VMware Hands-on Labs - HOL-1821-01-CMP


Hands-on Lab im Überblick – HOL-1821-01-CMP – vRealize Automation 7 – Erste Schritte

Anleitung für das Hands-on Lab


Hinweis: Dieses Hands-on Lab dauert mehr als 90 Minuten. Sie werden wahrscheinlich nur zwei bis drei Module in einer Sitzung schaffen.  Da die Module unabhängig voneinander sind, können Sie mit jedem beliebigen Modul beginnen. Über das Inhaltsverzeichnis gelangen Sie direkt zum Modul Ihrer Wahl.

Das Inhaltsverzeichnis können Sie rechts oben im Hands-on Lab-Handbuch aufrufen.

Hands-on Lab im Überblick – HOL-1821-1-CMP – vRealize Automation 7: Grundlagen

Anleitung für das Hands-on Lab

Hinweis: Dieses Hands-on Lab dauert mehr als 90 Minuten. Sie werden wahrscheinlich nur zwei bis drei Module in einer Sitzung schaffen. Da die Module unabhängig voneinander sind, können Sie mit jedem beliebigen Modul beginnen. Über das Inhaltsverzeichnis gelangen Sie direkt zum Modul Ihrer Wahl.

Das Inhaltsverzeichnis können Sie rechts oben im Hands-on Lab-Handbuch aufrufen.

Dieses einleitende Hands-on-Lab stellt die Funktionen von vRealize Automation vor und ist ein idealer Ausgangspunkt, um mehr über die leistungsstarken Merkmale und Funktionen der Lösung zu erfahren.

Liste der Module des Hands-on Lab:

 Hands-on Lab-Dozenten:

  • Modul 1 – Ed Bontempo SE, USA Julie Roman, TAM, USA
  • Modul 2 – Ed Bontempo SE, USA Julie Roman, TAM, USA
  • Modul 3 – Ed Bontempo SE, USA Julie Roman, TAM, USA
  • Modul 4 – Ed Bontempo SE, USA Julie Roman, TAM, USA

 

Das Handbuch für dieses Hands-on Lab kann unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden:

http://docs.hol.vmware.com

Dieses Hands-on Lab ist möglicherweise auch in anderen Sprachen verfügbar.  Informationen zum Einstellen Ihrer gewünschten Sprache und zum Abrufen eines übersetzten Hands-on Lab-Handbuchs finden Sie im folgenden Dokument:

http://docs.hol.vmware.com/announcements/nee-default-language.pdf


 

Einführung in das Szenario

Rainpole Systems ist ein im kalifornischen Palo Alto angesiedelter Elektronikhersteller. Rainpole konzipiert und fertigt Elektronikgeräte für unterschiedlichste Anwendungsbereiche, von Luftfahrtinstrumenten bis hin zur Heimautomatisierung. Aufgrund seines vielseitigen Produktangebots ist Rainpole auf die Entwicklung cloud-basierter IT-Services angewiesen, um den wachsenden Anforderungen seiner Geschäftsbereiche und Entwickler gerecht zu werden.

Rainpole Systems möchte mithilfe von vRealize Automation die Entwicklung seiner spezifischen eCommerce-Anwendung automatisieren und optimieren. Rainpole steht noch am Anfang, was die Automatisierung der Bereitstellung und des Managements seiner Entwicklungsressourcen anbelangt. Das Unternehmen möchte auf Basis eines Self-Service-Katalogs Infrastructure as a Service (IaaS) für seine Entwickler der IT-Abteilung anbieten. Richtlinien und Governance sollen darüber hinaus das Lebenszyklusmanagement der Ressourcen unterstützen.

Im Rahmen dieser Hands-on Lab-Übung übernehmen Sie sukzessive die Rolle eines Rainpole-Cloud-Administrators, eines Rainpole-Entwicklers und eines Entwicklungsmanagers. Sie erfahren außerdem aus erster Hand, wie Sie diese Ziele mithilfe von VMware und vRealize Automation erreichen.

 

 

Position der Hauptkonsole

 

  1. Der ROT umrahmte Bereich ist die Hauptkonsole.  Das Hands-on Lab-Handbuch finden Sie auf der Registerkarte rechts neben der Hauptkonsole.
  2. Für bestimmte Hands-on Labs sind möglicherweise auf separaten Registerkarten links oben zusätzliche Konsolen verfügbar. Falls Sie eine andere Konsole öffnen müssen, erhalten Sie entsprechende Anweisungen.
  3. Für die Bearbeitung des Hands-on Lab haben Sie 90 Minuten Zeit.  Das Hands-on Lab kann nicht gespeichert werden.  Sie müssen alle Aufgaben innerhalb der Sitzungszeit erledigen.  Sie können jedoch die verfügbare Zeit verlängern, indem Sie auf die Schaltfläche EXTEND klicken.  Auf einer Veranstaltung von VMware können Sie die Zeit für Hands-on Labs zweimal um bis zu 30 Minuten verlängern.  Mit jedem Klick erhalten Sie weitere 15 Minuten.  Außerhalb von VMware-Veranstaltungen können Sie Ihre Zeit für Hands-on Labs um bis zu 9 Stunden und 30 Minuten verlängern. Mit jedem Klick verlängert sich die Dauer um eine Stunde.

 

 

Alternativen zur Tastatureingabe

Im Verlauf des Moduls geben Sie Text in die Hauptkonsole ein. Neben der Tastatureingabe gibt es zwei weitere, äußerst hilfreiche Methoden, die die Eingabe komplexer Daten erleichtern.

 

 

Inhalte im Hands-on Lab-Handbuch anklicken und in das aktive Konsolenfenster ziehen

 
 

Sie können Text und Befehle in der Befehlszeilenschnittstelle (CLI) anklicken und direkt aus dem Hands-on Lab-Handbuch in das aktive Fenster der Hauptkonsole ziehen.  

 

 

Internationale Online-Tastatur aufrufen

 

Darüber hinaus können Sie die internationale Online-Tastatur in der Hauptkonsole verwenden.

  1. Klicken Sie auf das Tastatursymbol in der Windows-Schnellstartleiste.

 

 

Aktivierungsaufforderung oder Wasserzeichen

 

Wenn Sie Ihr Hands-on Lab erstmals starten, sehen Sie möglicherweise ein Wasserzeichen auf dem Desktop, das angibt, dass Windows nicht aktiviert wurde.  

Einer der großen Vorteile von Virtualisierung ist, dass virtuelle Maschinen verschoben und auf jeder beliebigen Plattform ausgeführt werden können.  Die Hands-on Labs machen sich diesen Vorteil zunutze, d.h. sie können von mehreren Rechenzentren aus ausgeführt werden.  Allerdings können sich die Prozessoren dieser Rechenzentren unterscheiden. Dies veranlasst Microsoft zu einer Aktivierungsprüfung über das Internet.

Wir können Ihnen jedoch versichern, dass VMware und die Hands-on Labs die Lizenzierungsanforderungen von Microsoft uneingeschränkt erfüllen.  Bei dem Hands-on Lab, mit dem Sie gerade arbeiten, handelt es sich um einen gekapselten Pod ohne Vollzugriff auf das Internet. Ein solcher Zugriff ist jedoch für die Windows-Aktivierungsprüfung erforderlich.  Ohne Vollzugriff auf das Internet schlägt dieser automatisierte Prozess fehl und es wird dieses Wasserzeichen angezeigt.

Hierbei handelt es sich um ein kosmetisches Problem, das Ihr Hands-on Lab nicht beeinträchtigt.  

 

 

Info rechts unten auf dem Bildschirm

 

Überprüfen Sie, ob das Hands-on Lab alle Startroutinen abgeschlossen hat und gestartet werden kann. Warten Sie einige Minuten, falls eine andere Meldung als „Ready“ angezeigt wird.  Wenn der Status Ihres Hands-on Lab nach fünf Minuten immer noch nicht zu „Ready“ gewechselt hat, bitten Sie um Hilfe.

 

Modul 1 – Vorteile von vRealize Automation 7 (30 Minuten)

Einführung


Modul 1 ist eine Einführung in den Self-Service von vRealize Automation. Es bietet Ihnen eine Übersicht über einige der wichtigsten Funktionen von vRealize Automation, mit denen Anwender virtuelle Maschinen bereitstellen, konfigurieren und mit ihnen interagieren können. In diesem Modul übernehmen Sie zunächst die Rolle eines Anwenders in der Entwicklungsgruppe. In dieser Rolle werden Sie eine VM über einen Self-Service-Katalog bereitstellen und deren Lebenszyklus anhand eines „Lease“ verwalten. Darüber hinaus werden Sie über vRealize Automation mit einer VM interagieren, Kapazität hinzufügen und die VM-Konsole aufrufen. Anschließend verfolgen Sie den Genehmigungsprozess einer Anfrage innerhalb des Unternehmens.

Dieses Modul beinhaltet folgende Lektionen:


Self-Service-Katalog kennenlernen


In der ersten Lektion zeigen Sie die Konsole als Entwicklungsanwender an.  Ihr Unternehmen, Rainpole, hat vor Kurzem die VMware vRealize Suite als Grundlage für eine neue Private Cloud-Infrastruktur angeschafft. vRealize Suite enthält eine Reihe von Technologien, die es der IT ermöglichen, bedarfsorientiert Services bereitzustellen, um mit dem Business Schritt zu halten. Eine dieser Technologien, vRealize Automation, umfasst ein Self-Service-Portal, über das virtuelle Maschinen angefordert und bedient werden können. Ihre IT-Abteilung versichert Ihnen, dass Sie dadurch die von Ihnen benötigten Ressourcen bei Bedarf und ohne Wartezeit erhalten!


 

Webbrowser öffnen

 

  1. Klicken Sie in der Windows-Schnellstartleiste auf das Chrome-Symbol.

 

 

Anmelden

 

  1. Melden Sie sich als devuser mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Self-Service-Portal

 

Das Self-Service-Portal ist Ausgangspunkt für sämtliche Services, die Ihnen Ihre IT-Abteilung anbietet. Die Registerkarten im oberen Bildschirmbereich ermöglichen Ihnen Folgendes:

  1. Überprüfen Ihrer Startseite
  2. Anfordern zusätzlicher Services
  3. Überprüfen vorhandener Services
  4. Verfolgen abgesendeter oder gespeicherter Anfragen
  5. Überprüfen des Vorhandenseins von Genehmigungsanfragen, Aktionen und Rückgewinnungsanfragen im Posteingang

 

 

Registerkarte „Home“

 

Nach erstmaliger Anmeldung gelangen Sie direkt zur Registerkarte Home.  Dies ist das grundlegende Anwender-Dashboard.  Die darin enthaltenen Portlets zeigen verschiedene Informationen an:

  1. My Open Requests zeigt aktive oder ausstehende Anfragen des angemeldeten Anwenders an.
  2. My Items führt die bereitgestellten Objekte des angemeldeten Anwenders auf.
  3. My Inbox enthält für den Anwender relevante Hinweise.
  4. Calendar of Events ermöglicht dem Anwender das schnelle Identifizieren anstehender wichtiger Ereignisse, z.B. eines Lease-Ablaufs.

 

 

Neue Anfrage starten

 

Sie fordern jetzt eine neue virtuelle Maschine an.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Catalog.

 

 

Servicekatalog

 

Zu Beginn befinden Sie sich in der Kategorie „Infrastructure“ des Servicekatalogs.  Wir konzentrieren uns an dieser Stelle auf das Provisioning von Infrastructure as a Service (IAAS).  (In diesem Hands-on Lab werden keine weiteren Servicetypen behandelt.)

Der Benutzer devuser hat Zugriff auf verschiedene Blueprints.  Jeder Blueprint steht für eine eigene Maschine, die der Anwender anfordern und verwalten kann.  Der Blueprint beschreibt den gesamten Lebenszyklus der Anfrage.  Versuchen Sie es einmal.

1.    Wählen Sie Request auf dem CentOS-Blueprint aus.

 

 

Formular für neue Anfrage ausfüllen

 

Das Formular für Neue Anfrage beinhaltet verschiedene Optionen. Diese bestimmen etwa die Anzahl der gewünschten Bereitstellungen und die Konfigurationsparameter für Ihre neuen virtuellen Maschinen.

1.  Geben Sie bei Description eine Beschreibung für die Bereitstellung ein.

2.  Geben Sie einen Grund für die Anfrage an.  Dieses Feld gibt Genehmigern Aufschluss darüber, warum Sie diesen Blueprint anfordern.  Auf Genehmiger und Genehmigungsrichtlinien wird in späteren Modulen ausführlicher eingegangen.

3. Wählen Sie zum Konfigurieren der mit diesem Blueprint bereitzustellenden VM das Element CentOS aus.

Hinweis:  Bitte ändern Sie nicht die Einstellung des Feldes Deployments.  Das Anfordern mehrerer Bereitstellungen kann die Leistung Ihres Hands-on Lab beeinträchtigen. Die Bereitstellung kann extrem viel Zeit in Anspruch nehmen.

 

 

Virtuelle Maschine konfigurieren

 

Dieser Service erstellt standardmäßig eine einzige Instanz der VM mit 1 CPU, 1024 MB Arbeitsspeicher und 10 GB Storage.

1.  Überprüfen Sie die Konfigurationseinstellungen der VM und geben Sie optional eine Beschreibung für die Maschine ein.

