VMware Hands-on Labs - HOL-1851-03-ADV


Hands-on Lab im Überblick – HOL-1851-03-ADV – Horizon 7.1: App Volumes – Erste Schritte

Anleitung für das Hands-on Lab


Hinweis: Dieses Hands-on Lab dauert mehr als 90 Minuten. Sie werden wahrscheinlich nur zwei bis drei Module in einer Sitzung schaffen. Da die Module unabhängig voneinander sind, können Sie mit jedem beliebigen Modul beginnen. Über das Inhaltsverzeichnis gelangen Sie direkt zum Modul Ihrer Wahl.

Das Inhaltsverzeichnis können Sie rechts oben im Hands-on Lab-Handbuch aufrufen.

Dieses Hands-on Lab bietet einen Überblick über VMware App Volumes unter Horizon 7. Sie erfahren, wie App Volumes Anwendungen als Teil der Just-In-Time-Managementplattform (JMP) bereitstellt. Die Teilnehmer lernen, wie Anwendungen erfasst, verwaltet und Berechtigungen dafür erstellt werden. Es werden Anwendungsbereiche wie von Anwendern installierte Anwendungen und Persona-Management mit dem beschreibbaren App Volumes-Volume beschrieben. Darüber hinaus werden fortgeschrittene Designthemen wie Skalierbarkeit und Storage-Aspekte behandelt.  

Liste der Module des Hands-on Lab:

 Hands-on Lab-Dozenten:

  • Leitender Dozent der Module 1 – 6 – Vernon Lihou, Senior TAM PSO, Großbritannien
  • Dozent der Module 1 – 6 – Michael McDonnell, Senior Systems Engineer, USA

Das Handbuch für dieses Hands-on Lab kann unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden:

http://docs.hol.vmware.com

Dieses Hands-on Lab ist möglicherweise auch in anderen Sprachen verfügbar. Informationen zum Einstellen Ihrer gewünschten Sprache und zum Abrufen eines übersetzten Hands-on Lab-Handbuchs finden Sie im folgenden Dokument:

http://docs.hol.vmware.com/announcements/nee-default-language.pdf


 

Position der Hauptkonsole

 

  1. Der ROT umrahmte Bereich ist die Hauptkonsole. Das Hands-on Lab-Handbuch finden Sie auf der Registerkarte rechts neben der Hauptkonsole.
  2. Für bestimmte Hands-on Labs sind auf separaten Registerkarten links oben möglicherweise zusätzliche Konsolen verfügbar. Falls Sie eine andere Konsole öffnen müssen, erhalten Sie entsprechende Anweisungen.
  3. Für die Bearbeitung des Hands-on Lab haben Sie 90 Minuten Zeit. Das Hands-on Lab kann nicht gespeichert werden. Sie müssen alle Aufgaben während dieser Zeit erledigen. Sie können jedoch die verfügbare Zeit verlängern, indem Sie auf die Schaltfläche EXTEND klicken. Auf einer Veranstaltung von VMware können Sie die Zeit für Hands-on Labs zweimal um bis zu 30 Minuten verlängern. Mit jedem Klick erhalten Sie weitere 15 Minuten. Außerhalb von VMware-Veranstaltungen können Sie Ihre Zeit für das Hands-on Lab um bis zu 9 Stunden und 30 Minuten verlängern. Mit jedem Klick verlängert sich die Dauer um eine Stunde.

 

 

Alternativen zur Tastatureingabe

Im Verlauf des Moduls geben Sie Text in die Hauptkonsole ein. Neben der Tastatureingabe gibt es zwei weitere, äußerst hilfreiche Methoden, die die Eingabe komplexer Daten erleichtern.

 

 

Inhalte im Hands-on Lab-Handbuch anklicken und in das aktive Konsolenfenster ziehen

 
 

Sie können Text und Befehle in der Befehlszeilenschnittstelle (CLI) anklicken und direkt aus dem Hands-on Lab-Handbuch in das aktive Fenster der Hauptkonsole ziehen.  

 

 

Internationale Online-Tastatur aufrufen

 

Darüber hinaus können Sie die internationale Online-Tastatur in der Hauptkonsole verwenden.

  1. Klicken Sie auf das Tastatursymbol in der Windows-Schnellstartleiste.

 

 

Aktivierungsaufforderung oder Wasserzeichen

 

Wenn Sie Ihr Hands-on Lab erstmals starten, sehen Sie möglicherweise ein Wasserzeichen auf dem Desktop, das angibt, dass Windows nicht aktiviert wurde.  

Einer der großen Vorteile von Virtualisierung ist, dass virtuelle Maschinen verschoben und auf jeder beliebigen Plattform ausgeführt werden können. Die Hands-on Labs machen sich diesen Vorteil zunutze, d.h. sie können von mehreren Rechenzentren aus ausgeführt werden. Allerdings können sich die Prozessoren dieser Rechenzentren unterscheiden. Dies veranlasst Microsoft zu einer Aktivierungsprüfung über das Internet.

Wir können Ihnen jedoch versichern, dass VMware und die Hands-on Labs die Lizenzierungsanforderungen von Microsoft uneingeschränkt erfüllen. Bei dem Hands-on Lab, mit dem Sie gerade arbeiten, handelt es sich um einen gekapselten Pod ohne Vollzugriff auf das Internet. Ein solcher Zugriff ist jedoch für die Windows-Aktivierungsprüfung erforderlich. Ohne Vollzugriff auf das Internet schlägt dieser automatisierte Prozess fehl und es wird dieses Wasserzeichen angezeigt.

Hierbei handelt es sich um ein kosmetisches Problem, das Ihr Hands-on Lab nicht beeinträchtigt.  

 

 

Info rechts unten auf dem Bildschirm

 

Überprüfen Sie, ob das Hands-on Lab alle Startroutinen abgeschlossen hat und gestartet werden kann. Warten Sie einige Minuten, falls eine andere Meldung als „Ready“ angezeigt wird. Wenn der Status Ihres Hands-on Lab nach fünf Minuten immer noch nicht zu „Ready“ gewechselt hat, bitten Sie um Hilfe.

 

Modul 1 – Einführung in App Volumes (30 Minuten)

Einleitung


In diesem Modul lernen Sie die Vorteile von App Volumes in verschiedenen Anwendungsbereichen kennen.


 

Was ist VMware App Volumes?

 

VMware App Volumes ist ein System für die Echtzeitbereitstellung von Anwendungen, mit dem die IT Anwendungen dynamisch bereitstellen und verwalten kann. Sie müssen keine Änderungen an Desktops oder RDS-Server vornehmen, um mit App Volumes zu arbeiten, da sich Anwendungen so verhalten, als wären sie nativ installiert. Die App Volumes-Lösung lässt sich einfach und kostengünstig ohne Kompromisse für die Anwender skalieren. Die Anwendungen werden zentral verwaltet und über virtuelle Laufwerke für Desktops bereitgestellt.

 

 

Wie funktioniert App Volumes?

 

In modernen Desktop-Umgebungen stellt die Notwendigkeit der Anwendungsbereitstellung in Echtzeit oft eine Belastung für bestehende Infrastrukturen dar. VMware begegnet dieser Belastung mit App Volumes, indem Anwendungen oberhalb des Betriebssystems (OS) virtualisiert werden. Außerdem bietet VMware eine Alternative zum Management pro virtueller Maschine. Anwendungen, die oberhalb des Betriebssystems virtualisiert werden, werden wie nativ installierte Anwendungen ohne Änderung in verschiedenen Konfigurationen für mehrere Anwendergruppen bereitgestellt. Durch Datei- und Registry-Virtualisierung werden Anwendungen in Anwendungsmanagement-Containern organisiert. Diese Anordnung nutzt vorhandene Storage- und Netzwerkservices, verringert Belastung und Overhead der Infrastruktur und vereinfacht das Anwendungslebenszyklus-Management.

Wie in Abbildung 1 dargestellt, befinden sich die Container für das Anwendungsmanagement oberhalb des Desktop-Betriebssystems, unter dem ein App Volumes-Agent installiert ist. Anwendungen, Datendateien, Middleware und Konfigurationen befinden sind in separaten, in Ebenen unterteilten Containern.

