübersicht in vCenter und die erweiterte Überwachung, Fehlerbehebung sowie das erweiterte Kapazitätsmanagement in vRealize Operations. Da die Informationen von vRealize Operations direkt in vCenter angezeigt werden, können Kunden ihre HCI-Umgebungen über eine zentrale Oberfläche überwachen und steuern. Dabei erhalten sie nicht nur einen Überblick über ihre vSAN- und vSphere-Umgebungen, sondern darüber hinaus auch wichtige Benachrichtigungen und betriebliche Erkenntnisse.

Mit dem vSAN ReadyCare-Support unterstreicht VMware sein Engagement gegenüber vSAN-Kunden und bietet umfassenden Support mit erfahrenen Mitarbeitern, detaillierten Analysen und ausgereiften Technologien. Mithilfe prädiktiver Modellierung in vSAN Support Insight analysiert VMware anonyme Daten Tausender vSAN-Kunden und gibt Warnungen an Kunden aus, noch bevor ein Problem auftritt.

vSAN war die erste native HCI-Verschlüsselungslösung für ruhende Daten. Mit vSAN 6.7 ist vSAN Encryption nun die erste FIPS 140-2-validierte Softwarelösung, die die strengen Vorgaben der US-amerikanischen Regierungsbehörden erfüllt.

Dank der intelligenten Selbstreparaturfunktionen, die adaptive Neusynchronisierung und Replikatkonsolidierung umfassen, bietet vSAN eine konsistentere Anwendererfahrung. Adaptive Resync verwaltet E/A-Datenverkehr intelligent und minimiert damit die Anzahl von Anwendungsunterbrechungen während der Neusynchronisierung. Mit der Replikatkonsolidierung können Hosts schneller und einfacher in den Wartungsmodus versetzt werden.

Stretched Cluster-Bereitstellungen wurden durch intelligente Trennung des Zeugendatenverkehrs, Überschreiben des primären Standorts und effiziente Neusynchronisierung weiter verbessert. Dank der Trennung von Zeugendatenverkehr und effizienter Neusynchronisierung werden Pfad und Größe der über die einzelnen Verbindungen übertragenen Daten optimiert, wodurch Failover für die Anwender transparent werden. Durch die Überschreibung des primären Standorts verbessert sich die Logik im Fall eines Standortausfalls. Dadurch wird wiederum die Verfügbarkeit von Workloads erhöht.

vSAN unterstützt jetzt mehr unternehmenskritische Anwendungsbereitstellungen über WSFC-Support (Windows Server Failover Clusters). Damit wird das Storage-Management für die entsprechenden Workloads weniger komplex und Kunden können schneller auf eine einheitliche SDDC-Erfahrung umsteigen.

Mit dem proaktiven Support wird die Zuverlässigkeit von vSAN erhöht. Warnungen werden ausgegeben, noch bevor Infrastrukturprobleme auftreten, und durch die regelmäßige Datenerfassung wird der reaktive Support-Aufwand reduziert. Um diese Funktion nutzen zu können, müssen sich Kunden beim Customer Experience Improvement Program registrieren.

Mit dem Adaptive Core Dump Support lassen sich vSAN-Probleme für eine größere Anzahl von Bereitstellungsarten schneller lösen, da Richtung und Größe der wichtigen Support-Daten automatisch konfiguriert werden.

vSAN unterstützt jetzt 4Kn-Datenträgerlaufwerke. Damit sind vSAN-Bereitstellungen für die Zukunft gerüstet und Sie erhalten die Möglichkeit, Ihre Storage-TCO zu senken.

 

 

Kundenvorteile und Anwendungsbereiche von vSAN

Weiterentwicklung ohne Risiko

Erweitern Sie die Virtualisierung nahtlos auf Storage mit einer sicheren, integrierten und mit Ihrer VMware-Umgebung kompatiblen Hyper-Converged-Lösung. Nutzen Sie dabei bestehende Tools, Kenntnisse und die Hardwareplattform Ihrer Wahl.

Niedrigere TCO

Durch die Konsolidierung der zentralen Rechenzentrumsfunktionen auf einer umfassenden Auswahl an branchenüblicher x86-Hardware und dem marktführenden Hypervisor lassen sich die Gesamtbetriebskosten halbieren – so erreichen Sie selbst mit begrenztem Budget mehr.

Zukunftsorientierte Skalierbarkeit

Bereiten Sie sich auf die IT-Anforderungen des Cross-Cloud-Zeitalters vor und nutzen Sie das „Sprungbrett in die Cloud“: eine Software-Defined-Infrastruktur, die auf modernsten Hardwaretechnologien basiert und Anwendungen der nächsten Generation unterstützt.

 

 

Warum vSAN?

 

 

 

vSAN-Anwendungsbereiche

 

 

 

vSAN-Kundenbeispiele

 

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Schlussbemerkung

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an den VMware Hands-on Labs. Besuchen Sie http://hol.vmware.com/ um an weiteren Online-Labs teilzunehmen.

Lab SKU: HOL-1908-91-HCI

Version: 20190123-214551