2.  Überprüfen Sie die Festplattenkonfiguration der VM, indem Sie auf die Registerkarte Storage klicken.

 

 

Virtuelle Maschine konfigurieren (Fortsetzung)

 

Überprüfen Sie die Storage-Konfiguration der VM und stellen Sie sicher, dass Laufwerk 0 eine Kapazität von 10 GB aufweist.  An dieser Stelle können Sie dem System weitere Laufwerke hinzufügen, die Standardkonfiguration ist jedoch für diese Zwecke ausreichend.

Nachdem Sie die Konfiguration der VM überprüft haben, können Sie Ihre Anfrage absenden.

1.  Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Submit.

*Hinweis: Mithilfe der Option Save können Sie Ihre Anfrage speichern und zu einem späteren Zeitpunkt fertigstellen.

 

 

Anfrage abgesendet

 

Sie haben soeben Ihre erste Anfrage in vRealize Automation abgesendet!  Sie können den weiteren Verlauf Ihrer Anfrage innerhalb des Bereitstellungsprozesses verfolgen.

  1. Klicken Sie zum Fortfahren auf OK und kehren Sie zur Seite Service Catalog zurück.
  2. Überprüfen Sie dort auf der Registerkarte Requests den Status Ihrer Anfrage.

 

 

Anfrage überprüfen

 

Auf dieser Registerkarte können Sie den Status Ihrer Anfrage im Verlauf des Provisioning-Prozesses verfolgen.

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Refresh, um den Status zu aktualisieren.

Überwachen Sie den Fortschritt, bis der Status mit Successful angezeigt wird. Möglicherweise müssen Sie mehrmals auf Refresh klicken, bis die Anfrage abgeschlossen ist. Überprüfen Sie vor dem Fortfahren, ob die Meldung „The request has been submitted successfully“ angezeigt wird. Diese bestätigt das erfolgreiche Absenden der Anfrage.  Wenn das Hands-on Lab stark ausgelastet ist, kann dies bis zu 20 Minuten dauern.  Falls Sie nicht warten möchten, fahren Sie mit Modul 2 fort und kehren Sie später zu diesem Abschnitt zurück. Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, prüfen Sie, ob der Status des Hands-on Lab mit „Ready“ angezeigt wird und senden Sie Ihre Anfrage erneut.

 

 

Registerkarte „Items“

 

Nachdem die Anfrage abgeschlossen wurde, wird die neue virtuelle Maschine unter Items angezeigt.

  1. Klicken Sie im Portal auf die Registerkarte Items.
  2. Erweitern Sie das Element CentOS, um die bereitgestellte VM anzuzeigen. Wie Sie sehen, wurde zusammen mit der VM das Element DefaultExternalNetwork bereitgestellt.

Blueprints können mehrere Komponenten beinhalten, darunter weitere VMs, Netzwerk-, Anwendungs- und Storage-Konfigurationen. Weitere Informationen zur grundlegenden Service-Erstellung erhalten Sie in Modul 3 dieses Hands-on Lab.

 

Mit bereitgestellten VMs interagieren


Sie wissen jetzt, wie Sie eine virtuelle Maschine mithilfe des Self-Service-Katalogs von vRealize Automation bereitstellen. Nun befassen wir uns mit den Berechtigungen, die dem Benutzer devuser zugewiesen sind und die es ihm ermöglichen, mit der VM zu interagieren.


 

Berechtigungsrichtlinien

Anhand von Berechtigungsrichtlinien werden Funktionen für das fortlaufende Management kontrolliert, die die einzelnen Anwender auf ihren Maschinen durchführen dürfen. Dazu gehören unter anderem folgende Vorgänge:

Je nach Berechtigungsrichtlinie haben Anwender außerdem die Möglichkeit, die Richtlinien von Public Cloud-Maschinen zu ändern. Beispiele hierfür sind elastischer Block-Storage, elastischer Lastausgleich und Sicherheitsgruppen.

 

 

Berechtigungen überprüfen

 

So stellen Sie fest, für welche Aktionen Sie derzeit berechtigt sind:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Items, um Ihre derzeit bereitgestellten Elemente anzuzeigen.
  2. Klicken Sie in den Abschnitt Machines, um Ihre VMs anzuzeigen.
  3. Wählen Sie die Zeile dev-xx aus (xx steht für die Ihrer VM zugewiesene Nummer). Hinweis: Klicken Sie nicht auf den Namen der VM.
  4. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü Actions.

Im Menü Actions sind sämtliche Aktionen aufgeführt, die Sie derzeit auf dieser VM ausführen dürfen. Wie Sie sehen, sind dem Benutzer devuser eine ganze Reihe von Berechtigungen zugewiesen, von Energievorgängen, über die Snapshot-Erstellung bis hin zu Lebenszyklusoptionen.

 

 

VM aufrufen

 

In unserem Beispiel möchten Sie die VM-Konsole aufrufen und sicherstellen, dass SSH-Services ausgeführt werden, damit Sie über SSH auf die VM zugreifen können.

  1. Wählen Sie die Zeile dev-xx aus (xx steht für die Ihrer VM zugewiesene Nummer).
  2. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü Actions.
  3. Wählen Sie Connect to Remote Console aus.

Hinweis:  Möglicherweise wird oben rechts in Ihrem Browser die Meldung Pop-up Blocked angezeigt. Wenn diese Meldung angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf die Warnmeldung.
  2. Wählen Sie Always allow pop-ups from https://vra-01a.corp.local aus.
  3. Klicken Sie auf OK.
  4. Wiederholen Sie die obigen Schritte, um die Remote-Konsole aufzurufen.

 

 

An der Remote-Konsole anmelden

 

Wenn Sie die Konsole zum ersten Mal starten, ist der Bildschirm möglicherweise leer, falls die VM den Ruhemodus aktiviert hat. Klicken Sie in das Fenster, um das blaue Feld zu aktivieren und drücken Sie eine beliebige Taste, um die Eingabeaufforderung zur Anmeldung aufzurufen. Melden Sie sich mit den folgenden Anmeldeinformationen an der Konsole an:

  1. dev-001 login: root
  2. Password: VMware1! (Hinweis: Während der Eingabe des Kennworts werden auf der Konsole keine Zeichen angezeigt. Drücken Sie die Eingabetaste, um das Kennwort abzusenden.)

 

 

Ausführung des SSH-Services überprüfen

 

Nach erfolgter Anmeldung überprüfen Sie anhand eines Befehls, ob der SSH-Service aktiv ist.

  1. Führen Sie den Befehl service sshd status aus (drücken Sie die Eingabetaste, um den Befehl zu abzusenden).
  2. Stellen Sie sicher, dass die Befehlsausgabe wie folgt lautet: openssh-daemon (pid xxxx) is running...

Falls die Befehlsausgabe openssh-daemon is stopped lautet, führen Sie den folgenden Befehl aus:

Mit diesem Befehl wird der Service gestartet und Sie können fortfahren.

 

 

IP-Adresse der VM ermitteln

 

Da Sie die Verbindung zur VM über SSH herstellen möchten, müssen Sie die IP-Adresse der von Ihnen bereitgestellten VM ermitteln.

  1. Führen Sie den Befehl ifconfig aus (drücken Sie die Eingabetaste, um den Befehl abzusenden).
  2. Machen Sie den Wert inet addr im Block eth1 der Befehlsausgabe ausfindig. Dies ist die IP-Adresse der VM.

Bitte notieren Sie sich die IP-Adresse, da Ihre IP-Adresse vermutlich von der in diesem Beispiel abweicht.

 

 

Verbindung zur VM über SSH herstellen

 

Die SSH-Verbindung zu Ihrer VM stellen Sie über das Tool PuTTY her.

  1. Klicken Sie auf das PuTTY-Symbol in der Taskleiste.
  2. Geben Sie die IP-Adresse, die Sie sich im vorherigen Schritt notiert haben, in das Feld Host Name (or IP address)des Fensters PuTTY Configuration ein.
  3. Klicken Sie auf Open, um die Sitzung zu starten.

 

 

An der VM anmelden

 

  1. Melden Sie sich als root an.
  2. Möglicherweise wurde bereits ein öffentlicher Schlüssel für diese VM konfiguriert, sodass die Eingabe eines Kennworts unter Umständen nicht erforderlich ist.

Nachdem Sie die Verbindung über SSH hergestellt haben, können Sie beliebig mit der VM interagieren. Erkunden Sie die VM und führen Sie Befehle aus, die Sie bereits kennen.

Hinweis: Falls die Authentifizierung über einen öffentlichen Schlüssel nicht verfügbar ist, geben Sie für das Konto root das Kennwort VMware1! ein.

 

Genehmigungsrichtlinien verwenden


Genehmigungsrichtlinien sind sehr flexibel und können mit einer oder mehreren obligatorischen Genehmigungsebenen konfiguriert werden. So ist eventuell für eine angeforderte VM mit Standardkonfiguration keine Genehmigung erforderlich.  Für eine von der Standardkonfiguration abweichende VM ist möglicherweise die Genehmigung eines IT-Managers erforderlich.  Eine vom Standard abweichende VM, die zusätzlich eine bestimmte Kostengrenze überschreitet, bedingt eventuell die Genehmigung des IT-Managers und die der Finanzabteilung. Die Genehmigungsauslöser können auf bestimmten Attributen der Anfrage oder des angefragten Elements basieren, z.B. auf der Anzahl der CPUs, Arbeitsspeichergröße usw. Die Erstellung und Konfiguration dieser Richtlinien wird in späteren Modulen näher erläutert.


 

Größere Bereitstellung anfordern

 

Bei der Entwicklung Ihrer Anwendung auf der zuvor bereitgestellten VM stellen Sie fest, dass Sie möglicherweise zusätzliche Ressourcen benötigen, um eine optimale Anwendungs-Performance sicherzustellen. Erstellen Sie in vRealize Automation eine neue Anfrage für eine größere VM:

  1. Klicken Sie im oberen Bereich des Bildschirms auf die Registerkarte Catalog (nicht dargestellt).
  2. Machen Sie das Element CentOS ausfindig und klicken Sie auf Request (nicht dargestellt).
  3. Wählen Sie das VM-Element CentOS aus.
  4. Erhöhen Sie die Anzahl der CPUs von auf 2.
  5. Geben Sie unter Description „Approval Policy Test“ ein.
  6. Klicken Sie auf Submit.
  7. Klicken Sie auf OK, wenn das Dialogfeld mit der Bestätigung der Übertragung angezeigt wird (nicht dargestellt).

Solange die Genehmigung einer Anfrage aussteht, wird der Ablauf angehalten, bis der oder die Genehmiger eine Maßnahme ergreifen.

Klicken Sie zum Anzeigen Ihrer ausstehenden Anfrage auf die Registerkarte Requests und machen Sie das Element mit dem Status Pending Approval ausfindig. Aufgrund der zusätzlichen CPU muss diese VM-Anfrage vom Entwicklungsmanager genehmigt werden.

 

 

Anfrage per E-Mail genehmigen

Die soeben abgesendete Anfrage wurde per E-Mail an den Entwicklungsmanager von Rainpole Systems gesendet, der die neue CPU-Anzahl auf Ihrem neuen Server genehmigen muss. Nachfolgend wird erläutert, wie eine Genehmigung per E-Mail abgewickelt wird.

 

 

E-Mail-Client von „devuser“ öffnen

 

Öffnen Sie über Google Chrome die Webmail-Anwendung:

  1. Wählen Sie das Symbol für Neue Registerkarte aus, um ein neues Browserfenster zu öffnen.
  2. Klicken Sie in der Lesezeichenleiste auf den Ordner Admin.
  3. Klicken Sie auf Webmail.

 

 

Bei Webmail anmelden

 

Melden Sie sich am E-Mail-Konto Dev User an, um sicherzustellen, dass die Anfrage abgesendet wurde.

  1. Benutzername: devuser@rainpole.com
  2. Kennwort: VMware1!
  3. Klicken Sie auf Login.

 

 

Ausstehende Anfrage von „devuser“ anzeigen

 

Möglicherweise werden mehrere neue E-Mails angezeigt.

  1. Machen Sie die neueste E-Mail mit dem Betreff Request #xx For „CentOS has been submitted“ ausfindig. Normalerweise ist dies die Nachricht ganz oben in der Liste.
  2. Im unteren Bereich werden die Details Ihrer neuen Anfrage angezeigt.

Hinweis: Möglicherweise müssen Sie die E-Mail-Oberfläche aktualisieren.

 

 

Vom Postfach von „devuser“ abmelden

 

  1. Wählen Sie in der oberen rechten Ecke der E-Mail-Oberfläche „Logout“ aus, um zum Anmeldebildschirm zurückzukehren (Hinweis: Schließen Sie das Browserfenster nicht, da es noch benötigt wird).

 

 

Am E-Mail-Client als „devmgr“ anmelden

 

  1. Melden Sie sich unter Verwendung von devmgr@rainpole.com am E-Mail-Client an.
  2. Geben Sie das Kennwort VMware1! ein.
  3. Klicken Sie auf Login.

 

 

Genehmigungsanfrage als „devmgr“ anzeigen

 

Als Nächstes genehmigen Sie die Anfrage in Ihrer Rolle als Entwicklungsmanager.