Es gibt zwei Arten von App Volumes-Containern:

Administratoren verwenden den App Volumes Manager, eine webbasierte Schnittstelle, die in Active Directory (AD) und VMware vSphere integriert ist, um AppStacks zu erstellen und Anwendungsberechtigungen zuzuweisen. Anwendungsinstallationen, die in AppStacks aufgezeichnet wurden, werden in gemeinsam genutzten Volumes auf virtuellen Festplatten gespeichert. Diese Anwendungen erfordern keine speziellen Paketierungsformate oder Snapshot-Technologien und lassen sich einfach bereitstellen. Während der Bereitstellung von AppStacks zeichnet App Volumes den gesamten Vorgang der Anwendungsinstallation intelligent auf und die Änderungen, die von den nativen Installationsprogrammen der Anwendungen vorgenommen werden, können den Anwendern bereitgestellt werden.

Administratoren können auf einfache Weise bereitgestellte AppStacks für ein einzelnes System, einen Anwender oder eine Gruppe bereitstellen. Anwendungen, die von App Volumes bereitgestellt werden, unterscheiden sich nicht von einer nativen Installation. Sie folgen Anwendern über Sitzungen und Geräte hinweg – ebenso wie Daten, wenn sie vom Administrator entsprechend konfiguriert wurden. Administratoren können Anwendungen in Echtzeit aktualisieren oder ersetzen und zugewiesene Anwendungen entweder sofort entfernen, während der Anwender noch angemeldet ist, oder gemäß den Best Practices von VMware bei der nächsten Anmeldung oder nach einem Neustart.

Bei einem beschreibbaren Volume bewegen sich Anwenderdaten, z.B. vom Anwender installierte Anwendungen, systemübergreifend mit dem Anwender mit. Alle Einstellungen, die ein Anwender für eine Anwendung vornimmt, werden im beschreibbaren Volume gespeichert. Dabei kann es sich um Einstellungen für eine Anwendung entweder auf einem AppStack oder auf dem beschreibbaren Volume des Anwenders handeln. VMware User Environment Manager ergänzt die App Volumes AppStack-Funktion. User Environment Manager kann Anwendungseinstellungen für alle Anwender eines bestimmten AppStacks auf einer detaillierteren Ebene verwalten und kontextbezogene Regeln zur Durchsetzung von Richtlinien, die auf unterschiedlichen Bedingungen oder Ereignissen basieren, bereitstellen. User Environment Manager kann auch Anwendungseinstellungen für beschreibbare Volumes, die einzelnen Anwendern zugewiesen sind, verwalten.

 

 

Bereitstellung und Management von Anwendungen in Echtzeit (JMP)

 

 

 

JMP – Desktop- und Anwendungsbereitstellungsplattform der nächsten Generation

JMP (ausgesprochen wie das englische Wort „jump“) steht für Funktionen in VMware Horizon 7 Enterprise Edition, die Just-in-Time-Desktops und ‑Anwendungen flexibel, schnell und personalisiert bereitstellen. JMP setzt sich aus den folgenden VMware-Technologien zusammen:

Mit JMP ist es möglich, Komponenten eines Desktops oder RDSH-Servers zu entkoppeln und unabhängig zentral zu verwalten. Sie können dann jederzeit bedarfsorientiert neu zusammengestellt werden, um eine personalisierte Anwenderarbeitsumgebung bereitzustellen. JMP wird sowohl mit lokalen als auch mit cloud-basierten Horizon 7-Bereitstellungen unterstützt und bietet unabhängig von der Bereitstellungstopologie eine einheitliche und konsistente Managementplattform. Der JMP-Ansatz bietet mehrere entscheidende Vorteile, darunter vereinfachtes Desktop- und RDSH-Image-Management, schnellere Bereitstellung und Wartung von Anwendungen. Außerdem ist es nicht mehr erforderlich, „vollständige persistente“ Desktops zu verwalten.

 

 

Übersicht der Vorteile von App Volumes

Mit App Volumes werden Anwendungen zu Objekten, die einfach zwischen Rechenzentren oder in die Cloud verschoben und mit Tausenden von virtuellen Maschinen geteilt werden können. In einer virtuellen Desktop-Umgebung bietet App Volumes die folgenden Vorteile:

Dynamische Anwendungsbereitstellung in Echtzeit in virtualisierten Umgebungen

Persistente Anwendererfahrung für nicht persistente Umgebungen

Lebenszyklusmanagement von Anwendungen

Verringerte VDI-Infrastrukturkosten und verbesserte Effizienz

 

Überblick über die Komponenten von App Volumes


Eine typische VMware App Volumes-Umgebung besteht aus einigen zentralen Komponenten, die miteinander interagieren, sowie aus einer externen Infrastruktur.


 

Die Komponenten in der Übersicht

Durch die kurzen Beschreibungen in der untenstehenden Tabelle erfahren Sie mehr über die einzelnen Komponenten.

 

 

Vorstellung der Konsole von App Volumes Manager


In diesem Abschnitt lernen Sie App Volumes Manager für das tägliche Management der App Volumes-Infrastruktur kennen.

Hinweis: Sie können sich gerne mit den verschiedenen Funktionen vertraut machen. Nehmen Sie jedoch keine Änderungen vor, da sich dadurch die Ergebnisse der folgenden Hands-on Lab-Abschnitte ändern könnten.


 

Google Chrome starten

 

  1. Starten Sie auf dem Desktop der Hauptkonsole den Google Chrome-Browser, falls er noch nicht geöffnet ist.

 

 

App Volumes-Managementkonsole

 

  1. Klicken Sie auf die App Volumes Manager-Verknüpfung.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  4. Vergewissern Sie sich, dass als Domäne CORP ausgewählt ist.
  5. Klicken Sie auf Login.

 

Fazit


Dieses Modul enthielt eine Einführung, eine Übersicht über App Volumes und eine praktische Führung durch die Konsole von App Volumes Manager. 


 

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Modul 1 abgeschlossen.

 

Sie haben Modul 1 abgeschlossen.

Weitere Informationen zu VMware App Volumes finden Sie in folgendem Referenzmaterial:

Fahren Sie mit dem nächsten Modul fort, das Sie am meisten interessiert.

 

 

Modul 2 – AppStack-Management (30 Minuten)

Einleitung


Dieses Modul befasst sich mit der Erstellung, Bereitstellung und Zuweisung eines AppStacks.

Modul 2 beinhaltet folgende Lektionen:


AppStack erstellen


In diesem Abschnitt wird die Bereitstellung eines AppStacks beschrieben.


 

Google Chrome starten

 

  1. Starten Sie auf dem Desktop der Hauptkonsole den Google Chrome-Browser, falls er noch nicht geöffnet ist.

 

 

App Volumes-Managementkonsole

 

  1. Wählen Sie eine neue Registerkarte in Chrome aus.

 

  1. Klicken Sie auf die App Volumes Manager-Verknüpfung.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  4. Klicken Sie auf Login.

Nach der Authentifizierung werden Sie zum App Volumes-Dashboard weitergeleitet.

 

AppStack bereitstellen


Nach der Erstellung eines AppStacks lernen Sie in dieser Lektion, eine Anwendung im AppStack zu erfassen und anschließend den AppStack, der die Anwendung enthält, einem Anwender zuzuweisen.


 

Bereitstellen

 

  1. Klicken Sie auf Provision, um den Vorgang zu starten.

Die Schritte dieses Vorgangs müssen sorgfältig befolgt werden. Beachten Sie die verschiedenen Benachrichtigungen, die Ihnen genau sagen, wann Sie auf OK klicken müssen!

 

 

Suchen

 

  1. Geben Sie base ein und klicken Sie auf search.
  2. Markieren Sie die Optionsschaltfläche neben „CORP\BASE-W10-X64-01$“.
  3. Klicken Sie auf Provision.

*Hinweis: Dadurch wird der Provisioning-Agent auf dem Windows-Desktop veranlasst, den „Erfassungsmodus“ zu starten und den Skype-AppStack mit der VM zu verknüpfen, bereit zur Installation der Anwendung.

 

  1. Klicken Sie auf Start Provisioning.

 

*Auch hier wird der nächste Schritt von App Volumes für Sie festgelegt.

 

 

Lieblingsanwendungen installieren

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte base-w10-x64-01.
  2. Wenn Sie abgemeldet wurden, dann melden Sie sich mit Send Ctrl+Alt+Delete wieder an.
  3. Verwenden Sie VMware1! als Kennwort.
  4. Klicken Sie hier, um sich anzumelden.

 

Wenn diese Fehlermeldung angezeigt wird, ignorieren Sie sie für „Flex Config File path“. Popup-Fenster in Verbindung mit dieser Meldung können Sie schließen!

 

Sie befinden sich nun im Bereitstellungsmodus. Dieses Fenster MUSS geöffnet bleiben, bis die gesamte Installation abgeschlossen ist. Vergewissern Sie sich, dass das Benachrichtigungsbanner für die VMware App Volumes-Bereitstellung angezeigt wird, bevor Sie fortfahren!