  1. Klicken Sie auf die E-Mail, deren Betreff mit Action Needed: Request for CentOS beginnt (diese wird normalerweise ganz oben in der Liste angezeigt).
  2. Zeigen Sie den Inhalt der E-Mail im unteren Bereich an.  Blättern Sie im unteren Bereich bis an das Ende der Nachricht, sodass die beiden Links „Approve“ und „Reject“ sichtbar sind.
  3. Klicken Sie auf Approve.

 

 

Genehmigungs-E-Mail als „devmgr“ senden

 

Nachdem Sie in der E-Mail auf Approve geklickt haben, wird eine neue Nachricht angezeigt.

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie als Absender das Konto devmgr@rainpole.com verwenden, indem Sie es aus der Dropdown-Liste auswählen. Nehmen Sie keine Änderungen an der Betreffzeile vor.
  2. Geben Sie in das Textfeld Approved ein.
  3. Klicken Sie auf Send.

 

 

Vom Postfach von „devmgr“ abmelden

 

  1. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke der E-Mail-Oberfläche auf Logout.

 

 

Serviceanfrage über Self-Service-Portal genehmigen

Zum Abschließen der Genehmigungen melden Sie sich jetzt als CFO von Rainpole bei vRealize Automation an.

 

 

Von vRealize Automation abmelden

 

Kehren Sie zunächst zurück zu Google Chrome und wählen Sie die Registerkarte „vRealize Automation“ aus. Melden Sie sich anschließend vom vRealize Automation-Portal ab.

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zur Anmeldeseite zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page, um zur Anmeldeseite von vRealize Automation zurückzukehren.

 

 

Bei vRealize Automation als CFO anmelden

 

Melden Sie sich am vRealize Automation-Portal an.

  1. Benutzername: cfo
  2. Kennwort: VMware1!
  3. Drücken Sie die Schaltfläche Sign in.

 

 

Ausstehende Genehmigungen als CFO anzeigen

 

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Inbox.
  2. Klicken Sie auf die Nummer der betreffenden Genehmigungsposition, um die Anfrage zu öffnen.

 

 

Genehmigung über vRealize Automation verarbeiten

 

In den Details der Genehmigung steht Ihnen das Feld Justification zur Verfügung. Dort können Sie angeben, weshalb Sie eine Anfrage genehmigen oder ablehnen. In diesem Fall soll die Anfrage genehmigt werden.

  1. Geben Sie eine Begründung für die Genehmigung ein, indem Sie in das entsprechende Feld Approved eingeben.
  2. Klicken Sie auf Approve, um mit der Genehmigung fortzufahren.

 

 

Von vRealize Automation abmelden

 

Nachdem Sie die Anfrage genehmigt haben, melden Sie sich im Portal erneut als devuser an, um den Status Ihrer Anfrage zu überprüfen.

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zur Anmeldeseite zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page, um zur Anmeldeseite von vRealize Automation zurückzukehren.

 

 

Als „devuser“ anmelden

 

  1. Melden Sie sich als devuser mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Genehmigte Anfrage anzeigen

 

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Requests.
  2. Ihre Anfrage befindet sich jetzt im Status In Progress oder Successful. Falls sich die Anfrage im Status „In Progress“ befindet, klicken Sie im unteren Bereich des Bildschirms auf die Schaltfläche Refresh (nicht dargestellt), bis der Status in Successful wechselt.  Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern.

 

VM-Lebenszyklusmanagement


Mit VMware vRealize Automation hat Ihre IT-Abteilung die Möglichkeit, den Lebenszyklus der über den Self-Service-Katalog bereitgestellten Elemente umfassend zu verwalten. VMs und andere Komponenten unterliegen bestimmten Lease-Zeiten, Ablaufperioden und Vernichtungsterminen. Durch Verwalten des Lebenszyklus dieser Objekte können IT-Abteilungen Kapazität effektiver planen und die Ressourcenverschwendung in ihrer Umgebung auf ein Minimum reduzieren. In dieser Lektion werden die wichtigsten Komponenten des Lebenszyklusmanagements wiederholt und ihre Bedeutung für Ihre Bereitstellungen erläutert.


 

Lease-Management

 

Nachdem Sie das Katalogelement CentOS bereitgestellt haben, stellen Sie fest, dass die verfügbare Lease-Zeit für Ihre Projektanforderungen unzureichend ist. Sie müssen zusätzliche Lease-Zeit anfordern, um Ihr Projekt erfolgreich abzuschließen. Hier erfahren Sie, wie Sie die Lease-Dauer mithilfe der Ressourcenaktionen verlängern können.

  1. Falls Sie sich momentan nicht auf der Registerkarte Items befinden, wechseln Sie oben auf der Seite zu Items.

 

 

Lease verlängern

 

  1. Wählen Sie die Zeile für die neue CentOS-<UID>-Bereitstellung aus (klicken Sie nicht auf den Namen des Elements).
  2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche des Dropdown-Menüs Actions.
  3. Wählen Sie in der daraufhin angezeigten Liste Change Lease aus.

 

 

Lease-Eigenschaften ändern

 

Es wird ein neues Fenster angezeigt, in dem Parameter zur Lease-Verlängerung abgefragt werden. Füllen Sie das Formular folgendermaßen aus:

  1. Expiration Date: Stellen Sie das Ablaufdatum auf den1. des Folgemonats (verwenden Sie dabei das US-Datumsformat MM/TT/JJJJ).
  2. Geben Sie in das Uhrzeitfeld 12:00 AM ein.
  3. Klicken Sie auf Submit.

 

 

Aktion abgesendet

 

Mandantenadministratoren können Berechtigungen definieren und damit festlegen, welche Aktionen Anwender wie devuser auf ihren Maschinen durchführen dürfen.  Einige Anwender können eventuell lediglich auf ihre Maschine zugreifen, während andere, wie etwa Entwickler, mehr Steuerungsmöglichkeiten und Berechtigungen haben, z.B. um Neustarts oder Neukonfigurationen durchzuführen oder Snapshots zu erstellen.

Genehmigungen können selektiv je nach Gruppe für diese Aktionen erforderlich sein.  Da für diese Ressourcenaktion und diesen Anwender derzeit keine Genehmigungsrichtlinie definiert ist, wird die Lease-Änderung sofort wirksam.  Das Konfigurieren von Genehmigungsrichtlinien wird in einem anderen Modul ausführlicher behandelt.

  1. Klicken Sie auf OK, um zur Registerkarte „Items“ zurückzukehren.

Sie können das neue Lease-Ablaufdatum der Bereitstellung in der Spalte Expires überprüfen.

 

 

Lease-Ablauf

Wenn der Lease einer Bereitstellung abläuft, kann die Bereitstellung für eine von Ihrer IT-Abteilung festgelegte Dauer in einem archivierten Status beibehalten werden.  Während dieser Zeit können Sie die Dearchivierung und erneute Bereitstellung ohne Datenverlust anfordern.  Nach Ablauf des Archivierungszeitraums wird die Bereitstellung vernichtet.  IT-Abteilungen nutzen diese Funktion zur Sicherstellung einer effizienten Kapazitätsauslastung und um zu verhindern, dass nicht genutzte Ressourcen unnötigerweise Speicherplatz in der Umgebung belegen.

 

 

Rückgewinnungsanfragen

Wenn ein Administrator feststellt, dass eine Ihrer Bereitstellungen vor Lease-Ablauf eventuell für eine Rückgewinnung in Frage kommt, kann er Ihnen eine Rückgewinnungsanfrage senden. Diese wird auf der Registerkarte Inbox des vRealize Automation-Portals angezeigt.  In der Anfrage sind die neue Lease-Dauer in Tagen, eine Antwortfrist für den Eigentümer der Maschine und die Maschinen, die für die Rückgewinnung in Frage kommen, angegeben.

 

 

Bereinigung

Falls Sie mit den anderen Modulen in diesem Hands-on Lab fortfahren möchten, führen Sie die unten angegebenen Schritte durch, um sicherzustellen, dass genügend Ressourcen für die verbleibenden Übungen verfügbar sind.  Falls Sie keine weiteren Module durchführen möchten, können Sie das Hands-on Lab jetzt beenden.

 

 

Bereitgestellte VMs vernichten

 

Damit genügend Ressourcen für die nächsten Module in diesem Hands-on Lab verfügbar sind, müssen wir die bereitgestellten VMs bereinigen.  Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Wechseln Sie oben im Bildschirm zur Registerkarte Items.
  2. Wählen Sie die Zeile für die neu bereitgestellte VM aus, um sie zu markieren (klicken Sie nicht auf den Namen der Bereitstellung).
  3. Klicken Sie auf Actions.
  4. Wählen Sie im Dropdown-Menü die Option Destroy aus.
  5. Klicken Sie auf Submit, um die Anfrage abzusenden (nicht dargestellt).
  6. Klicken Sie im Dialogfeld zur Übertragung der Anfrage auf OK (nicht dargestellt).

Wiederholen Sie die oben genannten Schritte für die zweite VM in der Bereitstellungsliste.

 

Fazit


Sie haben soeben einige der Möglichkeiten von VMware vRealize Automation für automatisierte Infrastrukturbereitstellung, Governance und Lebenszyklusmanagement kennengelernt. Sie wissen, wie Sie Infrastrukturressourcen über das Self-Service-Portal nutzen und den Lebenszyklus Ihrer Bereitstellungen verwalten. Sie haben außerdem gelernt, wie Governance zum Verwalten von Anfragen über Genehmigungsrichtlinien eingesetzt werden kann. In den nachfolgenden Modulen erfahren Sie mehr über die Verwaltungsfunktionen, die hinter diesen Lerninhalten stecken, und wie Sie Ihre eigenen Services und Genehmigungsrichtlinien erstellen.


 

Abschluss von Modul 1

 

Sie haben Modul 1 abgeschlossen.

Weitere Informationen zu VMware vRealize Automation finden Sie hier:

Liste der Module des Hands-on Lab:

 

 

 

Hands-on Lab beenden

 

Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Modul 2 – Einführung in die Administration (30 Minuten)

Einführung


Sie sind mittlerweile gut mit der Benutzeroberfläche von vRealize Automation vertraut. In diesem Modul erfahren Sie mehr über die Administration der Self-Service-Funktionen, indem Sie die Rolle eines Cloud-Administrators übernehmen. Anschließend erstellen Sie einen „Infrastructure as a Service“(IaaS)-Administrator und einen Mandantenadministrator und lernen die grundlegenden Funktionen dieser Rollen kennen. Als IaaS-Administrator erfahren Sie, wie Sie Endpunkte für die Kommunikation mit der vSphere-Infrastruktur konfigurieren sowie Aufgaben und Anfragen automatisieren, die Sie über das Self-Service-Portal erhalten. Als Mandantenadministrator lernen Sie, wie Sie Geschäftsgruppen und das Self-Service-Portal verwalten sowie das Branding Ihres Unternehmens auf das Self-Service-Portal anwenden.

Dieses Modul beinhaltet folgende Lektionen:

  • Administratorkonten konfigurieren
  • Mandantenadministration
  • Administration von Infrastructure as a Service

Administratorkonten konfigurieren


VMware vRealize Automation verwendet zwei unterschiedliche Typen von Administratorkonten, um die administrativen Aufgaben besser aufzuteilen, die für das Management der Infrastrukturendpunkte, zum Berechnen der Ressourcenreservierungen sowie für die einzurichtenden Anwender, Gruppen und Richtlinien erforderlich sind. Diese beiden Konten werden als IaaS-Administrator und Mandantenadministrator bezeichnet. Nachfolgend konfigurieren Sie diese Administratorkonten und weisen sie dem Mandanten „vsphere.local“ zu.


 

Chrome-Browser starten

 

  1. Klicken Sie in der Windows-Schnellstartleiste auf das Chrome-Symbol.

 

 

Bei vRealize Automation anmelden

 

Durch Öffnen des Browsers gelangen Sie zur Anmeldeseite von vRealize Automation.  Zum Konfigurieren von Administratorkonten müssen Sie sich bei der Domäne „vsphere.local“ anmelden und nicht bei der Standarddomäne „corp.local“.

  1. Klicken Sie auf Sign in to a different domain.

 

 

Domäne auswählen

 

Um Zugriff auf das Konfigurationsportal für Mandanten zu erhalten, müssen Sie sich bei der Domäne vsphere.local anmelden.

  1. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Select your domain“ die Option vsphere.local aus.
  2. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Remember this setting.
  3. Klicken Sie auf Next.

 

 

Anmelden

 

Melden Sie sich mit den folgenden Anmeldedaten an:

  1. Benutzername: administrator
  2. Kennwort: VMware1!
  3. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Standardportal für Mandantenadministratoren

 

Im Standardportal für Mandantenadministratoren können Sie Mandanten erstellen und verwalten, Standard-Branding konfigurieren, E-Mail-Server für Benachrichtigungen konfigurieren, Ereignisprotokolle anzeigen und den Server konfigurieren. Nachfolgend verwalten Sie den Mandanten vsphere.local und weisen neue Administratoren zu.

  1. Klicken Sie auf den Mandantennamen vsphere.local, um das Dialogfeld „Edit Tenant“ aufzurufen.

 

 

Mandantenadministrator konfigurieren

 

  1. Wählen Sie die Registerkarte Administrators aus.
  2. Geben Sie devmgr in das Suchfeld ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Wählen Sie das Ergebnis Development Manager (devmgr@corp.local) aus.

Durch Auswählen des Kontos wird devmgr als Mandantenadministrator für diesen Mandanten zugewiesen. Sie müssen nun einen IaaS-Administrator zuweisen.

 

 

IaaS-Administrator konfigurieren

 

  1. Geben Sie itmgr in das Suchfeld unter IaaS Administrators ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Wählen Sie das Ergebnis IT Manager (itmgr@corp.local) aus.

Durch Auswählen des Kontos wird itmgr als IaaS-Administrator für diesen Mandanten zugewiesen.

  1. Klicken Sie auf Finish, um die Änderungen abzusenden, die Sie am Mandanten vsphere.local vorgenommen haben.

 

 

Abmelden

 

Melden Sie sich vom Standardportal für Mandantenadministratoren ab.

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zum Anmeldebildschirm zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page.

 

 

Domäne „corp.local“ bestätigen

 

Da Sie vor Ihrer letzten Anmeldung das Kontrollkästchen „Remember this setting“ deaktiviert haben, wird jetzt wieder die Domäne „corp.local“ als Anmeldedomäne für vRealize Automation angezeigt.  Falls „corp.local“ nicht angezeigt werden sollte, wählen Sie die Domäne aus dem Dropdown-Menü aus und aktivieren Sie diesmal das Kontrollkästchen „Remember this setting“.

  1. Klicken Sie auf Next.

 

Mandantenadministration


In diesem Abschnitt wird die Rolle erläutert, die der Mandantenadministrator innerhalb von vRealize Automation einnimmt. Der Mandantenadministrator ist für die Governance, Richtlinien und Berechtigungen zuständig, die Sie im vorherigen Modul kennengelernt haben. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie diese Richtlinien und Berechtigungen konfiguriert werden, und Sie werden einige Einstellungen überprüfen. Die eigentliche Konfiguration dieser Richtlinien und Berechtigungen wird in einem späteren Modul erläutert.


 

Anmelden

 

Melden Sie sich als devmgr-Benutzer an, dem mittlerweile die Rolle des Mandantenadministrators zugewiesen wurde.

  1. Benutzername: devmgr
  2. Kennwort: VMware1!
  3. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Portal für Mandantenadministratoren

 

Im Portal für Mandantenadministratoren sind einige Registerkarten enthalten, die Sie bereits aus dem vorherigen Modul kennen, es werden jedoch auch zwei neue Registerkarten angezeigt.

  1. Administration – Diese Registerkarte enthält sämtliche Verwaltungsfunktionen, die Ihnen als Mandantenadministrator zur Verfügung stehen.
  2. Infrastructure – Hier können Sie aktuelle Ereignisse überprüfen, die in der Infrastruktur Ihres Mandanten aufgetreten sind.

 

 

 

Registerkarte „Administration“

 

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Administration.

Es stehen Ihnen eine Reihe von Verwaltungsfunktionen zur Verfügung. Gehen wir etwas genauer auf die einzelnen Funktionen ein:

  • Approval Policies – Mit dieser Funktion können Sie Genehmigungsrichtlinien erstellen und verwalten.
  • Directories Management – Mit dieser Funktion können Sie eine Verbindung zu Authentifizierungsquellen wie Microsoft Active Directory, LDAP und VMware Horizon herstellen und diese verwalten.
  • Users and Groups – Mit dieser Funktion können Sie Benutzer, Verzeichnisgruppen und Geschäftsgruppen verwalten.
  • Catalog Management – Hier können Sie Services, Katalogelemente, Aktionen und Berechtigungen konfigurieren.
  • Property Dictionary – Mithilfe des Eigenschaftenverzeichnisses können Sie neue benutzerdefinierte Eigenschaften und Eigenschaftsgruppen definieren.
  • Reclamation – Nicht ausgelastete Maschinen innerhalb des Mandanten können mit dieser Funktion identifiziert und rückgewonnen werden.
  • Branding – Durch Anpassen des Farbschemas und von Logos können das Erscheinungsbild von vRealize Automation ändern.
  • Notifications – Hier können Sie per E-Mail gesendete Benachrichtigungsszenarien aktivieren und deaktivieren (z.B. Benachrichtigung über abgesendete Anfrage oder über Anfrage mit ausstehender Genehmigung).
  • Events – Hier können Sie die innerhalb des Mandanten generierten Ereignisprotokolle überprüfen.
  • vRO Configuration – Mithilfe dieser Funktion können Sie vRealize Orchestrator-Endpunkte verwalten und eine interne oder externe Instanz von vRealize Orchestrator für die Verwendung durch vRealize Automation konfigurieren.
  • Active Directory Policies – Ermöglichen Sie die Integration in Active Directory für die Nutzung durch Blueprints für eine berechtigte Geschäftsgruppe, damit neu erstellte Maschinen dem richtigen AD-Container zugewiesen werden können.
  • Health – Hier können Sie Aufgaben erstellen, um vRealize Automation und zugehörige Komponenten zu überwachen.  Dieses Thema wird in einem separaten Hands-on Lab behandelt.

Bevor Sie fortfahren, klicken Sie auf die einzelnen Optionen, um festzustellen, inwieweit diese bereits eingestellt sind.

 

 

Mandant anpassen

 

Ihr Unternehmen, die Rainpole Inc., möchte gerne, dass Sie das vRealize Automation-Portal entsprechend dem Branding Ihres Unternehmens anpassen.

Wählen Sie dazu im linken Bereich Branding aus.

 

 

 

Standard-Branding ändern

 

  1. Wählen Sie Header & Footer Branding aus.
  2. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Use default.

 

 

Logo von Rainpole Inc. importieren

 

  1. Klicken Sie neben dem Kopfzeilenlogo auf Browse (nicht dargestellt).
  2. Navigieren Sie zum Verzeichnis C:\hol\HOL-1821-01-CMP.
  3. Wählen Sie die Datei Rainpole_logo.png aus.
  4. Klicken Sie auf Open, um die Grafik zu importieren.

 

 

Hintergrundfarbe ändern

 

  1. Blättern Sie nach rechts, um das Textfeld für die Hintergrundfarbe anzuzeigen.
  2. Geben Sie in das Feld „Product name“ den Text Rainpole Inc. Self-Service Portal ein.
  3. Ändern Sie den Wert im Feld „Background hex color“ in 20c576 und drücken Sie die Eingabetaste, um das Vorschaufenster zu aktualisieren.
  4. Klicken Sie auf Finish, um Ihre Änderungen zu übernehmen. Die Seite wird aktualisiert und das neue Branding wird angezeigt.

Hinweis: Falls nach dem Anwenden des Branding eine Fehlermeldung angezeigt wird, lesen Sie die Informationen im nächsten Schritt.

 

 

Im Falle einer Fehlermeldung

 

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass in den Hands-On Labs nach Anwenden des Branding eine Fehlermeldung angezeigt wird. Falls dies bei Ihnen der Fall ist, führen Sie bitte vor dem Fortsetzen des Hands-on Lab die folgenden Schritte aus. Falls keine Fehlermeldung angezeigt wird, können Sie diesen Schritt überspringen!

  1. Melden Sie sich von vRealize Automation ab, indem Sie in der oberen rechten Bildschirmecke auf „Logout“ klicken.
  2. Melden Sie sich unter Verwendung des Kontos cloudadmin und des Kennworts VMware1! erneut bei vRealize Automation an.

 

 

Neues Branding

 

Nachdem Sie Ihr Branding auf das Portal angewendet haben, können Sie den Anmeldebildschirm ebenfalls anpassen.

 

 

Anmeldebildschirm anpassen

 

  1. Wählen Sie aus dem Menü auf der linken Seite Login Screen Branding aus.
  2. Blättern Sie nach unten, bis der Bereich „Logo“ vollständig angezeigt wird.
  3. Klicken Sie auf Upload.
  4. Navigieren Sie zum Verzeichnis C:\hol\HOL-1821-01-CMP (nicht dargestellt).
  5. Wählen Sie die Bilddatei Rainpole_logo.png aus (nicht dargestellt).
  6. Klicken Sie auf Open, um die Grafik hochzuladen (nicht dargestellt).

 

 

Abmelden und angepassten Anmeldebildschirm anzeigen

 

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zum Anmeldebildschirm zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page und überprüfen Sie, ob das Logo von Rainpole Systems auf dem Anmeldebildschirm angezeigt wird.

 

Administration von Infrastructure as a Service


Der IaaS-Administrator ist für das Management der Endpunkte verantwortlich, über die die von den Nutzern des Self-Service-Katalogs angeforderten Ressourcen bereitgestellt werden. Er ist außerdem für das Erstellen und Verwalten der Services und Blueprints zuständig, die im Katalog angeboten werden. Sie werden jetzt die Rolle eines IaaS-Administrators übernehmen und die diesem Benutzer zugewiesenen Berechtigungen kennenlernen.


 

Als „itmgr“ anmelden

 

Melden Sie sich als itmgr-Benutzer an, dem Sie weiter vorne in diesem Modul die Rolle des IaaS-Administrators zugewiesen haben.

  1. Melden Sie sich als itmgr mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

IaaS-Administratorportal

 

Das IaaS-Administratorportal enthält weniger Registerkarten als das Portal für Mandantenadministratoren und dient vorrangig dem Management der Infrastruktur.

 

 

Registerkarte „Infrastructure“

 

Als IaaS-Administrator verwalten und warten Sie die Infrastruktur und die Endpunkte, die von den von Ihren Anwendern angeforderten Katalogservices genutzt werden.

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Infrastructure.

Folgende Optionen sind dort verfügbar:

  • Recent Events – Hier werden neuere Bereitstellungen oder Änderungen an der Infrastruktur angezeigt.
  • Endpoints – Hier können Sie Public Cloud- und Private Cloud-Endpunkte konfigurieren und verwalten sowie die Integration in Infrastrukturservices herstellen, einschließlich IPAM, Storage und NSX.
  • Administration – Mit dieser Option können Sie AWS-Instance-Typen und globale Einstellungen für vRealize Automation verwalten.
  • Monitoring – Hier können Sie Protokolle überprüfen und den Status von Distributed Execution Managers anzeigen.

 

 

Endpunkte

 

IaaS-Administratoren erstellen die Endpunkte, mit deren Hilfe vRealize Automation mit Ihrer Infrastruktur kommunizieren kann.  Das Verfahren zum Erstellen von Endpunkten ist von den Provisioning-Anforderungen Ihrer Maschine abhängig.  Ein Endpunkt kann so konfiguriert werden, dass er mit Hypervisoren wie vSphere, Hyper-V, KVM oder Public Cloud-Services wie AWS oder mit zusätzlichen Infrastrukturservices wie Infoblox for IPAM kommuniziert.

Aufgrund dieser Flexibilität kann Ihre IT-Abteilung Workloads dort bereitstellen, wo es für die Anforderungen Ihres Unternehmens am besten angebracht ist, und diese in zusätzliche Services in Ihrer Umgebung integrieren.

  1. Klicken Sie im Menü links auf Endpoints (nicht dargestellt) und in der daraufhin angezeigten Liste erneut auf Endpoints.
  2. Wählen Sie den Endpunkt vCenter aus (klicken Sie nicht auf den Namen „vCenter“).
  3. Klicken Sie auf Edit.

 

 

vCenter-Endpunkt im Detail

 

Dieser vSphere (vCenter)-Endpunkt ist für die direkte Kommunikation mit vCenter Server konfiguriert.  Dies ermöglicht vRealize Automation, Daten in der vSphere-Infrastruktur zu erfassen, Reservierungen für die Nutzer des Servicekatalogs zu erstellen und Ressourcen für Ihre vSphere-Umgebung bereitzustellen.  Der Endpunkt ist außerdem mit dem NSX-Endpunkt verknüpft, mit dem wir uns kurz befassen werden.

  1. Überprüfen Sie den vCenter Server-Namen, die Beschreibung, die Adresse und die Anmeldeinformationen für die Verbindung.
  2. Klicken Sie auf Associations.

 

 

Verknüpfungen des vCenter-Endpunkts anzeigen

 

Der vSphere (vCenter)-Endpunkt ist für die Kommunikation mit NSX konfiguriert.  Dank der Integration in NSX können Ihre Services bei der Bereitstellung von Katalogelementen die Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen von NSX nutzen.  So kann beispielsweise eine VM bei der Bereitstellung automatisch mit Netzwerkinformationen, Sicherheitsrichtlinien und Lastausgleich konfiguriert werden.

  1. Klicken Sie auf Cancel, um zur Liste der Endpunkte zurückzukehren.

 

 

NSX-Endpunkt überprüfen

 

  1. Überprüfen Sie den NSX_vCenter-Endpunkt in der Endpunktliste.  Wie Sie bereits im vorherigen Schritt feststellen konnten, wurde dieser Endpunkt separat konfiguriert und anschließend mit dem vCenter-Endpunkt verknüpft.
  2. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie links auf Fabric Groups, um fortzufahren.

 

 

Fabric-Gruppen

 

Als IaaS-Administrator können Sie Computing-Ressourcen für die Virtualisierung sowie Cloud-Endpunkte nach Typ und Zweck in Fabric-Gruppen anordnen.  Die zu jeder Fabric-Gruppe gehörenden Ressourcen werden von einem oder mehreren Fabric-Administratoren verwaltet.

Fabric-Administratoren erstellen Reservierungen für die Computing-Ressourcen in ihren Gruppen, um bestimmten Geschäftsgruppen Fabrics zuzuweisen.  Fabric-Gruppen werden in einem bestimmten Mandanten erstellt. Die zugehörigen Ressourcen können jedoch Anwendern in Geschäftsgruppen beliebiger Mandanten zur Verfügung gestellt werden.