  1. Klicken Sie auf das Ordnersymbol.

 

  1. Navigieren Sie zu \\controlcenter\tools.
  2. Klicken Sie auf SkypeSetup.

 

  1. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Always ask“.
  2. Klicken Sie auf Run.

 

  1. Klicken Sie auf Next.

 

  1. Markieren Sie das Kontrollkästchen [I accept the terms in the Licensing Agreement].
  2. Klicken Sie auf Next.

 

  1. Klicken Sie auf Next.

 

  1. Klicken Sie auf Install.

 

  1. Klicken Sie auf Finish.

 

  1. Schließen Sie den Bildschirm „Sign in“, sobald der Vorgang abgeschlossen ist.

 

 

Klicken Sie auf „OK“.

 

  1. Klicken Sie auf OK.

 

  1. Klicken Sie auf Yes.

 

  1. Klicken Sie auf OK.

An dieser Stelle wird Ihr Computer neu gestartet. Vergewissern Sie sich, dass die Erfassung abgeschlossen ist. Sie müssen jedoch auf den Desktop-Neustart warten und sich dann wieder an der VM anmelden, um den Vorgang abzuschließen. Kehren Sie erst dann zu App Volumes Manager zurück, nachdem Sie diesen Schritt abgeschlossen haben.

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte base-w10-x64-01 (falls Sie sich noch nicht auf dieser Registerkarte befinden).
  2. Wenn der Neustart abgeschlossen ist, melden Sie sich mit Send Ctrl+Alt+Delete an.
  3. Verwenden Sie VMware1! als Kennwort.
  4. Klicken Sie hier, um sich anzumelden.

 

 

  1. Klicken Sie auf OK.

 

 

Zu App Volumes Manager (Dashboard) wechseln

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte App Volumes Manager.
  2. Beachten Sie, dass die Anwendung erfolgreich erfasst wurde. Das Symbol zeigt an, dass Skype im AppStack installiert wurde.

 

AppStack zuweisen



 

App Volumes-AppStack zuweisen

 

  1. Klicken Sie auf Assign.


 

Sie weisen den AppStack „RDSH-01A“ zu, da „Lab1User“ bereits Teil der Anwendergruppe ist, die auf diesen RDSH-Server zugreifen kann. Sie müssen sicherstellen, dass alle Anwender, die sich an diesem RDSH-Server anmelden, auf diese Anwendung zugreifen können. Sie können diese Zuweisung jedoch auf Wunsch für einen einzelnen Anwender auf einem Desktop erstellen.

  1. Geben Sie für „Search Active Directory“ rdsh ein.
  2. Klicken Sie auf Search.
  3. Markieren Sie das Kontrollkästchen neben CORP\RDSH-01A$.
  4. Klicken Sie auf Assign.

 

  1. Klicken Sie auf Attach AppStacks immediately.
  2. Klicken Sie auf Assign.

 

  1. Klicken Sie auf Edit.

 

  1. Markieren Sie das Kontrollkästchen Windows Server 2012 R2 (x64) und akzeptieren Sie alle Popup-Warnmeldungen.

Die Erfassung wurde auf einem Windows 10-System durchgeführt. Sie müssen sicherstellen, dass die Zuweisung zu einem 2012 R2-Server möglich ist. Weitere Informationen finden Sie im nächsten Modul „Berechtigungen“. Sie verwenden den auf dem Windows 10-System erfassten Skype-AppStack und weisen ihn dann einem Horizon RDSH-Server zu.

  1. Klicken Sie auf Save.

Hinweis: Die Skype-Anwendung wurde unter Windows 10 erfasst und wird auf einem 2012 R2 RDSH-Server getestet. In einer Produktionsumgebung wird dies jedoch nicht so gehandhabt! Erfassung und Zuweisung müssen von derselben Betriebssystemversion erfolgen, mit der der AppStack zugewiesen werden soll (Erfassung auf Server 2012 R2 bedeutet Zuweisung zu Server 2012 R2).

 

  1. Klicken Sie auf Save.

 

 

Maschinenzugewiesen

Da der AppStack für diese Übung als Maschine zugewiesen wird, muss zuerst der RDSH-Server neu gestartet werden.

 

Wenn Sie die Registerkarte „vCenter“ geschlossen haben, öffnen Sie zunächst eine neue Registerkarte in Chrome.

  1. Klicken Sie auf die Verknüpfung HOL-1851 Admin.
  2. Wählen Sie vCenter HTML5 Client aus.

 

  1. Klicken Sie auf Use Windows session authentication.

Hinweis: Sollte dieser Schritt fehlschlagen, verwenden Sie die folgenden Anmeldedaten:

Anwendername: corp\administrator

Kennwort: VMware1! 

  1. Klicken Sie auf Login.

 

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf rdsh-01a (unter „RegionA01-IC01“).
  2. Wählen Sie Power aus.
  3. Klicken Sie auf Restart Guest OS.

 

  1. Klicken Sie auf OK.

 

  1. Vergewissern Sie sich, dass der RDSH-Server ausgeführt wird, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

 

 

Den AppStack testen

 

  1. Öffnen Sie eine neue Registerkarte oben in Chrome.
  2. Wählen Sie die Horizon-Verknüpfung in der Lesezeichenleiste aus.

 

  1. Wählen Sie im VMware Horizon-Fenster VMware Horizon HTML Access aus.
  2. Wenn dieses Fenster nicht angezeigt wird, melden Sie sich an.

 

  1. Anwendername: lab1user
  2. Kennwort: VMware1!
  3. Klicken Sie auf Login.

 

  1. Wählen Sie RDS Desktop aus.

 

Die Anwendung „Skype“ sollte nun auf dem Desktop einsatzbereit sein. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Ihren ersten AppStack erfolgreich zugewiesen!

 

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol.
  2. Klicken Sie auf Sign out.

 

Fazit


Dieses Modul hat Ihnen dabei geholfen, Ihren ersten AppStack zu erstellen, einen AppStack bereitzustellen und ihn dann einem Anwender zuzuweisen. Fahren Sie mit dem nächsten Modul fort, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie Berechtigungen für AppStacks erstellen.


 

Sie haben Modul 2 abgeschlossen

 

Sie haben Modul 2 abgeschlossen.

Weitere Informationen zu VMware App Volumes finden Sie in folgendem Referenzmaterial:

Fahren Sie mit dem nächsten Modul fort, das Sie am meisten interessiert.

 

 

 

Hands-on Lab beenden

 

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Modul 3 – Erstellen von Berechtigungen für Anwendungen über AppStacks (30 Minuten)

Einleitung


Dieses Modul konzentriert sich auf Berechtigungen für Anwendungen, die in AppStacks verwendet werden.

Dieses Modul beinhaltet folgende Lektionen:

 


Berechtigungen für AppStacks erstellen


In diesem Abschnitt werden die Schritte für das Importieren und Zuweisen von AppStacks beschrieben.


 

Google Chrome starten

 

  1. Starten Sie auf dem Desktop der Hauptkonsole den Google Chrome-Browser, falls er noch nicht geöffnet ist.

 

 

App Volumes-Managementkonsole

 

Öffnen Sie eine neue Chrome-Registerkarte.

  1. Klicken Sie auf die App Volumes Manager-Verknüpfung.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  4. Klicken Sie auf Login.

Nach der Authentifizierung werden Sie zum App Volumes-Dashboard weitergeleitet.

 

 

AppStacks importieren

 

  1. Klicken Sie auf VOLUMES.
  2. Klicken Sie auf AppStacks.
  3. Klicken Sie auf Import AppStacks.

 

Das Importieren von AppStacks in App Volumes ist denkbar einfach und ermöglicht die Wiederverwendung von AppStacks (einmal erstellen, immer wieder verwenden).

Vorkonfigurierte AppStacks oder AppStacks aus einer anderen Bereitstellung lassen sich mit den folgenden einfachen Schritten importieren.

Voraussetzungen: Wählen Sie mit dem vCenter Server-Datastore-Browser einen Datastore aus, erstellen Sie einen neuen Ordner und laden Sie dann die AppStacks in diesen Ordner hoch. Dieser Schritt wurde bereits ausgeführt.

  1. Wählen Sie „Path“ aus und löschen Sie den aktuellen Pfadinhalt. Geben Sie anschließend oo_appstack ein.
  2. Klicken Sie auf Import.

 

  1. Klicken Sie auf Import volumes immediately.
  2. Klicken Sie auf Import.

 

  1. Wählen Sie Volumes > AppStacks aus und erweitern Sie dann Open Office 4.1.3.

Sie haben Ihren ersten AppStack erfolgreich importiert.