  1. Bewegen Sie den Mauszeiger über Development Fabric Group und klicken Sie in dem daraufhin angezeigten Dropdown-Menü auf Edit.

 

 

Fabric-Gruppen verwalten

 

Sehen Sie sich die Details dieser Fabric-Group an:

  1. Hier sind die Fabric-Administratoren aufgeführt.  Diese Benutzer können die in der Fabric-Gruppe verfügbaren Computing-Ressourcen aufteilen und den einzelnen Geschäftsgruppen nach Bedarf zuweisen.
  2. Hier sind die in der Fabric-Group verfügbaren Computing-Ressourcen angegeben.  Diese Fabric-Gruppe nutzt den vSphere-Cluster RegionA01-COMP01.
  3. Klicken Sie auf Cancel, da wir die Fabric-Gruppe „Development“ an dieser Stelle nicht ändern möchten.

 

 

Infrastrukturaktivität überwachen

 

Nachdem Sie die Endpunkte konfiguriert haben, können Sie den Status sowohl der Endpunkte als auch anderer Services innerhalb von vRealize Automation überprüfen.

  1. Klicken Sie auf < Infrastructure (nicht dargestellt) und anschließend auf Monitoring, um das gleichnamige Menü aufzurufen.

 

 

Audit-Protokoll

 

  1. Klicken Sie auf Audit Log.

Das Audit-Protokoll enthält Details zum Status verwalteter virtueller Maschinen sowie zu Aktivitäten, die während der Neukonfiguration auf diesen Maschinen durchgeführt wurden.  Das Protokoll gibt außerdem Aufschluss über Lebenszyklusereignisse auf den Maschinen, Fabric-Gruppen-Management usw.

 

 

DEM-Status

 

  1. Klicken Sie auf DEM Status.

Ein Distributed Execution Manager (DEM) führt die Geschäftslogik angepasster Modelle aus und interagiert dabei mit der Datenbank sowie gegebenenfalls mit externen Datenbanken und Systemen.

Jede DEM-Instanz agiert entweder in einer Worker-Rolle oder einer Orchestrator-Rolle.  Die Worker-Rolle ist zuständig für die Ausführung von Workflows. Die Orchestrator-Rolle ist zuständig für die Überwachung der DEM Worker-Instanzen sowie für Vorverarbeitung und Planung der auszuführenden Workflows.

Der DEM-Orchestrator führt insbesondere die folgenden Aufgaben aus:

  • Er überwacht den Status der DEM-Worker. Wenn eine Worker-Instanz ausfällt oder deren Verbindung mit dem Model Manager unterbrochen wird, stellt er sicher, dass die Workflows wieder in die Warteschlange eingereiht werden, damit sie von einem anderen DEM-Worker aufgenommen werden können.
  • Er verwaltet geplante Workflows, indem er zum vorgesehenen Zeitpunkt neue Workflow-Instanzen erstellt.
  • Er stellt sicher, dass zu einem vorgegebenen Zeitpunkt jeweils nur eine Instanz eines geplanten Workflows ausgeführt wird.
  • Er vorverarbeitet Workflows vor der eigentlichen Ausführung und überprüft dazu, ob die Voraussetzungen für die Workflows (die in der Implementierung der Funktion „RunOneOnly“ verwendet werden) erfüllt sind. Außerdem erstellt er den Verlauf der ausgeführten Workflows.

 

 

Protokoll

 

  1. Klicken Sie auf Log.

Der Log Viewer zeigt Protokolle zum allgemeinen Systemstatus an.  Die Protokolle enthalten informative Meldungen von den verschiedenen Services innerhalb von vRealize Automation sowie Fehler- und Warnmeldungen, die für die Fehlerbehebung in vRealize Automation hilfreich sind.

 

 

Workflow-Verlauf

 

  1. Klicken Sie auf Workflow History.
  2. Wählen Sie in der Workflow-Spalte einen Workflow aus und klicken Sie darauf, um die zugehörigen Details anzuzeigen.

In dieser Ansicht wird ein Workflow-Verlauf angezeigt. Durch Öffnen eines bestimmten Workflows können Sie die entsprechenden Ausführungsdetails anzeigen.

 

 

Abmelden

 

Sie sind jetzt mit den für die Infrastruktur verfügbaren Funktionen vertraut. Sie können sich von vRealize Automation abmelden.

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zum Anmeldebildschirm zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page.

Die Übung ist hiermit abgeschlossen.  Falls Sie weitere Module bearbeiten möchten, führen Sie bitte die nachfolgenden Schritte aus, um das zuvor angewendete Branding zu entfernen.  Falls Sie keine weiteren Module durchführen möchten, können Sie das Hands-on Lab jetzt beenden.

 

 

Als „devmgr“ anmelden

 

  1. Melden Sie sich als devmgr mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Standard-Branding für Kopf- und Fußzeile wiederherstellen

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Administration.
  2. Klicken Sie auf Branding (nicht dargestellt) und anschließend auf Header & Footer Branding.
  3. Markieren Sie das Feld neben Use default, um das Standard-Branding wiederherzustellen.
  4. Klicken Sie auf Finish, um das Portal mit dem Standard-Branding neu zu laden.

 

 

Standardbild für Anmeldebildschirm wiederherstellen

 

  1. Klicken Sie auf Login Screen Branding.
  2. Blättern Sie nach unten, um den Bereich Logo anzuzeigen.
  3. Klicken Sie auf Remove, um das Logo von Rainpole zu entfernen.
  4. Blättern Sie nach unten und klicken Sie auf Save (nicht dargestellt).

 

Fazit


Mit Abschluss dieses Moduls haben Sie ein grundlegendes Verständnis der Rollen eines IaaS- und eines Infrastrukturadministrators erlangt und wissen, welche Funktionen ihnen jeweils zur Verfügung stehen. Sie sind in der Lage, Mandanten zu erstellen und zu verwalten, Administratorrollen zuzuweisen, Geschäftsgruppen zu erstellen, Endpunkte mit der Infrastruktur zu verbinden und die Oberfläche von vRealize Automation anzupassen.


 

Abschluss von Modul 2

 

Sie haben Modul 2 abgeschlossen.

Weitere Informationen zum Verwalten von VMware vRealize Automation finden Sie hier:

Fahren Sie mit dem Modul unten fort, das Sie am meisten interessiert.

 

 

Hands-on Lab beenden

 

Klicken Sie auf die Schaltfläche END, wenn Sie Ihr Hands-on Lab beenden möchten.  

 

Modul 3 – Grundlegende Service-Erstellung (60 Minuten)

Einführung


In diesem Modul übernehmen Sie die Rolle eines Cloud-Administrators. Sie erfahren, wie Sie neue Services erstellen, grundlegende Blueprints aufbauen und veröffentlichen sowie Blueprints Services zuweisen, die dann in Ihrem Unternehmen genutzt werden können. Sie brauchen für dieses Modul etwa. 45 Minuten. Wenn Sie mehr Zeit für dieses Hands-on Lab benötigen, klicken Sie oben rechts auf der Hands-on Lab-Oberfläche auf die Schaltfläche Extend.

Dieses Modul beinhaltet folgende Lektionen:

  • Neuen Service erstellen
  • Grundlegenden Blueprint erstellen
  • Parametrisierten Blueprint erstellen

Neuen Service erstellen


Mithilfe von Services werden Katalogelemente in Form von entsprechenden Angeboten angeordnet, damit die Nutzer des Servicekatalogs die benötigten Katalogelemente einfacher finden.

So können Katalogangebote beispielsweise als Infrastrukturservices, Anwendungsservices und Desktop-Services dargestellt werden.

Ein Mandantenadministrator oder Katalogadministrator kann Informationen zum Service festlegen wie z.B. Servicestunden, Support-Team und Änderungszeitfenster. Obwohl der Katalog keine Service Level Agreements für Services durchsetzt, stehen den Geschäftsanwendern, die den Servicekatalog durchsuchen, diese Informationen zur Verfügung.

Ihr IT-Direktor hat einen neuen Service angefordert, der interne Anwendungen von Rainpole Inc. umfasst. In dieser Lektion erstellen Sie einen neuen Service und weisen ihn der entsprechenden Geschäftsgruppe zu.


 

Chrome-Browser öffnen

 

1.  Klicken Sie in der Windows-Schnellstartleiste auf das Chrome-Symbol.

 

 

Anmelden

 

Melden Sie sich mit den folgenden Anmeldeinformationen an:

1. Benutzername: cloudadmin

2. Kennwort: VMware1!

3. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Neuen Service erstellen

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Administration und wählen Sie aus der Liste links Catalog Management aus (nicht dargestellt).
  2. Wählen Sie Services aus.
  3. Klicken Sie auf New, um einen neuen Service zu erstellen.

 

 

Neuer Service

 

  1. Geben Sie in das Feld „Name“ Rainpole Apps ein.
  2. Geben Sie in das Feld „Description“ Rainpole Inc. Applications ein.
  3. Klicken Sie neben dem Feld „Icon“ auf Browse..., um das Logo von Rainpole Systems zu importieren.

 

 

Logo hinzufügen

 

  1. Navigieren Sie zum Verzeichnis C:\hol\HOL-1821-01-CMP.
  2. Wählen Sie die Datei Rainpole_logo.png aus.
  3. Klicken Sie auf Open, um das Logo in Ihren neuen Service zu importieren.

 

 

Servicekonfiguration abschließen

 

Überprüfen Sie die Einstellungen für den neuen Service.  Die Optionen müssen in diesem Fall nicht geändert werden. Wie Sie sehen, können Sie in vRealize Automation die aktiven Servicestunden, einen Eigentümer, ein Support-Team und ein Änderungszeitfenster für die Servicewartung festlegen.

  1. Klicken Sie auf OK, um den neuen Service zu erstellen.

 

 

Berechtigung konfigurieren

 

Nachdem Sie den Service „Rainpole Apps“ erstellt haben, müssen Sie die Berechtigungen für die einzelnen Geschäftsgruppen einrichten.

  1. Klicken Sie auf Entitlements.

 

 

Berechtigung für Entwicklungsservices bearbeiten

 

Berechtigungen legen fest, welche Anwender und Gruppen bestimmte Katalogelemente anfordern oder bestimmte Aktionen auf bereitgestellten Elementen durchführen können.  Berechtigungen beziehen sich konkret auf eine Geschäftsgruppe.

  1. Wählen Sie die Zeile mit der Bezeichnung Development Services aus. (Hinweis: Wenn Sie direkt auf den Namen klicken, gelangen Sie zum Bearbeitungsbildschirm und können Schritt 2 überspringen.  Anderenfalls wird die Zeile markiert und die Schaltfläche „Edit“ wird aktiviert.)
  2. Klicken Sie auf Edit.

 

 

Berechtigung bearbeiten

 

  1. Wählen Sie die Registerkarte Items & Approvals aus.
  2. Geben Sie Rainpole in das Suchfeld ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Klicken Sie in dem daraufhin angezeigten Feld auf das Suchergebnis Rainpole Apps, um den Service hinzuzufügen.
  4. Klicken Sie auf Finish, um die Änderungen abzusenden.

Diese Übung ist damit abgeschlossen.  Nachdem Sie den Service „Rainpole Apps“ erstellt und die erforderlichen Berechtigungen für Ihre Entwickler eingerichtet haben, müssen Sie dem Service jetzt Inhalt hinzufügen.  In den folgenden Abschnitten lernen Sie, wie Sie einen grundlegenden Blueprint erstellen und für den Service „Rainpole Apps“ veröffentlichen. Sie erfahren außerdem, wie Sie Entwicklern, die den Blueprint anfordern, die Möglichkeit einräumen, eine Bereitstellungsgröße aus einer vordefinierten Liste auszuwählen.

 

Grundlegenden Blueprint erstellen


Wir erstellen zunächst einen relativ einfachen konvergenten Blueprint.


 

Registerkarte „Design“ anklicken

 

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Design, um in den Bereich für die Blueprint-Gestaltung zu gelangen.

Das Menü auf der linken Seite enthält die folgenden drei Optionen: „Blueprints“, „Software Components“ und „XaaS“.  Alle drei Objekttypen werden auf der Registerkarte „Design“ erstellt und verwaltet.  Ein Blueprint ist eine komplette Bereitstellung, die Infrastructure as a Service (IaaS,) Platform as a Service (PaaS) und so weiter umfasst.  Die Objekte „Software Components“ und „XaaS“ werden von den Blueprints genutzt. XaaS-Objekte können separat als veröffentlichte Katalogelemente angeboten werden.

Wie Sie sehen, sind in der Umgebung bereits mehrere Blueprints vorhanden.  Befassen wir uns mit dem einfachsten davon, den Sie in den nächsten Schritten verwenden werden.

2.  Klicken Sie auf den Blueprint CentOS.

 

 

Blueprint-Designoberfläche

 

Willkommen bei der Blueprint-Designoberfläche!

Dieser Blueprint ist ein relativ einfacher Iaas-Blueprint, über den eine einzige virtuelle vSphere-Maschine mit CentOS bereitgestellt wird.  Diese VM ist mit einem vorhandenen internen Netzwerk verknüpft.

  1. Sehen Sie sich die Liste unter Categories im oberen linken Bereich an.  Die Liste enthält die verfügbaren Ressourcentypen, die auf der Oberfläche verwendet werden können. Dazu gehören unterschiedliche Private Cloud- und Public Cloud-VMs, Softwarekomponenten wie Webserver, Datenbanken und angepasste Anwendungen, Container, NSX-Komponenten wie Lastausgleich, Sicherheitsgruppen, virtuelle Netzwerke und so weiter.  Sie können diese Kategorien gerne ausprobieren, nehmen Sie jedoch bitte keine Änderungen am Blueprint vor.
  2. Klicken Sie auf der Designoberfläche auf das vSphere-Maschinenobjekt CentOS, um das Dialogfeld mit den Eigenschaften aufzurufen.

 

 

Einstellungen des VM-Blueprint überprüfen

 

Im Dialogfeld mit den Eigenschaften der CentOS-VM wird die Konfiguration angezeigt, die für die Bereitstellung der Maschine herangezogen wird.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Build Information.
  2. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü neben Clone from snapshot.
  3. Beachten Sie die Option Use current snapshot. Diese vereinfacht das Aktualisieren von Blueprints, wenn zusätzliche Snapshots der Vorlagen-VM nach der Erstellung des Blueprint angefertigt werden (in dem Fall „base-linux-cli“ im Feld „Clone from“ darüber).
  4. Klicken Sie auf Cancel. (Hinweis: Falls Sie aufgefordert werden, Ihre Änderungen zu verwerfen, klicken Sie auf Yes.)

 

 

Neuen Blueprint erstellen

 

Sie erstellen nun einen neuen Blueprint.  Zunächst erstellen Sie einen grundlegenden IaaS-Blueprint, über den Sie unaufbereitete vSphere-VMs bereitstellen können.  Dieser Blueprint fungiert als Ausgangspunkt. Sie können ihn später erweitern, indem Sie Parameter, verwaltete Softwarekomponenten, NSX-Integrationen für Netzwerk- und Sicherheitsservices und so weiter nach Bedarf hinzufügen.

  1. Klicken Sie auf New.

 

 

Blueprint-Eigenschaften eingeben – Registerkarte „General“

 

  1. Geben Sie als Name Rainpole Wordpress Environment ein.  Sie werden feststellen, dass das Feld ID beim Eingeben des Namens automatisch ausgefüllt wird. Es werden jedoch keine Leerzeichen oder Sonderzeichen unterstützt.
  2. Geben Sie folgende Beschreibung ein:  Create a multi-tier Wordpress environment for Rainpole Development
  3. Setzen Sie den Archivierungszeitraum auf 5 Tage.
  4. Klicken Sie auf OK, um zur Blueprint-Designoberfläche zu gelangen.

 

 

Vorhandenes Netzwerk zu Blueprint hinzufügen

 

Sie befinden sich jetzt wieder auf der Blueprint-Designoberfläche. Diese ist bislang leer.  Bevor wir dem Blueprint virtuelle Maschinen hinzufügen, fügen wir den VMs ein vorhandenes Netzwerk hinzu.

  1. Klicken Sie links auf die Kategorie Network & Security.
  2. Klicken Sie auf Existing Network und ziehen Sie das Symbol in die Designoberfläche. (Hinweis: Sobald sich das Objekt „Existing Network“ auf der Oberfläche befindet, wird unten das Dialogfeld „Existing_Network_1“ eingeblendet, wie in der Abbildung dargestellt.)
  3. Klicken Sie auf das Symbol ..., um ein vorhandenes Netzwerk auszuwählen.  Wählen Sie Default External Network Profile aus der Liste aus und klicken Sie auf OK (nicht dargestellt).
  4. Klicken Sie auf den Pfeil nach unten, um das Konfigurationsdialogfeld zu schließen.

 

 

vSphere-Maschine zu Blueprint hinzufügen

 

  1. Ändern Sie die Kategorie links in Machine Types.
  2. Blättern Sie in der Liste im Fensterbereich links unten nach unten, bis vSphere (vCenter) Machine sichtbar ist.
  3. Klicken Sie auf das Objekt vSphere (vCenter) Machine und ziehen Sie es in die Designoberfläche. Daraufhin wird das Dialogfeld „vSphere_vCenter_Machine_1“ eingeblendet (das Objekt kann oberhalb oder unterhalb des Objekts „Existing Network“ abgelegt werden).

 

 

Parameter der vSphere-Maschine eingeben – Registerkarte „General“

 

Jetzt konfigurieren Sie die bereitzustellende vSphere-Maschine.

  1. Ändern Sie das ID-Feld in rainpole-wp-web.  Auf diese Weise können Sie diesen vSphere-Maschinentyp später einfacher als Rainpole Wordpress-Webserver identifizieren.
  2. Wählen Sie dev- als Präfix für die Maschine aus.

 

 

Parameter der vSphere-Maschine eingeben – Registerkarte „Build Information“

 

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Build Information.
  2. Wählen Sie als Aktion Linked Clone aus.  Das Feld „Provisioning Workflow“ wird automatisch in CloneWorkflow geändert.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche ... neben „Clone from“ und wählen Sie die VM base-linux-cli aus der Liste aus. Klicken Sie anschließend auf OK (nicht dargestellt).
  4. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü für „Clone from snapshot“ und wählen Sie application authoring snapshot aus der Liste aus.  Dies ermöglicht Ihnen die spätere Verwendung der Softwarekomponenten in diesem Blueprint.
  5. Geben Sie CentOS bei „Customization spec“ ein. (Hinweis: Dieses Feld unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung.)

 

 

Maschinenparameter konfigurieren – Registerkarte „Network“

 

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Network.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche New, um eine neue Netzwerkverbindung hinzuzufügen.
  3. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü und wählen Sie DefaultExternalNetworkProfile aus (dieses Profil wurde vor der vSphere-Maschine zur Oberfläche hinzugefügt).
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf den Pfeil nach unten, um das Konfigurationsdialogfeld zu schließen.  Die VM „rainpole-wp-web“ wird jetzt auf der Oberfläche angezeigt und verfügt über eine Verknüpfung zum vorhandenen Netzwerk.

 

 

Zweite vSphere-Maschine zu Blueprint hinzufügen

 

Jetzt fügen Sie dem Blueprint eine weitere vSphere-Maschine hinzu.  Diese Maschine soll als Datenbankserver für die Umgebung fungieren.

  1. Klicken Sie auf das Objekt vSphere (vCenter) Machine und ziehen Sie es in die Designoberfläche.  Das Objekt wird unten links angezeigt.  Ziehen Sie die neue Maschine links neben die bereits konfigurierte Maschine (dies lediglich zur besseren Übersicht; grundsätzlich kann das Objekt an beliebiger Stelle abgelegt werden).
  2. Klicken Sie in dem daraufhin angezeigten Konfigurationsdialogfeld „vSphere_vCenter_Machine_1“ auf die Registerkarte General.
  3. Ändern Sie die ID in rainpole-wp-db, um die VM als Rainpole Wordpress-Datenbankserver zu kennzeichnen.
  4. Wählen Sie dev- als Präfix für die Maschine aus.

 

 

Maschinenparameter konfigurieren – Registerkarte „Build Information“

 

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Build Information.
  2. Wählen Sie als Aktion Linked Clone aus.  Das Feld „Provisioning Workflow“ wird automatisch in CloneWorkflow geändert.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche ... neben „Clone from“ und wählen Sie die VM base-linux-cli aus der Liste aus. Klicken Sie anschließend auf OK (nicht dargestellt).
  4. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü für „Clone from snapshot“ und wählen Sie application authoring snapshot aus der Liste aus.  Dies ermöglicht Ihnen die spätere Verwendung der Softwarekomponenten in diesem Blueprint.
  5. Geben Sie CentOS bei „Customization spec“ ein. (Hinweis: Dieses Feld unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung.)

 

 

Maschinenparameter konfigurieren – Registerkarte „Network“

 

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Network.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche New, um eine neue Netzwerkverbindung hinzuzufügen.
  3. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü und wählen Sie DefaultExternalNetworkProfile aus (dieses Profil wurde vor der vSphere-Maschine zur Oberfläche hinzugefügt).
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish unter dem Dialogfeld, um den Blueprint zu speichern und die Blueprint-Designoberfläche zu schließen.

 

 

Neuen Blueprint veröffentlichen

 

Der Blueprint wurde erstellt.  Er befindet sich jedoch standardmäßig im Entwurfsstatus.  Damit der Blueprint für die Nutzung durch Entwickler freigegeben werden kann, muss er veröffentlicht und dem vRealize Automation-Katalog hinzugefügt werden.

  1. Klicken Sie auf die Zeile mit der Bezeichnung Rainpole Wordpress Environment, um sie auszuwählen. (Hinweis: Klicken Sie nicht auf den blau dargestellten Namen. Sie werden sonst zurück zur Blueprint-Designoberfläche geleitet.)
  2. Klicken Sie auf das Symbol Publish.
  3. Vergewissern Sie sich, dass der Status für diesen Blueprint in Published übergegangen ist.

 

 

Berechtigung für neuen Blueprint einrichten

 

Zuerst fügen Sie den Blueprint dem Service zu, den Sie vorhin erstellt haben.  Dadurch können alle Anwender, die für den Service berechtigt sind, den Blueprint nutzen.

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Administration und klicken Sie auf Catalog Management (nicht dargestellt).
  2. Klicken Sie auf Catalog Items.
  3. Blättern Sie in der Liste nach unten, bis das Element Rainpole Wordpress Environment sichtbar ist.
  4. Klicken Sie auf Rainpole Wordpress Environment, um den Bildschirm für die Konfiguration von Katalogelementen aufzurufen.

 

 

Service auswählen

 

  1. Blättern Sie im Bildschirm „Configure Catalog Item“ nach unten.
  2. Klicken Sie auf das Service-Dropdown-Menü und wählen Sie Rainpole Apps aus.
  3. Klicken Sie auf OK.

Herzlichen Glückwunsch!  Sie haben einen einfachen Blueprint für die Bereitstellung von zwei vSphere-Maschinen erstellt und diesen für die Verwendung durch die Entwickler von Rainpole freigegeben.  In der nächsten Übung erfahren Sie, wie Sie parametrisierte Blueprints erstellen, um Ihren Anwendern noch mehr Flexibilität zu bieten. Außerdem erleben Sie die Blueprint-Bereitstellung in Aktion.

 

Parametrisierten Blueprint erstellen


In der vorherigen Übung haben Sie einen Blueprint für die Entwickler von Rainpole erstellt.  Durch das Erstellen von Web- und Datenbankservern für die Entwicklung neuer Anwendungen spart Rainpole viel Zeit.

Einige Entwickler von Rainpole möchten jedoch in der Lage sein, bei der Bereitstellung von Datenbankservern unter verschiedenen Größenordnungen zu wählen.  Eine Möglichkeit, dieser Anforderung gerecht zu werden, besteht in der Nutzung parametrisierter Blueprints in vRealize Automation.

Mithilfe von parametrisierten Blueprints können Sie Optionen für die Ressourcendimensionierung von vSphere-Maschinen konfigurieren (allgemein bekannt als „T-Shirt-Sizing“) sowie verschiedene Bereitstellungsoptionen anbieten, statt für jede Option einen eigenen Blueprint zu erstellen.  Dadurch wird einerseits die Anzahl der Blueprints eingegrenzt und Ihre Anwender sind flexibler.

Bei dieser Übung erstellen Sie einen Satz mit Komponentenprofilen, die Sie anschließend an die Datenbankmaschine des vorhin erstellten Blueprint anhängen.  Nachdem diese Komponenten eingerichtet sind, übernehmen Sie die Rolle eines Entwicklers und stellen den erstellten Blueprint mit den Parameteroptionen bereit.


 

Komponentenprofile erstellen

 

Damit Parameter in einem Blueprint verwendet werden können, müssen zuerst Komponentenprofile definiert werden.

  1. Wechseln Sie zu Administration und wählen Sie links im Menü Property Dictionary aus (nicht dargestellt).
  2. Klicken Sie auf Component Profiles.

Die verfügbaren Profilgruppen lauten „Image“ und „Size“. „Image“ überschreibt die Werte der Registerkarte „Build Information“ für vSphere-Maschinen in Blueprints. „Size“ überschreibt die Ressourceneinstellungen für vSphere-Maschinen (CPU, Arbeitsspeicher oder Storage).

3.  Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Size, um fortzufahren.

 

 

Neue Komponentenprofile erstellen

 

  1. Klicken Sie auf Value Sets.
  2. Klicken Sie auf New, um einen neuen Wert für dieses Komponentenprofil zu erstellen.

 

 

Profilsatz für kleine VMs erstellen

 

  1. Geben Sie bei „Display name“ Small ein (das Feld „Name“ wird automatisch ausgefüllt).
  2. Geben Sie bei „Description“ Small Wordpress DB server size ein.
  3. Ändern Sie den Arbeitsspeicherwert (MB) in 1024.
  4. Ändern Sie den Storage-Wert (GB) in 10.
  5. Klicken Sie auf Save, um Ihre Eingaben zu speichern.

 

 

Profilsatz für große VMs erstellen

 

  1. Klicken Sie auf New, um einen weiteren Wert für diesen Satz zu erstellen (das Symbol „New“ wird anschließend deaktiviert und das Element „ValueSet.Small“ wird der Liste hinzugefügt).
  2. Geben Sie bei „Display name“ Large ein.
  3. Geben Sie bei „Description“ Large Wordpress DB server size ein.
  4. Ändern Sie den Arbeitsspeicherwert (MB) in 2048.
  5. Ändern Sie den Storage-Wert (GB) in 10.
  6. Klicken Sie auf Finish, um die Werteingabe abzuschließen.