*Lassen Sie den Bildschirm geöffnet, um das Zuweisen des AppStacks zu starten.

 

 

Einem Windows-Desktop-Anwender einen AppStack zuweisen

 

*Hinweis: Nun wird ein AppStack erstellt, aber noch nicht zugewiesen. Ein AppStack kann Windows-Desktops oder RDSH-Desktops zugewiesen werden. In diesem Beispiel wird eine Windows-Zuweisung beschrieben.

  1. Wählen Sie den OpenOffice-AppStack durch Klicken aus.
  2. Klicken Sie auf Assign.

 

  1. Geben Sie in der Zeile „Search Active Directory“ lab3 ein.
  2. Klicken Sie auf Search.
  3. Klicken Sie auf das Kontrollkästchen zur Anwenderauswahl.
  4. Klicken Sie auf Assign.

 

  1. Behalten Sie die Standardeinstellungen bei und klicken Sie auf Assign.

 

 

Zu „base-w10-x64-01“ wechseln

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte base-w10-x64-01 in Chrome.

 

  1. Wählen Sie oben die neue Registerkarte mit dem Namen base-w10-x64-01 aus.
  2. Klicken Sie auf Send Ctrl+Alt+Delete.

 

  1. Klicken Sie auf Other user.

 

  1. Geben Sie in das Anwenderfeld Lab3user ein.
  2. Geben Sie in das Kennwortfeld VMware1! ein.
  3. Klicken Sie hier, um fortzufahren.

 

  1. Ignorieren Sie alle etwaigen „Flex Config Files path“-Fehlermeldungen. Schließen Sie das Fenster und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

 

  1. Klicken Sie auf das Symbol OpenOffice.
  2. Klicken Sie und übernehmen Sie die Standardeinstellungen.

LAB3USER wurde jetzt ein OpenOffice 4-AppStack zugewiesen. Gut gemacht!

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste. Melden Sie sich dann vom Desktop ab und kehren Sie zur App Volumes-Registerkarte zurück.

 

 

Lab3User – Horizon-Gruppe

Nachdem der AppStack importiert und mit Lab3user auf einem Windows 10-Desktop getestet wurde, kann derselbe AppStack auch einem RDSH-Server zugewiesen werden. Die nächsten Schritte beziehen sich auf die Berechtigung dieses AppStacks, einschließlich der Zugriffsberechtigungen für Active Directory und der Zuweisung von App Volumes. Wenn Sie mit RDSH-AppStacks vertraut sind, die bereits im Skype-Test demonstriert wurden, können Sie gerne zum nächsten Modul springen.

 

Zuerst müssen Sie Lab3user zur Horizon-Gruppe hinzufügen, um den Zugriff auf den RDSH-Server zu ermöglichen.

Gehen Sie auf der Hauptkonsole folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf das Windows-Startmenü.
  2. Geben Sie dsa.msc ein.
  3. Doppelklicken Sie.

 

 

  1. Klicken Sie auf corp.local.
  2. Klicken Sie auf Users.
  3. Doppelklicken Sie auf Lab 3 User.
  4. Klicken Sie auf Member Of.
  5. Klicken Sie auf Add.

 

  1. Geben Sie horizon ein.
  2. Klicken Sie auf OK.

 

  1. Klicken Sie auf OK.
  2. Schließen Sie alle geöffneten Active Directory-Bildschirme.

 

 

RDSH einen AppStack zuweisen

 

  1. Wählen Sie die Verknüpfung Horizon in der Chrome-Lesezeichenleiste aus.

 

  1. Klicken Sie auf VMware Horizon HTML Access.

 

  1. Anwendername: lab3user
  2. Kennwort: VMware1!
  3. Klicken Sie auf Login.

 

  1. Klicken Sie auf RDS Desktop.

 

Sie sind mit dem Anwender LAB3USER angemeldet und können die OpenOffice-Anwendung nicht sehen. Der Grund dafür ist, dass Anwendern zwar ein AppStack zugewiesen werden kann, RDSH-Umgebungen jedoch ausgeschlossen sind. OpenOffice muss den RDSH-Servern und nicht dem Anwender zugewiesen werden.

Lassen Sie diesen Bildschirm geöffnet. Der AppStack wird in Echtzeit auf den Desktop geschoben.

 

Wenn Sie abgemeldet wurden oder den App Volumes-Management-Bildschirm geschlossen haben, führen Sie die Schritte zum Anmelden aus.

 

  1. Klicken Sie auf die App Volumes Manager-Verknüpfung.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  4. Klicken Sie auf Login.

Nach der Authentifizierung werden Sie zum App Volumes-Dashboard weitergeleitet.

 

  1. Klicken Sie auf AppStacks.
  2. Klicken Sie auf das +-Zeichen, um Open Office 4.1.3 zu erweitern.
  3. Klicken Sie auf Assign.

 

  1. Geben Sie für „Search Active Directory“ rdsh ein.
  2. Klicken Sie auf Search.
  3. Wählen Sie „CORP\RDSH-01A$“ aus.
  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen.
  5. Klicken Sie auf Assign.

 

  1. Wählen Sie Attach AppStacks immediately aus.
  2. Klicken Sie auf Assign.

 

  1. Kehren Sie zum RDSH-Desktop zurück. Klicken Sie auf die Registerkarte VMware Horizon.
  2. Der OpenOffice 4-AppStack wurde für den angemeldeten Anwender bereitgestellt. Das ist toll, herzlichen Glückwunsch!
  3. Öffnen Sie die Registerkarte „Settings“.

 

  1. Klicken Sie auf Log out.

 

Tipps zur RDSH-Integration


App Volumes unterstützt die AppStack-Integration in gemeinsam genutzte Microsoft RDSH-Desktops und veröffentlichte Anwendungen. Die RDSH-Integration ist so einfach wie die Bereitstellung des App Volumes-Agent auf dem RDSH-Host. Nach der Bereitstellung des Agent wird die AppStack-Zuweisung über den Prozess der Maschinenzuweisung (nach Computernamen) in der Oberfläche von App Volumes Manager durchgeführt. RDSH-Server erhalten Maschinenzuweisungen von AppStacks anstatt Anwenderzuweisungen.

AppStacks werden an den RDSH-Host angehängt. Anwender besitzen durch den Berechtigungsprozess zum Anzeigen Berechtigungen für die RDSH-Desktops oder Anwendungen.

Microsoft Windows Server 2008 R2 und 2012 R2 werden für RDSH-Anwendungsbereiche mit App Volumes unterstützt. Informationen zur Verwendung von App Volumes in einer gemeinsam genutzten Citrix XenApp-Anwendungsumgebung finden Sie unter Implementierungsüberlegungen für VMware App Volumes in einer Citrix XenApp-Umgebung.

Beschreibbare Volumes werden bei RDSH-Zuweisungen nicht unterstützt.


Storage-Gruppen


In diesem Modul erfahren Sie mehr über die Überlegungen zu Storage-Gruppen sowie zur Planung und Erstellung einer Storage-Gruppe.


 

Überlegungen zum Storage

Storage, der App Volumes zugewiesen ist, enthält die VMDK-Dateien, die von AppStacks und beschreibbaren Volumes verwendet werden.

Nachstehend finden Sie Empfehlungen und Überlegungen zum AppStack-Storage.  

Nachstehend finden Sie Empfehlungen für beschreibbaren Volume-Storage.  

  1. Optimieren Sie den Storage für beschreibbare Volumes mit RAID 10.  
  2. Verwenden Sie flashbasierte Storage-Arrays für beschreibbare Volumes, z.B.:
    • VMware vSAN 6.x
    • EMC XtremIO  
    • Pure Storage FlashArray
    • NetApp SolidFire

 

Best Practices zum Bereitstellen virtueller Maschinen und Anwendungen



 

Best Practices zum Erstellen und Bereitstellen von AppStacks

Beachten Sie beim Erstellen und Bereitstellen von AppStacks die nachstehenden Best Practices:

 

 

Best Practices für die Konfiguration von AppStacks

Bei einem Anwendungskonflikt gewinnt der letzte virtualisierte AppStack. Verwenden Sie in App Volumes Manager die Option „Override Precedence“. Klicken Sie auf der Registerkarte „Directory“ auf die Unterregisterkarte „Users“, „Computers“ oder „Groups“ und wählen Sie eines der Objekte aus. Mit der Option „Override Precedence“ können Sie die AppStack-Reihenfolge festlegen. Für die Beseitigung von Anwendungskonflikten kann es notwendig sein, AppStacks neu zu ordnen. Mit dieser Option lässt sich auch sicherstellen, dass ein AppStack mit einer unterstützenden Anwendung vor einem AppStack mit einer Anwendung, die diese unterstützende Anwendung benötigt, geladen wird.

 

 

Best Practices für die Aktualisierung von AppStacks und die Zuweisung aktualisierter AppStacks

Beachten Sie beim Aktualisieren von AppStacks und Zuweisen aktualisierter AppStacks die nachstehenden Best Practices:

 

 

Best Practices für die Dimensionierung von AppStacks

Gehen Sie beim Dimensionieren von AppStacks folgendermaßen vor:

 

 

Best Practices für App Volumes Manager-Storage-Richtlinien

Wählen Sie beim Konfigurieren der App Volumes Manager-Storage-Richtlinie die Option „Mount on Host“, falls möglich. Diese Option beschleunigt Mount-Operationen für AppStacks und beschreibbare Volumes und sorgt für Stabilität in Situationen, in denen vCenter Server nicht online ist.

Hinweis: Möglicherweise können Sie die Option „Mount on Host“ nicht verwenden. Bei dieser Funktion muss das Kennwort für das ESXi-Konto, das von diesem App Volumes Manager verwendet wird, auf allen ESXi-Hosts gleich sein.

 

 

Best Practices für Client-Desktops

Beachten Sie beim Einrichten von Client-Desktops die nachstehenden Best Practices:

 

Fazit


Thema dieses Moduls war die Erstellung von Berechtigungen für AppStacks. Neben Tipps zur RDSH-Integration und Best Practices haben Sie außerdem mehr über Storage-Gruppen erfahren. Fahren Sie mit Modul 4 über beschreibbare Volumes fort.


 

Sie haben Modul 3 abgeschlossen

 

Sie haben Modul 3 abgeschlossen.

Weitere Informationen zu VMware App Volumes finden Sie in folgendem Referenzmaterial:

Fahren Sie mit dem nächsten Modul fort, das Sie am meisten interessiert.

 

 

 

Hands-on Lab beenden

 

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Modul 4 – Beschreibbare Volumes (45 Minuten)

Einleitung


Dieses Modul führt Sie durch die Arbeit mit beschreibbaren Volumes von App Volumes.

Dieses Modul beinhaltet folgende Lektionen:


Mit beschreibbaren Volumes arbeiten



 

Beschreibbare Volumes

Die Funktion beschreibbarer Volumes von App Volumes ermöglicht die Erstellung eines anwenderspezifischen Volumes, bei dem die folgenden anwenderzentrierten Daten auf unterschiedliche Weise installiert und konfiguriert werden können und dem Anwender folgen:

Beschreibbare Volumes stellen keine vollständige Lösung für das Management von Anwendungsumgebungen dar, sondern ergänzen sie. VMware User Environment Manager ist eine Ergänzung zu App Volumes und ermöglicht das Management von Einstellungen für Anwenderanwendungen, die beim Anmelden des Anwenders oder beim Starten einer Anwendung angewendet werden. VMware User Environment Manager kann Daten innerhalb von beschreibbaren Volumes auf einer detaillierteren Ebene verwalten und kontextbezogene Regeln zur Durchsetzung von Richtlinien, die auf unterschiedlichen Bedingungen oder Ereignissen basieren, bereitstellen.

 

Es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen AppStacks und beschreibbaren Volumes:

Nachdem beschreibbare Volumes erstellt und einem Anwender zugewiesen wurden, kann der betreffende Anwender Anwendungen installieren und konfigurieren. Damit diese Funktionen ordnungsgemäß ausgeführt werden können, benötigen Anwender Kontenberechtigungen, die die Installation von Anwendungen erlauben. App Volumes bestimmt anhand der Sicherheitsrichtlinien von Microsoft Windows die Zuweisung von Anwenderrechten.

 

Beschreibbare Volumes erstellen


Dieses Modul führt Sie durch die Erstellung eines beschreibbaren Volumes.


 

Google Chrome starten

 

  1. Starten Sie auf dem Desktop der Hauptkonsole den Google Chrome-Browser, falls er noch nicht geöffnet ist.

 

 

App Volumes-Managementkonsole

 

  1. Klicken Sie auf die App Volumes Manager-Verknüpfung.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  4. Klicken Sie auf Login.

Nach der Authentifizierung werden Sie zum App Volumes-Dashboard weitergeleitet.

 

 

Ein beschreibbares Volume erstellen

 

  1. Wählen Sie VOLUMES aus.
  2. Klicken Sie auf Writables.
  3. Klicken Sie auf Create Writable.

 

  1. Geben Sie im Feld „Search Active Directory“ lab4user ein.
  2. Klicken Sie auf Search.

 

  1. Markieren Sie das Kontrollkästchen „CORP\lab4user“.
  2. Übernehmen Sie die Standardeinstellungen.
  3. Übernehmen Sie die Standardeinstellungen.
  4. Klicken Sie im Dropdown-Feld „Source Template“ auf den Pfeil und wählen Sie /template_uia_only.vmdk (10GB) aus.
  5. Markieren Sie das Kontrollkästchen Prevent user login.
  6. Markieren Sie das Kontrollkästchen Limit the attachment.
  7. Geben Sie unter „Only attach when the name of the host computer begins with:“ base ein.
  8. Klicken Sie auf Create.

 

  1. Klicken Sie auf Create volumes immediately.
  2. Klicken Sie auf Create.

 

  1. Klicken Sie hier, um die Anwenderinformationen zu erweitern.

Lab4user besitzt jetzt ein beschreibbares Volume, das dem Anwender auf jeder VM mit dem Präfix „base“ im Namen folgt.

Sie können nun diese Auswahl bearbeiten und das beschreibbare Volume deaktivieren, erweitern oder löschen. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort, um Ihr neu erstelltes beschreibbares Volume zu testen.

 

Beschreibbare Volumes ausschließen


Sie können bestimmte Speicherorte für beschreibbare Volumes ausschließen, um zu verhindern, dass sie sitzungsübergreifend bestehen bleiben oder überschrieben werden.

Als Administrator möchten Sie möglicherweise automatische Updates für einige Anwendungen verhindern und stattdessen die AppStacks, die diese Anwendungen enthalten, lieber manuell aktualisieren.

Beim automatischen Aktualisieren von Anwendungen können mehrere Kopien der Dateien erstellt werden, da die Anwendungen auch auf dem beschreibbaren Volume gespeichert werden. Die vorhandenen Anwendungen verhalten sich dann entweder nicht wie gewünscht oder funktionieren überhaupt nicht mehr. Um dieses Verhalten zu verhindern, können Sie Ausnahmen für beschreibbare Volumes für bestimmte Speicherorte und Registry-Pfade festlegen.

Sie können auch Ausnahmen festlegen, um zu verhindern, dass sich in bestimmten Ordnern wie temporären Download-Ordnern riesige, unerwünschte Dateien ansammeln.

Wichtig

Die Ausnahmefunktion für beschreibbare Volumes ist für fortgeschrittene IT-Administratoren oder Anwender gedacht, die das Anwendungsverhalten mit App Volumes kennen und das Anwendungsmanagement oder die Zusammenarbeit von beschreibbaren Volumes und AppStacks optimieren möchten.

Berücksichtigen Sie die folgenden Überlegungen, bevor Sie Ausnahmen für beschreibbare Volumes festlegen:


 

Datei „Snapvol.cfg“ ändern

Die Konfigurationsdatei „snapvol.cfg“ befindet sich im Stammordner jedes beschreibbaren Volumes. Diese Datei enthält Informationen darüber, welche Daten auf dem beschreibbaren Volume für eine vom Anwender installierte Anwendung oder für Anwenderdaten erfasst bzw. nicht erfasst werden sollen.

Die Datei „snapvol.cfg“ enthält nicht nur Pfade zu Ordnern auf dem Laufwerk C: des Anwenders, sondern auch zu erfassende (oder nicht zu erfassende) Registry-Speicherorte, Dateitypen in einem bestimmten Pfad, spezifische Prozessnamen usw.

Mit dieser Konfigurationsdatei können Sie beschreibbare Volumes an Business-Anforderungen anpassen. Betrachten wir nun das Festlegen von Ausnahmen für beschreibbare Volumes näher.

 

 

Google Chrome starten

 

  1. Starten Sie auf dem Desktop der Hauptkonsole den Google Chrome-Browser, falls er noch nicht geöffnet ist.

 

 

App Volumes-Managementkonsole

 

  1. Klicken Sie auf die App Volumes Manager-Verknüpfung.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  4. Klicken Sie auf Login.