 

 

Blueprint für Parametrisierung auswählen

 

Nachdem Sie die Komponentenparameter definiert haben, fügen Sie diese einer vSphere-Maschine im Blueprint „Rainpole Wordpress Environment“ hinzu.  Auf diese Weise können die Entwickler von Rainpole bei entsprechender Anforderung eine Speicherzuweisung für die Datenbankserver auswählen.

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Design.  Der Bereich „Blueprints“ wird standardmäßig geöffnet.
  2. Klicken Sie auf den Namen Rainpole Wordpress Environment, um den Blueprint auf der Blueprint-Designoberfläche zu öffnen.

 

 

Profil zur Rainpole DB-Maschine hinzufügen

 

  1. Klicken Sie auf der Designoberfläche auf das vSphere-Maschinenobjekt rainpole-wp-db, um das Konfigurationsdialogfeld aufzurufen.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Profiles.
  3. Klicken Sie auf Add.

 

 

Komponentenprofil für Größe zu Blueprint-Element hinzufügen

 

  1. Markieren Sie das Kästchen neben Size.
  2. Klicken Sie auf OK, um das Komponentenprofil zum vSphere-Maschinenobjekt hinzuzufügen.

 

 

Wertsätze für Komponentenprofil bearbeiten

 

Nachdem Sie das Komponentenprofil zur Rainpole DB-vSphere-Maschine hinzugefügt haben, können Sie die zuvor definierten Werte für das Blueprint-Objekt aktivieren.

  1. Klicken Sie auf Size, um das Komponentenprofil auszuwählen.
  2. Klicken Sie auf Edit Value Sets.

 

 

Wertsätze auswählen

 

  1. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen direkt unter „Select Value Sets“, um alle Werte dieses Satzes auszuwählen.
  2. Markieren Sie für den Wert „Small“ das Optionsfeld in der Spalte Default.
  3. Klicken Sie auf OK.
  4. Klicken Sie auf Finish (nicht dargestellt), um den Blueprint zu speichern und die Designoberfläche zu schließen.

 

 

Zu „devuser“ wechseln

 

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zur Anmeldeseite zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page.

 

 

Als „devuser“ anmelden

 

  1. Melden Sie sich als devuser mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Neuen Blueprint anfordern

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Catalog.
  2. Wählen Sie den neuen Service Rainpole Apps aus.
  3. Klicken Sie im Blueprint „Rainpole Wordpress Environment“ auf Request.

 

 

Neue Anfrage

 

Beachten Sie, dass die zwei im Blueprint definierten vSphere-Maschinen, rainpole-wp-db und rainpole-wp-web, in der Anfrage aufgeführt sind.

  1. Klicken Sie auf rainpole-wp-db, um dieses Objekt für die Anfrage auszuwählen.

 

 

Größe der Rainpole DB-Bereitstellung ändern

 

  1. Blättern Sie nach rechts, um das Dropdown-Menü für die Größe anzuzeigen.
  2. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Size“ die Option Large aus.  Dies bewirkt, dass bei der Bereitstellung eine andere Ressourcenzuweisung für den Rainpole Wordpress DB-Server verwendet wird.
  3. Klicken Sie auf Submit, um die Anfrage abzuschließen.

 

 

Anfrage abgesendet

 

  1. Klicken Sie auf OK.

 

 

Anfrage überprüfen

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Requests.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Refresh, um den Status der Anfrage zu aktualisieren.  Hinweis: Möglicherweise müssen Sie mehrmals auf Refresh klicken, bis die Anfrage abgeschlossen ist.
  3. Überwachen Sie den Fortschritt der Anfrage, bis der Status mit Successful angezeigt wird.

 

 

Bereitstellung anzeigen

 

Nachdem Sie die Anfrage erfolgreich abgesendet haben, werfen Sie einen Blick auf die bereitgestellten Elemente.

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Items.
  2. Erweitern Sie das Element Rainpole Wordpress Environment, um die bereitgestellten VMs anzuzeigen.  Diese Bereitstellung umfasst gemäß Definition im Blueprint 2 vSphere-Maschinen.
  3. Klicken Sie auf den Namen der VM dev-### mit dem Komponentenwert „rainpole-wp-db“, um die Details des Rainpole DB-Servers anzuzeigen.

 

 

Dimensionierung des Rainpole Wordpress DB-Servers überprüfen

 

  1. Vergewissern Sie sich, dass der Arbeitsspeicherwert (MB) im Bildschirm „Item Details“ auf 2048 gesetzt ist.  Dies entspricht dem zuvor definierten Wert für den Parameter „Large“.
  2. Blättern Sie nach unten und klicken Sie auf Close (nicht dargestellt).

 

 

 

Bereitgestellte VMs bereinigen

 

Damit genügend Ressourcen für die verbleibenden Module in diesem Hands-on Lab verfügbar sind, müssen Sie die bereitgestellten VMs bereinigen.  Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie die Zeile für die Bereitstellung in diesem Modul aus, um sie zu markieren (klicken Sie nicht auf den Namen, anderenfalls werden Sie zum Bildschirm „Item Details“ weitergeleitet).
  2. Klicken Sie auf Actions.
  3. Wählen Sie im Dropdown-Menü die Option Destroy aus.
  4. Klicken Sie auf Submit, um die Anfrage abzusenden und anschließend auf OK, um das Bestätigungsdialogfeld zu schließen (nicht dargestellt).

 

Fazit


Nachdem Sie Ihren ersten Blueprint erstellt haben, sind Sie in der Lage, die Designoberfläche zu verwenden und die Standardeinstellungen für Blueprint-Elemente zu konfigurieren. Sie wissen außerdem, wie Sie einen Blueprint veröffentlichen und ihn für die Nutzung freigeben, indem Sie ihn einem Service zuweisen. Im nächsten Modul lernen Sie, wie Sie Richtlinien und Governance auf Blueprints und Katalogelemente anwenden.

Abschluss von Modul 3

Sie haben Modul 3 abgeschlossen.

Weitere Informationen zum Erstellen von Services mit VMware vRealize Automation finden Sie hier:

Fahren Sie mit dem Modul unten fort, das Sie am meisten interessiert.

Hands-on Lab beenden

 


Modul 4 – Richtlinienbasiertes Lebenszyklusmanagement und Governance (30 Minuten)

Einführung


In diesem Modul übernehmen Sie die Rolle eines Cloud-Administrators. Sie erfahren, wie Sie mithilfe von Richtlinien und Governance den Lebenszyklus von VMs steuern, die von vRealize Automation verwaltet werden. Sie brauchen für dieses Modul etwa. 30 Minuten. Wenn Sie mehr Zeit für dieses Hands-on Lab benötigen, klicken Sie oben rechts auf der Hands-on Lab-Oberfläche auf die Schaltfläche Extend.

Dieses Modul beinhaltet folgende Lektionen:

  • Lease-Management
  • Genehmigungsrichtlinie erstellen und anwenden

Lease-Management


Ein Blueprint kann optional eine Lease-Dauer für die Maschinen definieren, die über diesen Blueprint bereitgestellt werden.

Wenn ein Blueprint keinen Lease-Zeitraum vorgibt, werden Maschinen über diesen Blueprint ohne Ablaufdatum bereitgestellt.  Ist in einem Blueprint ein einziger Wert für die Lease-Dauer angegeben, werden die über den Blueprint bereitgestellten Maschinen mit einem entsprechenden Ablaufdatum bereitgestellt.  Das Ablaufdatum wird anhand des Anfragezeitpunkts berechnet und nicht anhand des Bereitstellungsdatums der Maschine.

Wenn in einem Blueprint ein Bereich mit möglichen Lease-Zeiträumen angegeben ist, kann der Anwender beim Absenden der Maschinenanforderung die gewünschte Lease-Dauer innerhalb dieses Bereichs auswählen.  Je nach angeforderter Lease-Dauer kann es sein, dass Maschinenanforderungen einer Genehmigung unterliegen.

Wenn ein Maschinen-Lease abläuft, wird die Maschine ausgeschaltet.  Wenn der Archivierungszeitraum abläuft, wird die Maschine vernichtet.  Sie können eine archivierte Maschine reaktivieren, indem Sie das Ablaufdatum auf ein Datum in der Zukunft setzen. So können Sie die Lease-Dauer verlängern und die Maschine anschließend wieder einschalten.

Sie können eine Benachrichtigungs-E-Mail senden, um Maschinenbesitzer und Manager von Geschäftsgruppen darüber zu informieren, dass der Lease einer Maschine in Kürze abläuft. Wenn der Lease tatsächlich abläuft, können Sie eine weitere Benachrichtigung senden.  Anwender können berechtigt werden, jederzeit vor Ablauf des Lease eine Lease-Verlängerung anzufordern.  Manager einer Geschäftsgruppe oder Support-Anwender können das Ablaufdatum einer Maschine nach ihrer Bereitstellung ebenfalls ändern.


 

Leases in vRealize Automation verwalten

Bei dieser Übung passen Sie die Lease-Dauer in einem vRealize Automation-Blueprint an.  Anschließend stellen Sie eine virtuelle Maschine über diesen Blueprint bereit und überprüfen die Zeiträume für Lease-Ablauf und -Archivierung.

Im Anschluss an die Bereitstellung beenden Sie den Lease-Zeitraum auf der virtuellen Maschine und überprüfen, ob der Status entsprechend angezeigt wird.  Nachdem der Lease der Maschine abgelaufen ist, verlängern Sie ihn, sodass die virtuelle Maschine verfügbar bleibt.

 

 

Google Chrome öffnen

 

  1. Klicken Sie in der Windows-Schnellstartleiste auf das Chrome-Symbol, um den Webbrowser zu öffnen.

 

 

Bei vRealize Automation anmelden

 

  1. Melden Sie sich als cloudadmin mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Blueprint konfigurieren

 

Lease- und Archivzeiträume werden in den Blueprints konfiguriert, die von vRealize Automation bereitgestellt werden.  Um den standardmäßigen Lease- bzw. Archivierungszeitraum zu ändern, müssen Sie den Blueprint bearbeiten.

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Design.
  2. Wählen Sie den Blueprint CentOS aus.
  3. Klicken Sie auf Edit.

 

 

Blueprint-Eigenschaften

 

Um sicherzustellen, dass in der Entwicklungsumgebung von Rainpole jederzeit genügend Ressourcen vorhanden sind, werden nicht genutzte Ressourcen mithilfe von Leasen bereinigt.  Die Entwickler von Rainpole haben eine Lease-Dauer beantragt, die ihnen das Abschließen der Testphase ermöglicht. Darüber hinaus benötigen sie einen zusätzlichen Zeitraum zum Wiederherstellen der virtuellen Maschine für den Fall ihres Ablaufs.

  1. Klicken Sie auf das Symbol für Konfigurieren (Zahnrad).
  2. Setzen Sie den Wert Minimum bei Lease (days) auf 10.
  3. Setzen Sie den Wert Maximum bei Lease (days) auf 30.
  4. Setzen Sie das Feld Archive (days) auf 15.
  5. Klicken Sie auf OK, um das Fenster „Blueprint Properties“ zu schließen.
  6. Klicken Sie auf Finish, um die Einstellungen zu speichern und den Blueprint zu schließen.

Der Archivierungszeitraum ermöglicht es den Entwicklern, einen Blueprint erneut bereitzustellen und den Zustand zum Zeitpunkt des Lease-Ablaufs wiederherzustellen.  Wenn der Archivierungszeitraum abgelaufen ist, wird die Bereitstellung vernichtet.

 

 

Von vRealize Automation abmelden

 

  1. Klicken Sie auf Logout, um sich von vRealize Automation abzumelden.

 

 

Zum Anmeldebildschirm zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page, um zum Anmeldebildschirm von vRealize Automation zurückzukehren.

 

 

Als „devuser“ anmelden

 

  1. Melden Sie sich als devuser mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Neue Anfrage starten

 

Überprüfen Sie die von Ihnen vorgenommenen Änderungen, indem Sie den Blueprint über den Katalog anfordern.

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Catalog.
  2. Wählen Sie im Katalogelement „CentOS“ die Option Request aus.

 

 

Lease-Einstellungen überprüfen

 

  1. Die Standardeinstellung für Lease days lautet 10 (wobei ein Wert zwischen 10 und 30 ausgewählt werden kann).
  2. Klicken Sie auf Submit.

 

 

Anfrage abgesendet

 

Sie können den weiteren Verlauf Ihrer Anfrage innerhalb des Bereitstellungsprozesses verfolgen.

  1. Klicken Sie zum Fortfahren auf OK und kehren Sie zur Seite „Service Catalog“ zurück (nicht dargestellt).
  2. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Requests den Status Ihrer Anfrage.

Überprüfen Sie vor dem Fortfahren, ob die Meldung „The request has been submitted successfully“ angezeigt wird. Diese bestätigt das erfolgreiche Absenden der Anfrage.  Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, prüfen Sie, ob der Status des Hands-on Lab mit „Ready“ angezeigt wird und senden Sie Ihre Anfrage erneut.

 

 

Anfrage überprüfen

 

Auf dieser Registerkarte können Sie den Status Ihrer Anfrage im Verlauf des Provisioning-Prozesses verfolgen.  Die Bereitstellung kann einige Minuten dauern.

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Refresh, um den Status der Anfrage zu aktualisieren.
  2. Überwachen Sie den Fortschritt, bis der Status mit „Successful“ angezeigt wird.  Möglicherweise müssen Sie mehrmals auf Refresh klicken, bis die Anfrage abgeschlossen ist.

 

 

Lease-Informationen

 

Nachdem die Anfrage abgeschlossen wurde, wird die neue virtuelle Maschine unter „Items“ angezeigt.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Items.
  2. Erweitern Sie das Element CentOS, um die bereitgestellte virtuelle Maschine anzuzeigen.
  3. Beachten Sie die Datumsangaben in den Spalten Expires und Destroy On. Die Bereitstellung läuft heute in 10 Tagen ab und wird weitere 15 Tage später vernichtet.

 

 

Lease-Ablauf

 

Wenn ein Lease abläuft, werden alle virtuellen Maschinen der Bereitstellung ausgeschaltet. Weitere mit der Bereitstellung verbundene Ressourcen laufen ebenfalls ab.

  1. Wählen Sie die Zeile CentOS aus.  Klicken Sie nicht auf den blau dargestellten Text, anderenfalls gelangen Sie zu den Details der Bereitstellung.
  2. Klicken Sie auf Actions.
  3. Wählen Sie im zugehörigen Dropdown-Menü Expire aus.
  4. Klicken Sie im Bestätigungsfenster auf Submit (nicht dargestellt).
  5. Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen, nachdem die Anfrage erfolgreich abgeschlossen wurde.

 

 

Lease-Ablauf überprüfen

 

  1. Vergewissern Sie sich, dass in der Spalte Expires das aktuelle Tagesdatum angezeigt wird. Das Datum in der Spalte Destroy On sollte dem heutigen Datum plus 15 Tage entsprechen.
  2. Möglicherweise müssen Sie mehrfach auf das Symbol Refresh klicken, um die aktuellen Datums- und Uhrzeitangaben anzuzeigen.

 

 

Abgelaufene Elemente überprüfen

 

  1. Erweitern Sie das Element CentOS.
  2. Wählen Sie die VM dev-XX aus. Klicken Sie auf den Namen, um zum Bildschirm „Item Details“ zu gelangen.

 

 

VM-Status

 

Diese VM ist abgelaufen, ihr Zustand zum Zeitpunkt des Lease-Ablaufs wurde jedoch archiviert.  In dieser Ansicht ist die einzige für die VM verfügbare Aktion Destroy. Der Besitzer der VM kann den Lease jedoch modifizieren und den vorherigen Zustand der VM wiederherstellen.

  1. Blättern Sie in dem Bereich ganz nach unten.
  2. Klicken Sie auf Close (nicht dargestellt).

 

 

Lease verlängern

 

Damit diese VM wieder verwendet werden kann, muss der Lease verlängert werden.

  1. Wählen Sie die Zeile für die CentOS-Bereitstellung aus.  Klicken Sie nicht auf den blau dargestellten Text, sonst gelangen Sie zu den Details der Bereitstellung.
  2. Klicken Sie auf das Symbol neben Actions.
  3. Wählen Sie im zugehörigen Dropdown-Menü Change Lease aus.

 

 

Lease-Eigenschaften ändern

 

Es wird ein neues Fenster angezeigt, in dem Parameter zum Ändern des Lease-Ablaufdatums abgefragt werden.  Füllen Sie das Formular folgendermaßen aus:

  1. Expiration Date: Stellen Sie das Ablaufdatum auf den1. des Folgemonats (verwenden Sie dabei das US-Datumsformat MM/TT/JJJJ).
  2. Geben Sie in das Uhrzeitfeld 12:00 AM ein.
  3. Klicken Sie auf Submit.
  4. Klicken Sie auf OK (nicht dargestellt).

 

 

Wiederhergestellter Lease

 

Beachten Sie das neue Ablaufdatum bei Expires und das Datum in Destroy On, das 15 Tage nach dem Ablauf liegt.  Der Besitzer der Bereitstellung hat wieder Zugriff auf die VM und es sind alle Daten erhalten.

 

 

Abmelden

 

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zum Anmeldebildschirm zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page, um zurück zum Anmeldebildschirm zu gelangen.

 

Genehmigungsrichtlinie erstellen und anwenden


Genehmigungsrichtlinien steuern, ob ein Servicekataloganwender eine Genehmigung seitens des Unternehmens benötigt, um Elemente in Ihrer Umgebung bereitzustellen.

Sie werden von Mandantenadministratoren oder Genehmigungsadministratoren erstellt.  Die Richtlinien können für den Zeitraum vor oder nach dem Provisioning festgelegt werden.  Bei Konfiguration einer vorgelagerten Genehmigung muss die Anfrage vor dem Provisioning genehmigt werden.  Bei Konfiguration einer nachgelagerten Genehmigung muss die Anfrage genehmigt werden, bevor das bereitgestellte Element für den Anforderer freigegeben wird.

Die Richtlinien werden auf Elemente in einer Berechtigung angewendet.  Sie können sie auf Services, Katalogelemente, Komponenten von Katalogelementen oder Aktionen anwenden, um festzulegen, dass eine Provisioning-Anfrage durch einen Genehmiger genehmigt bzw. abgelehnt werden muss.

Fordert ein Servicekatalognutzer ein Element an, das eine oder mehrere Genehmigungsrichtlinien enthält, wird die Genehmigungsanfrage an die Genehmiger gesendet.  Bei Genehmigung wird sie an die nächste Stelle weitergeleitet.  Bei Ablehnung wird die Anfrage storniert und der Servicekataloganwender über die Ablehnung informiert.


 

Anmelden

 

  1. Melden Sie sich als cloudadmin mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Genehmigungsrichtlinien verwalten

 

Das IT-Management von Rainpole Inc. hat festgelegt, dass alle Anfragen, die sich auf Arbeitsspeicherplatz von mehr als 1 GB beziehen, vom IT-Manager zu genehmigen sind.  Sie werden diese Richtlinie nachfolgend mithilfe von vRealize Automation einrichten.

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Administration.
  2. Wählen Sie Approval Policies aus (dieser Bereich ist möglicherweise bereits ausgewählt).
  3. Klicken Sie auf New.

 

 

Typ der Genehmigungsrichtlinie auswählen

 

Diese Richtlinie muss auf die virtuellen Maschinen angewendet werden, die im Rahmen einer Katalogelementanfrage bereitgestellt werden:

  1. Blättern Sie nach unten, bis Service Catalog - Catalog Item Request - Virtual Machine angezeigt wird.
  2. Wählen Sie den Eintrag Service Catalog - Catalog Item Request - Virtual Machine aus.
  3. Klicken Sie auf OK.

 

 

Genehmigungsrichtlinie konfigurieren

 

  1. Geben Sie VM Memory Approval in das Feld „Name“ ein.
  2. Ändern Sie den Status von „Draft“ in Active.
  3. Klicken Sie auf das grüne +, um der Richtlinie eine neue Genehmigungsebene hinzuzufügen.

 

 

Vorgelagerte Genehmigung

 

  1. Geben Sie Memory Exceeds 1024 in das Feld „Name“ ein.
  2. Wählen Sie Required based on conditions aus.
  3. Wählen Sie Memory (MB) im Dropdown-Menü Clause aus.
  4. Wählen Sie > in dem daraufhin angezeigten Dropdown-Menü aus.
  5. Geben Sie 1024 in das Feld ein, das im Dropdown-Menü für den Wert angezeigt wird.

 

 

Vorgelagerte Genehmigung (Fortsetzung)

 

  1. Blättern Sie nach rechts.
  2. Stellen Sie sicher, dass der Eintrag Specific users and groups unterhalb von „Approvers“ ausgewählt ist.
  3. Geben Sie itmgr in das Suchfeld ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  4. Wählen Sie IT Manager (itmgr@corp.local) aus dem Dropdown-Menü aus.
  5. Stellen Sie sicher, dass Anyone can approve markiert ist.
  6. Klicken Sie auf OK (möglicherweise müssen Sie nach unten blättern, damit die Schaltfläche sichtbar ist).

 

 

Richtlinie fertigstellen

 

  1. Klicken Sie auf OK, um die neue Genehmigungsrichtlinie fertigzustellen.

 

 

Genehmigungsrichtlinie anwenden

 

Die soeben erstellte Genehmigungsrichtlinie muss jetzt auf ein Katalogelement angewendet werden:

  1. Klicken Sie dazu auf Catalog Management.

 

 

Berechtigungen ändern

 

  1. Wählen Sie Entitlements aus.
  2. Klicken Sie auf Development, um den Bildschirm „Edit Entitlements“ aufzurufen.

 

 

Elemente und Genehmigungen

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Items & Approvals.
  2. Fügen Sie bei Entitled Item ein neues berechtigtes Element hinzu, indem Sie auf das grüne + klicken.

 

 

Element auswählen und Richtlinie anwenden

 

  1. Wählen Sie das Element Windows Server 2012 aus (möglicherweise müssen Sie nach unten blättern, damit es sichtbar ist).
  2. Klicken Sie auf Show all, um alle verfügbaren Genehmigungsrichtlinien anzuzeigen.
  3. Wählen Sie den Eintrag VM Memory Approval [Service Catalog - Catalog Item Request - Virtual Machine] aus dem Dropdown-Menü aus.
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf Finish (nicht dargestellt), um die Genehmigungsrichtlinie für diesen Blueprint freizugeben.

 

 

Abmelden

 

Nachdem Sie die Genehmigungsrichtlinie auf das Katalogelement angewendet haben, melden Sie sich von der Rolle „cloudadmin“ ab, um die neue Richtlinie zu testen.

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zum Anmeldebildschirm zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page.

 

 

Als „devuser“ anmelden

 

  1. Melden Sie sich als devuser mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Blueprint anfordern

 

  1. Klicken Sie auf Catalog, um den Servicekatalog aufzurufen.
  2. Klicken Sie im Blueprint Windows 2012 auf Request.

 

 

Neue Anfrage

 

  1. Geben Sie in das Feld „Description“ die Beschreibung Memory approval policy test ein.
  2. Geben Sie in das Feld „Reason“ die Begründung Testing new approval policy ein.
  3. Wählen Sie das VM-Element Windows 2012 aus.

 

 

Arbeitsspeicherwerte ändern

 

  1. Ändern Sie den Wert bei Memory (MB) in 2048.
  2. Klicken Sie auf Submit.
  3. Klicken Sie auf OK (nicht dargestellt).

 

 

Anfrage überprüfen

 

  1. Wechseln Sie zur Registerkarte Requests.
  2. Wie Sie sehen, wird für die Anfrage der Status Pending Approval angezeigt.

 

 

Abmelden

 

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zum Anmeldebildschirm zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page, um zurück zum Anmeldebildschirm zu gelangen.

 

 

Als IT-Manager anmelden

 

  1. Melden Sie sich als itmgr mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Posteingang prüfen

 

  1. Klicken Sie auf Inbox, um den Posteingang für Genehmigungen aufzurufen.
  2. Klicken Sie bei Approval auf die Genehmigungsnummer.

 

 

Anforderung genehmigen

 

  1. Geben Sie in das Feld „Justification“ Approved ein.
  2. Klicken Sie auf Approve.

 

 

Abmelden

 

  1. Klicken Sie auf Logout.

 

 

Zum Anmeldebildschirm zurückkehren

 

  1. Klicken Sie auf Go back to login page, um zurück zum Anmeldebildschirm zu gelangen.

 

 

Als „devuser“ anmelden

 

  1. Melden Sie sich als devuser mit dem Kennwort VMware1! an.
  2. Klicken Sie auf Sign in.

 

 

Anfrage überprüfen

 

  1. Klicken Sie auf Requests, um die Liste der angeforderten Elemente aufzurufen.
  2. Aktualisieren Sie den Status mithilfe der Schaltfläche Refresh ganz unten in der Liste. Dieser Vorgang kann mehrere Minuten dauern und mehrere Aktualisierungen erfordern.
  3. Wenn die Anfrage abgeschlossen ist, wird ihr Staus mit Successful angezeigt.

Diese Übung ist hiermit abgeschlossen. Sie sind jetzt in der Lage, eine Genehmigungsrichtlinie anzuwenden, die vorsieht, dass eine Anfrage nur bei Genehmigung durch den IT-Manager abgeschlossen wird.

 

Fazit


Weitere Informationen zu Governance und Lebenszyklusmanagement auf Richtlinienbasis in VMware vRealize Automation finden Sie hier:

Fahren Sie mit dem Modul unten fort, das Sie am meisten interessiert.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben das Hands-on Lab HOL-1821-01-CMP abgeschlossen! Sie wissen jetzt, wie Sie das Self-Service-Portal in VMware vRealize Automation nutzen, einrichten und verwalten können. Im letzten Modul haben Sie gelernt, wie Sie Kontrollen einrichten, die es Ihrer IT ermöglichen, bereitgestellte Ressourcen und deren Lebenszyklus umfassend zu verwalten.


Schlussbemerkung

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an den VMware Hands-on Labs. Besuchen Sie http://hol.vmware.com/, um an weiteren Online-Labs teilzunehmen.

Lab-SKU: HOL-1821-01-CMP

Version: 20180412-194907