Nach der Authentifizierung werden Sie zum App Volumes-Dashboard weitergeleitet.

 

 

Beschreibbare Volumes erstellen

 

  1. Wählen Sie VOLUMES aus.
  2. Klicken Sie auf Create Writable.

 

  1. Geben Sie im Feld „Search Active Directory“ Administrator ein.
  2. Klicken Sie auf Search.

 

  1. Markieren Sie das Kontrollkästchen „CORP\administrator“.
  2. Verwenden Sie die Dropdown-Auswahl Source Template.
  3. Wählen Sie [appvolumes/writable_templates/template_uia_plus_profile.vmdk (10GB)] aus.
  4. Klicken Sie auf Create.

 

  1. Klicken Sie auf Create volumes immediately.
  2. Klicken Sie auf Create.

 

Der Administrator verfügt nun über ein beschreibbares Volume. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort, um Ihr neu erstelltes beschreibbares Volume zu testen.

 

 

An vCenter anmelden

 

  1. Klicken Sie auf HOL-1851 Admin.
  2. Wählen Sie vCenter HTML5 Client aus.

 

  1. Klicken Sie auf Use Windows session authentication.

Hinweis: Sollte dieser Schritt fehlschlagen, verwenden Sie die folgenden Anmeldedaten:

Anwendername: corp\administrator

Kennwort: VMware1!

  1. Klicken Sie auf Login.

 

 

Basis-Image einschalten

 

Wenn BASE-W10-X64-01 bereits eingeschaltet ist, fahren Sie mit dem Schritt zum Anmelden (Login) fort. Andernfalls (KEIN GRÜNER PFEIL) schalten Sie das Basis-Image ein.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf base-w10-x64-01 (unter „RegionA01-IC01“).
  2. Wählen Sie Power aus.
  3. Klicken Sie auf Power On.

 

 

Anmeldung – Konsole „BASE-W10-X64-01“

 

  1. Klicken Sie auf base-w10-x64-01.
  2. Klicken Sie in die Mitte des Fensters der Windows-Konsole.

*Ganz oben sollte eine neue Registerkarte geöffnet werden.

 

  1. Wählen Sie oben die neue Registerkarte mit dem Namen base-w10-x64-01 aus.
  2. Klicken Sie auf Send Ctrl+Alt+Delete.

 

  1. Geben Sie in das Kennwortfeld VMware1! ein.
  2. Klicken Sie auf den Pfeil, um fortzufahren.

*Sobald der Desktop erfolgreich geladen wurde, fahren Sie bei geöffneter Chrome-Registerkarte mit dem nächsten Schritt fort!

 

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Startsymbol.
  2. Klicken Sie auf Run.

 

 

„Snapvol.cfg“ anhand der Mount-Punkte bearbeiten

 

  1. Geben Sie unter „Open“ den Pfad C:\snapvolumestemp ein.
  2. Klicken Sie auf OK.

 

  1. Klicken Sie auf den Ordner MountPoints.

 

  1. Klicken Sie auf das Volume, das mit {8e399....} beginnt.
  2. Dieses Volume bezieht sich auf den tatsächlichen Mount-Punkt.

 

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf snapvol.cfg und Open with.

 

  1. Wählen Sie Notepad aus.
  2. Deaktivieren Sie „Always use this app to open .cfg files“.
  3. Klicken Sie auf OK.

 

Die Datei „snapvol.cfg“ kann nun bearbeitet werden.          

Sie müssen die Auswirkungen Ihrer Änderungen und den Support von VMware genau kennen, wenn Sie diese Datei in Produktionsumgebungen ändern.

Beispiel – Führen Sie diese Änderungen NICHT durch: eine Ausnahme für einen Anwendungsspeicherort festlegen

In den folgenden Beispielen werden für den Ordner und Registry-Speicherort von Notepad++ Ausnahmen festgelegt, um zu verhindern, dass sie während eines Updates überschrieben werden.

exclude_uwv_file=\Programme (x86)\Notepad++
exclude_uvw_reg=\REGISTRY\MACHINE\SOFTWARE\Notepad++

Der nächste Schritt

Sie müssen die Anwendung testen, nachdem Sie alle Ausnahmen für beschreibbare Volumes angewendet haben, um sicherzustellen, dass die Anwendung wie gewünscht funktioniert.

 

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Startsymbol und melden Sie sich ab.

 

Sobald die Datei „snapvol.cfg“ aktualisiert wurde:

Schließen Sie die App Volumes-Managementkonsole.

 

Beschreibbare Volumes mit Lösungen für das Management von Anwendungsumgebungen verwenden



 

VMware User Environment Manager-Lösungen

In dieser Übung wird ein Anwendungsbereich für Outlook OST-Dateien vorgestellt, die auf dem beschreibbaren Volume des Anwenders gespeichert werden. Der OST-Speicherort für Outlook wird mit VMware User Environment Manager umgeleitet.

 

  1. Melden Sie sich auf dem Desktop der Hauptkonsole über die UEM-Verknüpfung Managment Console an.

 

  1. Klicken Sie auf User Environment.
  2. Klicken Sie auf ADMX-based Settings.
  3. Klicken Sie auf Outlook 2013 Cache.

 

  1. Klicken Sie auf Edit Policies.

 

  1. Klicken Sie auf Show only Configured Settings.
  2. Erweitern Sie das +-Zeichen für Microsoft Outlook 2013.
  3. Klicken Sie auf Default location for OST files.

 

  1. Klicken Sie auf „Default location for OST files“ und geben Sie C:\snapvolumestemp\Writable\Outlook ein (der Eintrag existiert bereits).
  2. Klicken Sie auf „OK“.
  3. Schließen Sie Edit Policies.
  4. Klicken Sie auf Save.

Sie haben erfolgreich festgelegt, dass alle OST-Dateien für Outlook in App Volumes > Beschreibbares Volume für diesen Anwender geschrieben werden. Weitere Informationen zur Verwendung von ADMX-Vorlagen und zur Umleitung von Anwendungen finden Sie in unseren UEM-Modulen. (*Bedingungssätze wurden nicht so konfiguriert, dass sie diese Richtlinie in UEM auslösen).

 

Storage-Konfiguration mit beschreibbaren Volumes



 

App Volumes-Storage konfigurieren

Sie können Datastores und Pfade auswählen, in denen AppStacks und beschreibbare Volumes gespeichert werden sollen. Sie können als Storage-Typ „Hypervisor“ oder „VHD In-Guest“ konfigurieren.

Verwenden Sie einen Speicherort, auf den alle VM-Hostserver zugreifen können. Im VMDK Direct Attach-Betriebsmodus müssen Sie für App Volumes Manager lokalen oder gemeinsam genutzten Storage auf dem Hypervisor konfigurieren.

Sie können lokalen Host-Storage verwenden, Volumes werden jedoch nur für virtuelle Maschinen auf dem Host angehängt. Die Option zum Hinzufügen von verfügbarem Storage wird nur angezeigt, wenn App Volumes Manager im VHD In-Guest-Modus konfiguriert ist. Andernfalls wird die Liste der Speicherorte und Datastores von vCenter befüllt.

 

 

App Volumes-Managementkonsole

 

  1. Klicken Sie auf die App Volumes Manager-Verknüpfung.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  4. Klicken Sie auf Login.

Nach der Authentifizierung werden Sie zum App Volumes-Dashboard weitergeleitet.

 

 

Storage bearbeiten

 

  1. Wählen Sie CONFIGURATION aus.
  2. Klicken Sie auf Storage.

 

Sie können hier Verschiedenes ausprobieren, ändern Sie jedoch nicht die Speicherorte und übernehmen/speichern Sie keine Updates für den Storage.

  1. AppStacks: kann bearbeitet werden, um den Speicherort und den Pfad zu ändern, einschließlich „Templates Path“
  2. Writable Volumes: kann bearbeitet werden, um den Speicherort und den Pfad zu ändern, einschließlich „Templates Path“

Wenn Sie fertig sind, melden Sie sich von App Volumes Manager ab.

 

 

VHD In-Guest-Storage konfigurieren (nur zur Information)

Um App Volumes im VHD In-Guest-Betriebsmodus zu verwenden, benötigen die Maschinen, auf denen App Volumes Manager und die Agents installiert sind, spezielle Berechtigungen für die CIFS-Dateifreigabe.

Verfahren

  1. Erstellen Sie auf einem Dateiserver einen neuen leeren Ordner.
  2. Kopieren Sie den Inhalt des Ordners „Hypervisor\In-Guest VHD“ vom App Volumes-Installationsmedium in den neuen Ordner.
  3. Geben Sie den Ordner frei und gewähren Sie allen Anwendern uneingeschränkte Zugriffsberechtigungen für die Dateifreigabe.
  4. Konfigurieren Sie wie unten beschrieben NTFS-Berechtigungen.

Eine Active Directory-Domänengruppe kann verwendet werden, um Berechtigungen für die folgenden Rollen zu verwalten:

NTFS-Ordnerberechtigungen sind für jede Rolle erforderlich.



Ordner




Manager




Agents




Erfassungs-Agents


apps
Voll
Lesen
Schreiben
apps_templates
Lesen
Keine
Keine
writable
Voll
Schreiben oder keine




Hinweis
Schreibberechtigungen werden von Agents benötigt, wenn keine dynamischen Berechtigungen aktiviert sind.




Keine
writable_templates
Lesen
Keine
Keine

 

Fazit


Dieses Modul hat Sie durch die Erstellung und Verwendung von beschreibbaren Volumes geführt. Außerdem haben Sie Tipps zum Festlegen von Ausnahmen sowie zur Storage-Konfiguration erhalten.


 

Sie haben Modul 4 abgeschlossen

 

Sie haben Modul 4 abgeschlossen.

Weitere Informationen zu VMware App Volumes finden Sie in folgendem Referenzmaterial:

Fahren Sie mit dem nächsten Modul fort, das Sie am meisten interessiert.

 

 

 

Hands-on Lab beenden

 

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Modul 5 – Anwendungsisolation mit ThinApp (45 Minuten)

Einleitung


Dieses Modul beschäftigt sich mit der Integration von ThinApp in App Volumes.

Dieses Modul beinhaltet folgende Lektionen:


Argumente für ThinApp


 

Netzwerklatenz beschränkt häufig die Skalierbarkeit und Performance bei der Bereitstellung von ThinApp-Paketen im Streaming-Modus. Allerdings bietet ThinApp außergewöhnliche Anwendungs- und Isolationsfunktionen. Mit App Volumes können Administratoren ThinApp-Pakete als dynamisch angehängte Anwendungen präsentieren, die sich auf dem Storage befinden, anstatt Daten im Rechenzentrum über das Netzwerk zu verschieben. Dadurch wird die Netzwerklatenz aufgrund von Windows-Betriebssystems- und Umgebungsbedingungen eliminiert. Die Verwendung von App Volumes für die Bereitstellung von ThinApp-Paketen ermöglicht die Bereitstellung isolierter und problematischer Anwendungen in Echtzeit sowie anderer Anwendungen, die auf AppStacks bereitgestellt werden. Mit App Volumes in einer virtuellen Desktop-Infrastruktur können Unternehmen die Vorteile des lokalen Bereitstellungsmodus für ThinApp-Pakete nutzen. Virtuelle ThinApp-Anwendungen können innerhalb eines AppStacks bereitgestellt werden, wobei alle verfügbaren Storage-Optionen zusammen mit AppStacks genutzt werden können. Diese Architektur ermöglicht es Tausenden von virtuellen Desktops, ein gemeinsames ThinApp-Paket über AppStacks zu nutzen, ohne dass das Paket lokal gestreamt oder kopiert werden muss.


Sandbox



 

ThinApp-Sandbox

In diesem Modul erfahren Sie, welche Rolle „Sandbox“ innerhalb des Windows-Betriebssystems spielt.

 

ThinApp ist so konzipiert, dass eine Anwendung in einer in sich abgeschlossenen Umgebung ausgeführt werden kann, ohne dass sie auf herkömmliche Weise auf einem Host-Betriebssystem installiert werden muss: Die Anwendung besteht aus einer oder mehreren EXE-Dateien und einer möglichen DAT-Datei, die sich alle in einem einzigen Verzeichnis befinden. Bei Installation als MSI-Datei oder Registrierung mit regedit können Verknüpfungen auf dem Desktop und im Startmenü sowie einige Registry-Einträge mit Datei- und Protokollverknüpfungen erstellt werden. Bei Installation als MSI-Datei werden weitere Registry-Einträge erstellt, um die Anwendung unter „Programme hinzufügen/entfernen“ oder „Programme und Funktionen“ anzuzeigen. Abgesehen von diesen Änderungen am Hostdateisystem und an der Registry hat die Installation der Anwendung keine weiteren Auswirkungen auf das Hostbetriebssystem.

Wenn die Anwendung vom Hostsystem isoliert ist, werden alle Änderungen, Löschungen oder Ergänzungen, die von der Anwendung am Dateisystem oder an der Registry vorgenommen werden, in der Sandbox anstatt im Hostbetriebssystem aufgezeichnet. Die Sandbox ist ein Verzeichnis, in dem diese Änderungen aufgezeichnet werden. Der Umfang, in dem diese Änderungen in der Sandbox anstatt im Hostbetriebssystem selbst aufgezeichnet werden, wird durch die verwendeten Isolationsmodi bestimmt. Es gibt drei Hauptmethoden, um den Speicherort der Sandbox für eine Anwendung festzulegen:

Wenn keine dieser Methoden verwendet wurde, ist der Standardspeicherort für die Sandbox der Anwendung %appdata%\thinstall\application, wobei die Anwendung durch den Namen der Anwendung ersetzt wird, der in ihrer Datei package.ini konfiguriert ist.

 

Isolationsmodi


Isolationsmodi gelten sowohl für einzelne Verzeichnisse und Unterverzeichnisse als auch für Registry-Verzeichnisse. Die drei Isolationsmodi sind:


 

Priorität der Anwendungsdaten

Wenn eine Anwendung nach einer Datei oder einem Registry-Wert sucht, werden diese Speicherorte in der nachstehenden Reihenfolge abgefragt:

  1. Die Sandbox der Anwendung
  2. Von der Anwendung durchgeführte Änderungen bei Verwendung des Isolationsmodus „WriteCopy“ oder „Full“
  3. Das virtuelle Betriebssystem
  4. Der Satz von Dateien und Registry-Einträgen, die im Quellverzeichnis des Projekts auf der Maschine gespeichert wurden, auf der der ThinApp-Assistent für Einrichtung/Erfassung ausgeführt wurde. Sie sind alle in der zugehörigen EXE- oder DAT-Datei enthalten.
  5. Das native Betriebssystem
  6. Alle Dateien oder Registry-Einträge, die tatsächlich auf dem Hostbetriebssystem vorhanden sind

Hinweis: Wenn die Anwendung etwas gefunden hat, stoppt ThinApp sofort die Abfrage an den anderen Speicherorten.

 

Übersicht der Isolationsmodi und Datenpriorität


Diese grafische Darstellung zeigt die Auswirkungen von Isolationsmodi und hilft Ihnen bei der Festlegung der Leseabfrageorte und der Speicherorte für das Schreiben von Daten.

Isolationsmodus Leseabfrageort (bis Daten gefunden werden) Speicherort für das Schreiben von Daten
Merged Sandbox Virtuelles OS Natives OS Natives OS (falls bereits im virtuellen OS vorhanden, werden Änderungen in der Sandbox vorgenommen)
Write Copy Sandbox
Virtuelles OS
Natives OS
Sandbox
Full Sandbox
Virtuelles OS

Sandbox

VMware App Volumes und ThinApp


Durch die Kombination von App Volumes und ThinApp können Sie virtuelle Anwendungen für Active Directory-Anwender, Gruppen oder Computer in Echtzeit und bedarfsgerecht bereitstellen. Wir werden dies testen und einen AppStack mit einer installierten ThinApp-Anwendung erstellen. Für dieses Hands-on Lab wurde die ThinApp-ZIP-Datei bereits vorbereitet, um Zeit zu sparen.

 


 

Google Chrome starten

 

  1. Starten Sie auf dem Desktop der Hauptkonsole den Google Chrome-Browser, falls er noch nicht geöffnet ist.

 

 

App Volumes-Managementkonsole

 

  1. Klicken Sie auf die App Volumes Manager-Verknüpfung.
  2. Melden Sie sich als Administrator an.
  3. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  4. Klicken Sie auf Login.

Nach der Authentifizierung werden Sie zum App Volumes-Dashboard weitergeleitet.

 

Fazit



 

Sie haben Modul 5 abgeschlossen

Am Anfang dieses Moduls stand ein Überblick über ThinApp und es wurden Sandboxing, Isolationsmodi und Datenpriorität erklärt. Außerdem haben Sie gelernt, wie ThinApp erstellt und in einen AppStack integriert wird.

 

Sie haben Modul 5 abgeschlossen.

Weitere Informationen zu VMware App Volumes finden Sie in folgendem Referenzmaterial:

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Hands-on Lab beenden

 

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Modul 6 – Fortgeschrittene Themen/App Volumes (45 Minuten)

Einleitung


In diesem Modul lernen Sie einige erweiterte Themen für VMware App Volumes kennen.

Dieses Modul beinhaltet folgende Lektionen:


TLS-Verbindungen in App Volumes Manager


Sie können die Nginx-Konfigurationsdatei ändern, um sicherzustellen, dass App Volumes Manager Verbindungen nur von bestimmten TLS-Versionen akzeptiert.

App Volumes Manager verwendet SSL und TLS für die sichere Kommunikation mit Servern und App Volumes-Agents.


 

Google Chrome starten

 

  1. Vergewissern Sie sich, dass Sie sich auf dem Desktop der Hauptkonsole befinden.
  2. Falls noch nicht geschehen, starten Sie den Google Chrome-Browser.

 

Datenfluss in einer App Volumes-Umgebung



 

Datenfluss

In Abbildung 1 ist der Datenfluss für App Volumes in einer typischen View-Umgebung dargestellt. Das Diagramm veranschaulicht einen View-Pod in einem einzigen Rechenzentrum mit mehreren View-Blöcken.

 

  1. Die linke Seite von Abbildung 1 zeigt App Volumes ohne die Option für Direct-to-Host-Verbindung (Mount on Host).
  2. Auf der rechten Seite sind App Volumes mit der Option für Direct-to-Host-Verbindung abgebildet.

Die Direct-to-Host-Verbindungsoption empfiehlt sich für die bedarfsgerechte Bereitstellung, da das Mounten von AppStacks und beschreibbaren Volumes schneller geht, wenn sie direkt von ESXi gemountet werden, als wenn darauf gewartet werden muss, dass ESXi von vCenter Server die Anweisung zum Mounten der Volumes bekommt.

 

Hinweis: Die Direct-to-Host-Verbindung setzt voraus, dass alle ESXi-Hosts dieselben Anmeldedaten und Kennwörter für App Volumes-Operationen verwenden. Es sind keine Root-Rechte erforderlich. Zum Herstellen dieser Verbindung kann eine anwenderdefinierte Rolle verwendet werden.

Bei beiden Verbindungsoptionen meldet sich der Anwender an seinem View-Desktop an und die Verbindung wird über den Broker, den View Connection Server, authentifiziert. Der App Volumes-Agent auf dem View-Desktop verbindet sich über einen Lastausgleich mit App Volumes Manager. Der App Volumes-Agent prüft mit App Volumes Manager, ob für den Anwender ein beschreibbares Volume und AppStacks zum Mounten vorhanden sind. App Volumes Manager ruft diese Informationen aus der App Volumes-SQL-Datenbank ab.

Ohne die Option für Direct-to-Host-Verbindung fordert App Volumes Manager den vCenter Server auf, die zugewiesenen Volumes des Anwenders zu mounten. VMware vCenter Server weist ESXi an, die Volumes zu mounten. Dieses Anhängen von Volumes an den Desktop beginnt mit der Anmeldung des Anwenders am Desktop. Wenn sich der Anwender anmeldet, werden seine Volumes an seinen Desktop angehängt. Bei kleineren Bereitstellungen ist eine Direct-to-Host-Verbindung nicht erforderlich. Für Produktionsbereitstellungen empfehlen wir die Direct-to-Host-Option, um die Belastung für den vCenter Server zu minimieren und potenzielle Performance-Engpässe zu beseitigen.

Mit der Option für Direct-to-Host-Verbindung weist App Volumes Manager ESXi an, die Volumes zu mounten. Dieses Anhängen von Volumes an den Desktop beginnt mit der Anmeldung des Anwenders am Desktop. Während sich der Anwender anmeldet, werden seine Volumes an seinen Desktop angehängt. Der Vorteil der Direct-to-Host-Verbindung besteht darin, dass der vCenter Server nicht Teil des Datenflusses ist. Dies ist besonders nützlich bei groß angelegten Bereitstellungen, bei denen der vCenter Server überlastet werden und einen Engpass verursachen könnte.

Die gestrichelte blaue Linie im Diagramm zeigt eine laufende, periodische Kommunikation zwischen App Volumes Manager und dem vCenter Server an. App Volumes Manager stellt fest, ob der Host verfügbar ist, ob noch Storage vorhanden ist und ob noch VMs online sind. App Volumes Manager teilt dann dem vCenter Server mit, welche Volumes an den Desktop angehängt werden sollen. Diese Hintergrundkommunikation ist in allen Bereitstellungen unerlässlich, um sicherzustellen, dass der aktuelle Status der Umgebung an App Volumes Manager weitergegeben wird. App Volumes Manager überprüft regelmäßig mit dem vCenter Server, was sich in der Umgebung geändert hat.

AppStack-Storage-Gruppen werden in View-Blöcken über einen nicht anhängbaren Datastore repliziert.

 

Erweiterbare beschreibbare Volumes


Wenn das beschreibbare Volume eines Anwenders die volle Kapazität erreicht hat oder in Kürze erreichen wird, kann es erweitert werden.


 

Anwendern erlauben, die Größe ihrer beschreibbaren Volumes anzuzeigen

Sie können den verbleibenden Speicherplatz auf beschreibbaren Volumes in App Volumes Manager anzeigen. Sie haben auch die Möglichkeit, dem Anwender zu erlauben, den verfügbaren Speicherplatz in seinem beschreibbaren Volume von seinem System-Volume aus anzuzeigen.

Erstellen Sie dazu während der Konfiguration des App Volumes-Agent einen neuen Registry-Schlüssel: (Dies dient nur zu Ihrer Information. Wenden Sie diese Änderungen nicht auf Ihr Hands-on Lab an.)

  1. Navigieren Sie zu „HKLM\System\CurrentControlSet\Services\svdriver“.
  2. Erstellen Sie im Schlüssel „Parameters“ einen neuen Schlüssel mit dem Namen „ReportSystemFreeSpace“. Weisen Sie ihm den DWORD-Wert 0 (null) zu.

 

Diese Änderung wird erst nach einem Neustart wirksam. Abmelden oder Anmelden reicht nicht aus, um die Änderungen zu übernehmen.

 

Nachdem Sie die Änderungen in der Registry vorgenommen und das System neu gestartet haben:

  1. Das Objekt C:\ zeigt nun den freien Speicherplatz auf dem beschreibbaren Volume des Anwenders an (in diesem Fall 8,13 GB).
  2. Die Gesamtspeicherplatz gibt den kombinierten C:\-Wert wieder.

 

 

Beschreibbare Volumes erweitern

Um das beschreibbare Volume für jeden Anwender aus App Volumes Manager zu erweitern, suchen Sie das beschreibbare Volume des Anwenders auf der Unterregisterkarte „Writables“ der Registerkarte „Volumes“ und erweitern Sie die Informationen über das betreffende beschreibbare Volume. Klicken Sie für das Volume auf die Option „Expand“ und geben Sie in 1-GB-Schritten einen größeren Wert ein. Die zusätzliche Größe wird dem beschreibbaren Volume hinzugefügt, nachdem sich der Anwender ab- und wieder angemeldet hat.

Hinweis: Die Nutzung des freien Speicherplatzes spiegelt sich erst dann in App Volumes Manager wider, wenn sich der Anwender ab- und wieder angemeldet hat.

 

Wenn noch ein beschreibbares Volume aus Ihrem vorherigen Hands-on Lab vorhanden ist oder Sie es selbst versuchen möchten, dann bestätigen Sie die Erweiterung für Ihr beschreibbares Volume.

 

Fazit


Dieses fortgeschrittene Modul hat sich mit TLS-Verbindungen in App Volumes Manager befasst. Sie haben gelernt, wie Verbindungen, der Datenfluss innerhalb von App Volumes und schließlich erweiterbare beschreibbare Volumes bearbeitet werden können.


 

Sie haben Modul 6 abgeschlossen

 

Sie haben Modul 6 abgeschlossen.

Weitere Informationen zu VMware App Volumes finden Sie in folgendem Referenzmaterial:

Fahren Sie mit dem nächsten Modul fort, das Sie am meisten interessiert.

 

 

 

Hands-on Lab beenden

 

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Schlussbemerkung

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an den VMware Hands-on Labs. Besuchen Sie http://hol.vmware.com/, um an weiteren Online-Labs teilzunehmen.

Lab-SKU: HOL-1851-03-ADV

Version: 20180417-120735